17 November 2006

Teil 1 von "Winterreifen montieren" ist geschafft

Bevor ich mich zu einem weiteren dienstlichen Wochenende aufmache, tauschte ich noch schnell (naja, so schnell es halt gerade zu möglich war) den ersten Satz Sommerreifen gegen die bald nötigen Winterreifen aus. Trotz Klimaveränderungen hoffe ich ja jedes Jahr wieder aufs Neue auf Schnee und - unserem traditionellen Wunsch nach - auf "Weiße Weihnachten". Mal seh'n, ob's dieses Jahr klappt.

Auf der Burg Hoheneck - meine Unterkunft dieses Wochenende - sah's verschneit (vor zwei Jahren im März allerdings) mal so aus:

15 November 2006

Der "THINK Cocktail" für mentale Fitness ist da!

Mein neuester Streich traf heute druckfrisch und foliert bei mir ein: mein neuestes Training für den Kopf: THINK Cocktail. So einfach die Regel für diese flotte Mixübung daher kommt, so schwierig und niveauvoll spielt es sich dann doch. Superkonzentrierte und Blitzgrabscher werden ihre helle Freude an den fix gemixten Cocktails haben. Wer dazu was trinken will - bitte: zwei leckere Rezepte sind auch dabei. Also schnell besorgen und ausprobieren. Das geht sogar allein, aber mehr Spaß macht's ganz klar zu mehreren. Ein Klick genügt und schon kommt das Training für den Kopf zu Euch: THINK Cocktail.

11 November 2006

Spielen auf dem Land

Heute war ich spielpädagogisch unterwegs und leitete eine Tagesschulung für die Evangelische Landjugend (ELJ) in Bayern in deren schönem Seminarhaus in Leutershausen. Die Reflexion ergab - glücklicherweise -, dass Alle zufrieden waren und die von mir eingegebenen Spiele dem entsprach, was erwartet wurde und für die Praxis nutzbar ist. Diese Anerkennung und positive Rückmeldung wurde mit einem leckeren "Belzemärtel"-Gabenkorb unterstrichen, was mich sehr freute und mir einigen Genuss verschaffte.

Eines der beliebtesten Spiele des Tages war übrigens das lustige Sprachspiel "Onkel Otto ist krank" (siehe "Das Ravensburger Spielebuch", Erweiterte Neuausgabe 2006, Seite 15), was das obenstehende Foto ausgezeichnet dokumentiert.

05 November 2006

Tashi Delek - oder wie der Bayer sagt: Servus

Der triste Samstag Nachmittag und der ebenso trübe Sonntag waren der ideale Rahmen für unser von langer Hand geplantes Tibet-Treffen. Ute aus München, Sepp aus Neumarkt und ich trafen uns bei Zwiebelkuchen, Federweißer, Weißwein, Bier, Saft, Wasser, Alkoholfreiem Bier, Tee und Kaffee um die zahlreichen Aufnahmen unserer expeditionsartigen Erlebnisse auf dem "Dach der Welt" anzusehen, uns über die Ereignisse und Erfahrungen auszutauschen und in Erinnerungen zu schwelgen.


Dass dabei gleich wieder die Reiselust geweckt wurde, ist ja wohl auch klar. Jetzt heißt es halt noch etwas warten und tun und arbeiten und sparen, bis wir endlich wieder los können. Vielleicht wird aber auch der Winter so schön, dass wir ebenso gerne noch etwas hier bleiben wollen ...

Die Symbolik der Fahne
  • Der goldene Rand an den drei Seiten symbolisiert die Verbreitung der buddhistischen Ideale.
  • Die zwölf roten und blauen Strahlen symbolisieren die zwölf alten Stämme Tibets und die schützenden Gottheiten Panden Lhamo und Schamsi.
  • Der Berg weist auf die das von Schneebergen umsäumte Mutterland hin.
  • Die aufgehende Sonne bringt Glück und Freiheit.
  • Die beiden mythischen Schneelöwen sind Symbol der verbundenen geistlichen und weltlichen Herrschaft.
  • Die drei flammenden Juwelen (Triratna) in den Pranken der Löwen stehen für die “Drei Juwelen” Buddha, Dharma und Sangha.
  • Das runde Juwel ist eine Aufforderung, stets die Gesetze zu beachten.

02 November 2006

Konsequent sein ist schon irgendwie hart ...!!!

