19 April 2007

Frühling am Bodensee

Kurzer, aber intensiver und erholsamer Aktivurlaub

Das (pervers) schöne Wetter der letzten Tage veranlasste Rosi und mich, ein paar Tage Urlaub „einzuschieben“. Da das von uns auserkorene „Gästehaus Zürn“ (www.gaestehaus-zuern.de) auch noch ein Zimmer frei hatte – übrigens, für alle, die meine mystische Vergangenheit kennen: es war das mit der Nummer 5 (!!!) – stand einem entspannten Erholen nichts mehr im Wege.

Hatten wir schon vorab vermutet, dass es wohl eine wahrlich schöne Unterkunft in ebenso phantastischer Umgebung sein wird, wurden unsere ohnehin schon positiven Erwartungen um 100% übertroffen. Es war und ist das erste Haus am Platz (für uns auf jeden Fall und es besteht keinerlei Anlass, diese Position durch Kontrollverweilungen in anderen Pensionen, Gästehäusern oder Hotels zu überprüfen)!

Üppige Frühstücke, ausgesprochen angenehme und superfreundliche Gastgeberinnen und Gastgeber, tolle Radtouren-, Restaurant- und sonstige Tipps durch den Hausherrn, hervorragende Brände und Schnäpse – ich weiß: normalerweise trinken wir „so was“ gar nicht, aber eine Schnapsprobe mit Erläuterung überzeugte zumindest mich, einfach mal so mir nichts, Dir nichts vier dieser alkoholischen Köstlichkeiten in meine Blutbahn zu kippen – und eine ausgewiesen geschmackvolle Einrichtung und auch sonstige Umgebung (Garten) sorgten für wahre Erholung und trotz der kurzen Dauer (3 Nächte) für eine unvergessliche Zeit am Bodensee.

Am ersten Tag durften Rosi und ich nach einer kurzen Schiffsüberfahrt mit einem Minikutter schon mal die absolute Blütenpracht, die herrlichen Schmetterlinge im gleichnamigen Haus, die Orchideenausstellung, die Mammut-Zedern und die unvergleichliche Schönheit der berühmten Insel Mainau aufsaugen.



Abends genossen wir ein köstliches Mahl am Seeufer mit Sonnenuntergang beim „Portner“, einer der besagten Empfehlungen des Hausherrn.

Am zweiten Tag konnten wir in kaum erträglicher Weise die unendliche und großartige Schönheit schlichter Obstbau- und Agrarkulturlandschaft des Bodenseekreises bei einer unglaublich begeisternden Radtour erleben.

Ein Spaziergang durch die apfel- und birnenblühenden Flächen und die zartgrüne und löwenzahngelbe Hügellandschaft führte uns zu unserem Abendessen (Viel!).

Der dritte Tag führte uns zunächst nach Unteruhldingen zu den Pfahlbauten. Dort konnten wir etwas über die Lebensweise und Probleme unserer Urahnen erfahren (Steinzeit, Broncezeit).



Sehr interessant. Eine Felchen-Semmel besänftigte Rosi's Magen und ein Weißbier meinen.

Nachmittags saßen wir noch mal auf und radelten am Ufer des Bodensees entlang durch den Linderhofpark auf die Insel Lindau. Ein ergiebiger Stadtbummel bereicherte unseren Erlebnishunger ausreichend. Der Abend verlief unspektakulär.

Der vierte und leider, leider letzte Tag schließlich brachte uns erneut in Bewegung, denn wir wanderten einen Teil des Käsewanderweges im Österreichischen Vorarlberg von Eichenberg-Dorf über Lutzenreute und Letze wieder nach Eichenberg-Dorf zurück. Die Heimfahrt verlief komplikationsfrei.

Daheim angekommen zeigte sich, wie weit der Jahrhundertfrühling schon gediehen ist:

unser Flieder - im Bild rechts links ... - blühte (am 19. April!!!). Das ist insofern bedauerlich, als er somit – wie sonst üblich und erfreulich – im Mai an meinem Geburtstag (29.) keine Blüte mehr zeigen wird.

So freuen und schnuppern wir eben jetzt schon intensiv an den Blütendolden.

Insgesamt war es trotz der Kürze ein wirklich intensiver, aktiver, erlebnisreicher und doch erholsamer Urlaub. Das herrliche Wetter, die phantastische Landschaft und die oben erwähnten Gastleute trugen in einem guten Zusammenspiel dazu bei.

06 April 2007

Eine Woche Pappenheim: Weidenkirche!

Letzte Woche (bis gestern Abend) weilte ich im herrlichen Pappenheim. Dort errichtet und pflanzt die Evangelische Jugend in Bayern die erste Weidenkirche Bayerns. Das ist eine imposante Aktion.
Wer mehr darüber wissen möchte, kann hier mal nachsehen, was dort geschieht:
www.weidenkirche.ejb.de.

Allen, die hier ankommen wünsche ich eine gesegnete Osterzeit.

30 März 2007

Nix Neues

Tja, die Tage ist einfach nichts los. Außer, dass es überall blüht und sonnig wird, geschieht einfach nichts!

So lag ich heute nach der Arbeit auch nur ein Stündchen auf der Liege, genoss die schon leicht wärmende Sonne und beendete "Der Grenzgänger", ein Krimi von einem neuen finnischen Autor: Matti Rönkä. Rosi werkelte währenddessen im Garten (... Nein. Sie wollte das von selbst und es ist auch nicht schlimm oder chauvinistisch!) und die Vögel badeten ergiebig in unseren beiden Vogelbädern.

Sonst war wirklich nichts.

26 März 2007

Unaufhaltsam frühlingt's

Also gut, von den Temperaturen her dauert es noch etwas, zumindest morgens. Aber heute kann man nicht meckern: der Frühling naht. Das zeigt sich an dem zarten Blühen der ersten Büsche, Bäume und Blumen, zum Beispiel auf meinem Radelweg bei der Siebentorbrücke (Eisenbahnbrücke mit parallel verlaufendem Rad- und Fußweg).

Trotz etwas unruhiger Nacht - Benedikt, Ferdinand und Christian R. spielten bis halb Vier "Wii" ... - fühle ich mich wenig frühlingsmüde. Das geht ja auch gar nicht, weil ja noch gar kein Frühling war. Dabei haben wir schon Sommerzeit! Mein Lesevorhaben am Sonntag auf der Terasse ("Rumo" von Walter Moers) musste ich allerdings aufgrund ständig vorbeiziehender Wolken und der daraufhin schlagartigen Abkühlung ins Haus verlegen. Nun sind's noch 90 Seiten, dann ist der Schmöker durch.

15 März 2007

Frühe Fahrt fröstelt frisch

Es ist ja bekannt, dass ich immer wieder meinen Inneren Schweinhund überwinde und mit dem Rad zur Arbeit fahre. Trotzdem kostet es mich zur Zeit schon immer noch einige Überwindung, denn heute bei Abfahrt um 6:50 Uhr war es frühlingsfrische 0° Grad "warm".

Unterwegs machte ich die ersten Fotos mit meiner neuen "CASIO CARD EXILIM 770", einer kleinen, schnuckeligen Minikamera für die Hosentasche. Die optische Qualität ist zwar nicht im Bereich der Spitzenklasse anzusiedeln, aber aus praktischen Erwägungen heraus habe ich mir diese "Überall-dabei"-Kamera angeschafft. Mal sehen, wie ich damit zurecht komme.

Ach und noch was: Bei Barbara G. scheint Weihnachten (oder der Winter, wenn man kulant ist) noch lange nicht vorbei zu sein: die Schmuck-Schneeflocken hängen kurz vor Ostern immer noch am Fenster ... °/=;o)

10 März 2007

Zwitscher, tirilier - der Frühling naht

Es ist wieder mal Vögelzeit! Heute hab' ich die Futterhäuschen im Garten gegen die Nisthilfen ausgetauscht und es ist wirklich verrückt: kaum hatte ich das erste Häuschen aufgestellt und mich an die Aufstellung des Zweiten gemacht, umflatterte die erste Meise schon die Fachwerk-Villa. Als hätte sie schon darauf gewartet. Später besuchten die Piepmätze auch das zweite Haus. Mal sehen, wer letztlich einzieht.