Wie gestern angekündigt, machte ich mich auch heute wieder auf, mit dem Fahrrad zur Arbeit ins entfernte Nürnberg zu radeln. Start: 7:30 Uhr, Wetter herrlich, 2° Grad plus.

Nach getaner Arbeit sah die Welt allerdings irgendwie anders aus. In Nürnberg schneite es, die Sonne und der blaue Himmel waren verschwunden und es war duster, wie bei Hempels unterm Sofa im hintersten Eck (bitte, bitte, liebe Familie Hempel - Sie (!!) meine ich freilich nicht mit dieser Anzüglichkeit und vorurteilsvollen Bemerkung!).

Jedenfalls musste ich ja wieder nach Hause - zumindest wollte ich das ganz fest - und so radelte ich auch los. Ankunft in Fürth war dann 17:30 Uhr, Wetter düster bewölkt, stark schnegnerisch und 1,9 ° Grad plus. Immerhin "plus" (!).

01 November 2006

Der Winter naht

Also der Wind (t)er naht - das ist heute schon deutlich zu spüren. Es ist schweinekalt und der ständige Wind sorgt für unangenehmes Arbeiten im Garten. Die Vogelhäuser mussten endlich gesäubert und abmontiert, die Futterhäuschen dafür aufgestellt werden. Schließlich wurde schon Schnee gemeldet. Naja, bei einer Schneefallgrenze von 800 Metern trifft es Fürth zwar noch nicht wirklich, aber demnächst werde ich die Winterreifen montieren müssen, Vogelfutter auf Vorrat kaufen und genug Holz kleinschlagen für unseren Kaminofen. Trotzdem fuhr ich gestern noch mit dem Rad zur Arbeit (5° Grad Celsius bei Abfahrt) und werde auch morgen wieder dem Fitness-Training frönen und die einstündige Tour (einfache Strecke) auf mich nehmen. Das stärkt die Abwehrkräfte, sorgt für gute Durchblutung, Muskelaufbau und allegemeine Wohlbefindlichkeit. Was will man mehr?

23 Oktober 2006

Spiel, Spaß, Spannung

So, die letzten Tage waren durchaus aufregend und spannend. Erst war ich in Essen bei den "Internationalen Tagen des Spiels - Spiel 2006". Diese weltgrößte Publikumsmesse für Spielerinnen und Spieler begeistert und fasziniert immer wieder mit der Riesenfülle an Brett-, Karten- und Gesellschaftsspielen. Ein wahrlich tolles Hobby, das ich da habe.

Zufällig konnte ich der kurzen Verleihung des Spanischen "Spiel des Jahres"-Preises an Reiner Knizia für sein Zwei-Personen-Spiel "Lost Cities" (Kosmos Verlag) beiwohnen.

Übernachtet habe ich wie immer bei meinem Kumpel Kaminski. Der organisierte dann auch noch eine Karte für "Tullux", eine bombenmäßig gute Kabaretttruppe aus dem so genannten "Bonni", einem Kinder-, Jugend- und Kulturzentrum in Gelsenkirchen.

Was die da auf die Bühne brachten, gehört wirklich zum Feinsten. Eine ehrlich professionelle Gruppe mit außergewöhnlichen und alltagsnahen Gags und Späßen, manchmal auch sehr hintersinnig.

17 Oktober 2006

Spassss!

Sprach der Elektriker: Ihr da Ohm, macht doch Watt ihr Volt!

Der endlich gefasste Witzbold wurde zu drei Jahren Lachhaft verurteilt.

Altmodische Chirurgen gebrauchen bei Operationen den Scherenschnitt.

13 Oktober 2006

Fragen deren Antwort wenig bewirken ...!

Liebe Welt,

als ich heute
ein wenig in meinen Dateien stöberte - nein, eigentlich, weil ich einen ganz bestimmten Text suchte - also letztlich schlicht zufällig - fand ich einige Fragen, die ich mir ganz im Stil des berühmten Künstlerpaares Fischli/Weiss selbst einmal stellte und mich bis heute frage, ob ich eine Antwort möchte?!

Woran merke ich, dass mich jemand sucht?

Fliehe ich vor dem Guten?

Warum schlafe ich immer nachts?

Wozu braucht man Ohrenschmalz?

Weshalb produziert mein Körper keine Wohlgerüche?

Wieso schmeckt mir manches nicht?