24 Februar 2007

Baum (ge)fääälllltttt!

Heute war ich mal wieder richtig handgreiflich arbeiten: im Garten meiner Mutter. Bäume und Sträucher mussten massiv ausgelichtet, geschnitten und auch gefällt werden. Zu Viert (mein Bruder Wolfi, mein Neffe Tobias, mein Sohn Benedikt und ich) sägten, schnitten, zerkleinerten und bewegten wird soviel Gewächs, dass am Ende ein kompletter großer Bulldog-Anhänger gepresst voll wurde und eine zweite Fuhre mit den Stämmen extra abtransportiert werden musste. Jetzt kann das Haus wieder "atmen" - bis demnächst im Herbst, wenn alles wieder nachgewachsen ist. So ist der Lauf der Natur. Aber heute werde ich sicher gut und fest schlafen, denn etwas müde bin ich schon; schließlich erledigte ich so ganz nebenbei auch einen Teil von Benedikts Umzug und fuhr brav, wie man das als Gut-sein-wollender Vater so tut um 5:30 Uhr in Fürth los nach München, belud mit Benedikt das Auto. Es ging dann weiter in besagten Garten und schließlich wieder zurück nach Fürth. Jetzt ruh' ich mich aus und morgen wird gefeiert.

03 Februar 2007

Spielespaß für Draußen - Mein neuester Streich

Liebe Spielfreundinnen und -freunde,

das Warten hat sich gelohnt und wer gar nicht gewartet hat, kann sich dennoch freuen:
Mein "grünes" Werk "Das große Ravensburger Natur-Spielebuch" ist soeben in einer erweiterten Neuausgabe erschienen und ab sofort im Buchhandel oder Internethandel erhältlich. Mit diesem Buch gibt es keine Ausreden mehr, es wäre so schwierig, draußen mit Anderen etwas zu spielen. Für jede Gelegenheit, für jedes Alter und für jede Witterung habe ich hier meine besten Spielideen zusammengefasst. Probiert es aus, es lohnt sich wirklich.

Euer Pater Noster (Uli)

26 Januar 2007

Tiergeräusche zum Nachahmen

Also: was es alles für Seiten gibt. Hier macht "zefrank" Tiergeräusche nach und das mit der passenden Mimik. Außerdem gibt es auf seiner beachtlichen Kunst- und Quatschseite eine Fülle von verrückten, interessanten, lustigen, spannenden und skurrilen Experimenten und Ideen zum Anschauen, Staunen aber besonders oft auch zum Mitmachen, dass man vermutlich Tage bräuchte, um alles wenigstens mal kurz angesehen und verstanden hat. Zur Unterhaltung und Anregung werde ich dort öfter mal vorbeisehen. Ihr vielleicht auch?

24 Januar 2007

Der Schnee liegt dick und weich ... ich räum' ihn gleich!

So. Jetzt schneit es also doch noch! Und ich dachte schon, damit wär's endgültig vorbei. Eigentlich wollte ich ja wieder Radeln, aber der Neuschnee ist einfach zu viel - da gäbe es mit dem Fahrrad kein Durchkommen. Die Aufnahme zeigt ein wenig verschwommen einen Blick aus dem Bushäuschen, denn ich nahm selbstredend die Öffentlichen Verkehrsmittel in Anspruch, um zur Arbeit zu gelangen.

Gestern gab es "Neues aus der Anstalt", eine wirklich gelungene Kabarett-Sendung hauptsächlich mit den genialen Polit-Satirikern Urban Priol (der irre Wirre) und Georg Schramm (der präzise und spitzfindige Gnadenlose) . Da bleibt einem das Lachen ob der überzogenen Wahrheiten doch oftmals im Halse stecken, wenn man merkt, dass das Meiste gar nicht überzogen ist ...!

Neues aus der "Weißblauen Spiel- und Spaßfabrik" von mir:
"100 supertolle Kinderspiele". Diese Lizenzausgabe meines früheren Titels "100 tolle Kinderspiele" kommt kundenfreundlich günstig daher (3,95 Euro statt bisher 7,95 Euro). Was sagt man dazu - da bekommt man ja nicht einmal einen Ball ...! Das ist auch das Besondere meiner Spiele: alle sind mit geringem Aufwand und kostengünstigen oder kostenlosen Material zu spielen und - machen dennoch viel Spaß!

Einfach ausprobieren!
Die Spielmaterialien sind oftmals schon im Haushalt vorhanden oder können leicht besorgt werden.

10 Januar 2007

Das Jahr fängt doch gut an ...

So, inzwischen hat sicher auch die und der Letzte die Nachwirkungen jeglicher Art von Sylvesternacht überwunden. Der Alltag ist eingekehrt! Besonder Vorhaben für 2007 habe ich eigentlich gar nicht, aber eines setze ich schon fleißig in die Tat um: Öfter Rad fahren. Schon zwei Mal in diesem Jahr fegte ich mit dem Mountainbike durch die Gegend und heute startete ich die erste individuelle Mobilitätsinitiative, was meint: mit dem Rad zur Arbeitsstelle (Fürth-Nürnberg) und zurück. 5° Grad Celsius und stockfinstere Nacht bei Abfahrt und - voraussichtlich - halbstarke Dämmerung bei Heimfahrt. Und das alles nur, weil wieder mal zweieinhalb Kilo Advents- und Weihnachtsleckereien dem unbewegten und in den vergangenen Wochen kaum trainierten Körper abgerungen werden müssen. So - genug Leidensangabe, schließlich macht's mir ja auch Spaß!

31 Dezember 2006

Letzter Tagebucheintrag 2006

Allen, die hier landen - ob gewollt oder weil sie gezwungen wurden ...
... ein Gesegnetes, Gesundes, Erfolgreiches und Glückliches Jahr 2007 und immer so viel Gottes Gegenwart, wie sie gerade brauchen können!

Es wird schon ein Gutes Jahr werden, oder? Warum denn nicht?!

Servus, ich geh' jetzt mit Rosi zur Neujahrsfeier der Stadt Fürth. Schließlich wird die Stadt 1.000 Jahre alt!

23 Dezember 2006

Gesegnete Weihnacht

Allen Besucherinnen und Besuchern meines kleinen privaten Tagebuchs wünsche ich von Herzen eine friedvolle, gesegnete Weihnacht.

21 Dezember 2006

Nur noch drei Mal schlafen ...

Auch wenn seit meinem letzten Eintrag eine Menge Wasser die Pegnitz hinabfloss und viele Dinge zu berichten wären (teilweise auch mit Bildmaterial), so muss ich auch zeitlichen Gründen zunächst mal darauf verzichten und eventuell zu einem späteren Zeitpunkt ein paar Erinnerungen nachholen und einstellen.

Heute jedenfalls habe ich mein Jahresziel erreicht, alle dienstlichen Aufgaben, Telefonate und vor allem meinen Jahresbericht (!) fertigzustellen. So kann ich absolut unbelastet von dringenden Terminen oder ausstehenden Problemen morgen einen letzten entspannten Arbeitstag mit Lesen der zahllosen Schriftstücke und Texte aus meinem Fach zu Hause verbringen und mir eine Fahrt ins Büro sparen.

Danach beginnt dann hurzdipurzschnurzflugs die letzte Pre-Christmas-Time, die Zeit also, wo ich so merkwürdige Dinge tun werde, wie Alpenländische Stubenmusik anhören, Spazierengehen, eventuell sogar noch einmal Mountainbikefahren, Lesen und Sinnlos-Surfen.