Wer hat warmes Essen erfunden?

Wozu ist eine Krawatte gut?

Gibt es eine Grenze für "kurz"?

09 Oktober 2006

Gewonnen!

... allerdings leider lediglich die Erkenntnis, dass das Glück sich nicht erzwingen lässt und man trotz gesellschaftlicher Euphorie nur eine einzige richtige Zahl beim LOTTO tippen kann, obwohl man doch eigentlich mehr wollte ...

Zum Glück hab' ich nicht gewonnen, denn man hört ja häufig, dass Geld allein sowieso nicht glücklich macht. Also - wie die Engländerin zu sagen pflegt: what shall's?

Naja - insgeheim gedacht - irgendwann probiere ich es trotzdem wieder. Muss erst mal verdauen, dass mein 4,50 Euro-Einsatz futsch ist.

08 Oktober 2006

Herrlicher Kärwa-Tag mit Freunden und einem Rätsel zum Schluss

So - jetzt waren wir noch ein weiteres Mal auf der berühmten Fürther Kärwa. Sogar die Reste des außergewöhnlichen und einmaligen Erntedankumzuges bekamen wir noch etwas mit.

Dann trafen wir Richie und Barbara. Wir genossen gemeinsam die interessanten Referate neuzeitlicher Haushaltshilfsmittel vom nanotechnologischen Fensterschutzputzmittel bis zum Doppelrichtungsgemüseschäler.

Ansonsten war der Nachmittag ... voll!

Trotzdem ein angenehmer Tag, der mit einem von Richie aufgegebenen Rätsel: "Gibt es ein Evangelisches und ein Katholisches Erntedankfest - womöglich sogar an unterschiedlichen Tagen"? ... und dem üblichen Kaffeetrinken auf der Terasse (das allerdings wieder nur interfamiliär) endete.

06 Oktober 2006

Bücherwahnsinn in Frankfurt

Wieder einmal besuchte ich das Mekka der Bücher in Frankfurt, um mir einen Überblick für meine Arbeit und mein Arbeitsfeld zu verschaffen. Dabei blieb freilich nicht aus, dass ich auch an dem Verlagsstand "vorbeischlich", der mein Bilderbuch "Lachen ist die beste Medizin" veröffentlichte - und - wie ich erfreut feststellen durfte - sich auch für die Verbreitung des Gesundlachbuches für kleine und große Kranke richtig gut einsetzt. Ein kompletter Schaukasten war gefüllt mit meinem Werk.

Ansonsten war die Atmosphäre wieder ausgesprochen anregend und zwischendurch konnte man auch optisch die in den Messehallen versammelte geballte Kreativität wahrnehmen. Der Bücherbaum ist vermutlich das meistfotografierteste Objekt der Messe gewesen. Ist ja auch schön - und praktisch, wie der kleine Hund auch findet ...



Und dann war da noch Udo - ja der Lindenberg (düster, aber irgendwie passend fotografiert, besser ging's wegen des Auflaufes der Medien und der geringen Blitzleitzahl der Kamera nicht) - der eine Künstlerausgabe von Meyers Taschenlexikon gestaltete und dieses der wissbegierigen Öffentlichkeit vorstellte. Das stelle man sich mal vor ...!

01 Oktober 2006

Erntedank und Kirchweih – ein absoluter Aktivsonntag

Heute war es soweit. Rosi und ich wollten nicht nur unseren schon einmal unglücklich unterbrochenen (siehe Eintrag vom 20. August 2006) Brombachsee-Ausflug vollenden, sondern auch unser neues Aktivhobby intensiv ausüben: Nordic Walking!

Jawohl. Es ist eine sehr aktivierende Sportart, gesund, Kalorien verbrennend und durchaus günstig, weil überall von überall aus auszuüben.

Nachdem wir vergangene Woche dutzende einschlägiger Zeitschriften, Magazine, Bücher, Herstellerinformationen und sonstige Materialien durchforstet hatten, stand unser Entschluss zu dieser Leben verändernden Maßnahme fest: Wir wollen „Nordic Walker“ werden.

Nach der Anschaffung der Ausrüstung (Funktionsspezialextrem Unterwäsche, 94,00 Euro, Spezial-Supersoft-Hydroklimatisierte-Duftabsorbierende-High-Tech-Socken, 66,00 Euro, Nordic-Walking-Anzug. 74,00 Euro inklusive Kabelkanal für Mp3-Player als Extra-Zubehör, 99,00 Euro, Nordic-Walking-Laufschuhe mit integrierten Pedometer, Pulsuhr und Lawinensensor, 178,00 Euro, Nordic-Walking-Navigationssystem inklusive Kartenmaterial „Region Bayern und Österreich“, 478,00 Euro, Gore-Tex-Nordic-Walking-Schirmkäppi mit eingebauter DVB-T-Antenne und Klappmonitor, 266,00 Euro, Gore-Tex-Nordic-Walking-Komplett-Schlechtwetter-Anzug in vergünstigter Sonderausstattung von „London gefühlsecht“, extra gesponsert und daher besonders günstige 340,00 Euro, Extrem-Titan-Leichtlauf-Nordic-Walking-Stöcke mit Silikon-Handschlaufen und Continental-Spezial-Stopper sowie verstellbarer Stocklänge und eingebauter Trinkhülse für isotonische Powerdrinks ausgestattet, 162,00 Euro) meldeten wir uns zu dem gesponserten „Wöhrl-Barmer-Cortal_Consors-Nordic_Walking-Familientag“ an.

Früh um 7.00 Uhr aufgestanden fuhren wir mit dem ÖPNV nach Pleinfeld, weiter mit dem Trimaran über den Brombachsee und hatten dort entsprechende Anfänger-Übungseinheiten, um dann eine Tour mit den neu erworbenen Kenntnissen zu laufen.


Die neu gewonnene Erfahrung und Begeisterung hoffen wir nun unseren Freunden weiter geben zu können, damit wir schon bald gemeinsam und vor allem gut ausgestattet (Tipp: rechtzeitig entsprechende Ausrüstung schon mal anschaffen, um dann spontan eine gemeinsame Route laufen zu können).

Zur Finanzierung bietet sich der Verkauf von Fahrrädern an, auf die man künftig gut verzichten kann, hat eine und einen das NW-Fieber (wie Insider wie wir das inzwischen gerne nennen) gepackt hat. Liebe Freundinnen und Freunde: plant bitte schon mal alles um, Rosi und ich sind jetzt „anders“. Unser neues Motto lautet denn auch: „Stock für Stock – darauf haben wir jetzt Bock.“

Zu Guter Letzt: Das „Kärwa“-Startwochenende bescherte uns wirklich herrliches Wetter, so dass wir umgehend von Nordic-Walking auf „Kärwa“-Schlurfen umstiegen und uns direkt vom Brombachsee (Rückweg siehe Hinfahrt nur umgekehrt) in das bunte Treiben des Kirchweihspektakels warfen und es uns gut gehen ließen. Es war ein wirklich ereignisreiches und gelungenes Wochenende (insbesondere der heutige Sonntag).

23 September 2006

Susanne - Kreuzspinne - Altweibersommer - Parfum - Altstadtfest


Heute ist Herbstanfang und Susanne's Geburtstag (Gratuliere!). Der "Altweibersommer" - bitte keine unberechtigten Verbindungen herstellen - ist in vollem Gang. Es wird wieder gesponnen, was das Netz hält. Nachdem tagelang unsere Eingangstür mit einem wahrlich riesigen Netz jeden Abend zur Falle wurde und die dort lebende Kreuzspinne unser Interesse aber auch unseren Schauer provozierte, hängt nun seit über einer Woche vor dem Fenster zum Garten im ersten Stock so ein Tier und wartet auf Beute.

Selbst liege ich mal wieder im Garten auf der Liege, genieße den herrlichen Tag, denke und formuliere, lese und recherchiere und werde gegen Abend mit Rosi und Susanne das Nürnberger Altstadtfest besuchen. "Das Parfum" muss warten.

17 September 2006

Lieber kurz gelaufen als lang gesessen ...


Am Samstag (gestern) war Wandertag.
Obwohl sich zu unserer Brüderschaftskreis-Wanderung niemand außer dem Organisator und mir angemeldet hatte, kam dann doch noch eine kleine Gruppe zusammen, um die Wahnsinnsstrecke von Cadolzburg (die Wiege der Deutschen Kaiser und Könige) nach Zautendorf (ohne Bedeutung) zurückzulegen.

Geplant war der Weg eigentlich nach Rossendorf, aber die teilnehmenden Kinder ließen uns schnell einig werden, dass die kürzere Strecke durchaus ausreichend sei (vielleicht keimte da auch ein wenig Erwachsenenfaulheit auf?). Nun gut, der Weg war nicht weit, uns hat's gefreut und keineswegs gereut. Eine gute Einkehr - das kann man in den kleinen fränkischen Dörfern ohnehin faust ausnahmslos hervorragend - stellte schier den Höhepunkt der Tour dar. Zurück ging's die gleiche Strecke und das war's dann auch schon. Gefallen hat's Allen, das Wetter war auch in Ordnung (nicht zu heiß, aber auch nicht zu kalt, auf jeden Fall trocken) - also, ein angenehmer Nachmittag.

Und heute, am Sonntag - das mittägliche Glockenläuten sorgt für das entsprechende Ruhetagsempfinden - sitze ich entspannt auf der Terasse und tippe frohgemut meine Mitteilungen in meinen Blog sowie literarische Ergüsse auf meinen Wechselspeicher. Meine fast liegende Position auf der Gartenliege im Schatten der aufgeräumten Tischtennisplatte ermöglicht es mir allerdings auch, das geradzu herbstliche Geschehen um mich herum zu betrachten. Da entdecke ich doch aufmerksam, wie sich die den Sommer über ohnehin schon bei uns weilenden Spatzenfamilien an den aus dem von Christine uns geschenkten Samengut erwachsenen Sonnenblumen gütlich tun. Ein Geflatter und Gepicke, dass es eine wahre Pracht ist. Das ist Sonntag! Fehlt eigentlich nur noch ein Schweinsbraten mit Knödeln und eine Maß Dunkles. Naja - man wird ja wohl noch träumen dürfen (Rosi muss nämlich heute arbeiten ... Daher wird's wohl eher nichts mit dem Sonntagsbraten) ... und bis nach München auf die Wies'n fahr' ich jetzt ehrlich gesagt deswegen auch nicht extra!

11 September 2006

Kommentare unangemeldet möglich - ein Versuch

Liebe Besuchende, also liebe Indra, werte Kerstin, eventuell auch mal lieber Stoffel (immerhin 1 Kommentar bislang) und ebenso werte künftig Kommentierende,
damit es einfacher wird, einen Beitrag von mir zu kommentieren, wage ich mal die Möglichkeit, dass jede und jeder sich hier äußern kann, auch ohne sich anzumelden. Wenn es klappt, gut, wenn Sauerreien oder Gemeinheiten eingegeben werden, muss ich den Versuch leider wieder beenden. Also: schreibt, kritisiert, nörgelt, lobt, anerkennt, unterstreicht, hebt hervor oder bewundert und lasst alles Fiese, Unanständige und Niederträchtige sein.

09 September 2006

Na also - geht doch ...!

So, Freundinnen und Freunde der virtuellen Kommunikation,
gestern (Freitag) waren wir in München (der Papst war noch nicht da und die Strecke war ohne Probleme zu befahren), um meiner Mutter mal wieder eine Besuch abzustatten und zudem Benedikt eine bessere Schlafstatt zu verschaffen.

Mein neues - geradezu geniales - Navigationssystem via Mobiltelefon brachte uns von Erkan und Stefan geleitet gut bis vor die Haustür seines zwischengemieteten Domizils. Ein kurzer Sparziergang durch den herrlichen Stadtteil Haidhausen war ein krönender Abschluss dieser gelungenen Unternehmung, die selbstredend - ehrlicherweise - an sich gar nicht der Rede Wert wäre.

Am Samstag dann (also heute) konnten Rosi und ich endlich mal wieder eine trockene Mountainbike-Tour unternehmen, die unsere Endorphine zu freudigen Jauchzern veranlassten (oder veranlassten diese uns, zu jauchzen?!) und erfüllt von der blanken Naturerfahrung und körperlichen Betätigung selig wieder nach Hause zurückkehren.

Ein Zwiebelkuchen/Federweißer-Abend (für Besuchende meines Blogs, die nicht wissen, was damit gemeint ist, können auf Wikipedia nachlesen, um was es sich dabei handelt) vor unserer neuen, schnuckeligen Stereoanlage beziehungsweise später bei dem Pokalspiel (FCB - St. Pauli) wird den Tag runden.

03 September 2006

Gestalte Deinen eigenen Zeitungsausriss


Was man alles finden kann ... Zufällig stieß ich im Internet (bitte keine langweiligen Fragen, wieso und wie und wo und überhaupt und muss das sein ...!) auf eine Seite, die einem die Möglichkeit bietet, eigene Texte in verschiedene Rahmen zu schreiben und sich dann das Ganze als Bilddatei zu sichern. Zum Beispiel gibt es eine Filmklappe, eine Katze mit Sprechblase oder - was mir besonders stilistisch gefällt - einen Zeitungsausriss. Wer's nutzen will klickt bitte hier: Zeitungsausriss selbst gestalten.

01 September 2006

Berlin, Berlin, wir waren in Berlin ...! (Grööööhlll)


Rosi und ich mussten mal dringend weg. Schließlich hatten wir ja einiges Pech mit dem Urlaub vorher (Radeln). Allerdings waren auch die Ankündigungen der verschiedenen Wetterdienste im Internet (und ich hab' sie alle ! aufgesucht) vergleichbar: Wolken mit Regentropfen - die einzigen Symbole, die diese Wetterfrösche kennen). Nun gut, der Flug war halt schon gebucht (das wäre ein eigenes Thema: Billiganbieterpreise, die sich schnell als ganz normale Komplettpreise entpuppen, weil die Gebühren und Zuschläge zweimal so teuer sind, wie der angegebene Flugpreis) und so düsten wir in die Hauptstadt.

Dann aber hatten wir doch ein wenig Glück, denn wenigstens unsere Landwehr-Kanal- und Spree-Bootsfahrt über dreieinhalb Stunden fand bei ausschließlich Sonnenschein und erträglichen Temperaturen statt. Schön war's - ehrlich! Doch schon am nächsten Tag bewiesen die Wetterdienste wieder Vorhersagegenauigkeit (was in Deutschland nicht so schwer ist, denn man braucht ja nur regnerisch-kalt zu melden und schon hat man eine Richtigkeitsquote von nahezu 100 Prozent), denn bei unserem Ausflug nach Potsdam zum Schloss Sanssouci sorgte fieser Nieseldauerregen für durchnässte Kleidung, eine fröstelnde Rosi und zurückhaltende Begeisterung für die Schönheiten deutscher Baukultur. Naja, wir waren dann im Kino und selbst das war nicht befriedigend, denn der 3D-IMAX-Film über die "Big Five" Südafrikas war auch eher ein Flop.

Trotzdem genossen wir die Stadt so gut es ging und ließen uns nicht beirren, durch das Regierungsviertel zu pilgern oder die berühmten 100/200er-Bustouren zu unternehmen.

Berlin ist immer wieder ein Reise wert.

20 August 2006

Gleiche Überschrift wie beim letzten Post ... Kein Foto!

So, da haben wir also unsere Tour durchs Fuldatal wegen Schlechtwetter eine komplette Woche verlegt. Die prognostizierten Wetteraussichten veranlassten uns nun aber nach langen Überlegungen und Abwägungen hin und her leider, die Fahrt nicht anzutreten. Dafür - als kleiner Ersatz quasi - entschlossen wir uns kurzfristig (langfristige Planungen sind ohnehin inzwischen nur noch ein Beweis für sinnloses Handeln) zu einer Mountainbike-Minitour auf flachem Gelände: Rund um den Brombach- und Altmühlsee. Frohgemut packten wir, verstauten die Bikes im Auto (nach Ausbau der Sitze versteht sich) und los ging's. Der Fahrstart gelang auch noch, aber kaum waren wir knapp fünfzehn Kilometer geradelt, zogen sich bedrohliche Wolken zusammen. Kurze Zeit später blitzte und donnerte es auch schon und drei Pedalumdrehungen später goß es aus Wannen direkt und geradewegs auf uns! Es schüttete und platschte, dass es eine wahre Pracht war - für diejenigen, die eben Spaß an so einem Guß haben! Wir stellten uns unter einen dichtbeblätterten Baum, der auch ein paar Minuten Schutz bot, dann aber selbst auch in Bedrängnis kam und sein aufgesammeltes Wasser verlor - wiederum auf uns! Enttäuscht sausten wir wieder zum Auto zurück, um dort komplett verdreckt und überall dort klatschnass, wo kein Gore-Tex unseren Körper verhüllte, die Rückfahrt nach Hause anzutreten. Das ist ein Urlaub ...!