03 Dezember 2006

1. Avent - zu früh zur Kirche gerennt ...

Gestern schulte ich noch einen Schwung Mitarbeitende (insgesamt waren's vielleicht zweiunddreißig Frauen und zwei Männer) in Dinkelsbühl und heute beging ich dann den 1. Advent alleine (Rosi musste arbeiten) in der Kirche - also fast, denn als ich hinkam im guten Glauben, es ginge - wie immer - um 9:30 Uhr los, musste ich feststellen, dass ich der Einzige mit dieser Vorstellung war.

Der Gottesdienst war gleichzeitig der Verabschiedungs- (für die alten) und Begrüßungsgottesdienst (für die neuen) Kirchenvorstehenden und der Start den neuen Kirchenjahres, der Aktion "Brot für die Welt" sowie der 1. Advent. Ein bißchen viel und daher auch ein bißchen lang ... Aber gut.

Die Zeit zwischen der vermeintlichen und der tatsächlichen Anfangszeit der Feierlichkeiten unternahm ich dann eben einen Adventsspaziergang durch unbekanntes Terrain in und um Fürth (Bibertal und Alt-Dambach) und konnte da so manches entdecken, wie zum Beispiel das Schlachtfeld aus dem Dreißigjährigen Krieg nahe der "Alten Veste", auf welchem das "Feinderl", wie ihn der Kaiser mal einstufte, Gustav-Adolf trotz Widerstand und Ablenkungseinsatz der "Bairischen Reiterei" im Kampf gegen die Mannen Wallensteins den Fugger gefangen nahm (der war dann tot) oder die alten Villen hinter hoch gewachsenen Baumeingrenzungen oder gar noch ältere Häuser, die vermutlich ohne große Bedeutung sind, da sie so aussehen, wie sie aussehen.

Nach dem Gottesdienst gab' einen Empfang mit kleinen Leckereien, die ich mir als Mittagessen gut bekommen ließ und beim traditionellen Adventsbazar des Kindergarten erwarb ich ein kleines Adventsgehänge für die Gartentür am Eingang.

28 November 2006

Neubereifung - auch für die Zähne

Heute war der richtige Tag, um Teil 2 von "Winterreifen montieren" zu erledigen. Benedikt half mir dabei und so war alles nur halb so wild.

Viel wilder war mein Aufenthalt beim Zahnarzt, denn ich hab' jetzt ein etwas wertvolleres Gebiss erhalten. Alles ist noch ein klein wenig empfindlich, doch hoffe ich, dass ich nun die nächsten paar Jahre Ruhe vor diesen Torturen habe, die man immer wieder ohnmächtig über sich ergehen lassen muss (obwohl mein Zahnarzt sehr sensibel seine Arbeit tut).

24 November 2006

Endlich spielt sich mal wieder richtig was ab ...

KOMM, SPIEL MIT - Bayerns großes Superspielspektakel
lädt wie jedes Jahr am letzten Wochenende des Novembers alle Spielfreudigen ein, im Edwin-Scharff-Haus in der Donaustadt Neu-Ulm in Bayern
über 1.600 Brett- und Kartenspiele kennen zu lernen, auszuprobieren und dabei jede Menge Spaß zu haben. Als Begründer und Projektleiter dieses Spiele-Events bin ich dieses Jahr auch wieder mit dabei und somit mal kurz weg oder dort oder hin.
Es würde mich ja freuen, wenn ich ein paar bekannte Gesichter treffen würde. Mal seh'n - wir seh'n uns ...!

23 November 2006

Junge Welle auf UKW

Auch wenn ich inzwischen zu den etwas Älteren der Gesellschaft gehöre, schlägt mein Herz dennoch auch für die Jüngeren.

Seit Jahren versuchen die im Bayrischen Jugendring zusammengeschlossenen Jugendverbände eine "Junge Welle" im Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk einzufordern, was allerdings bislang ergebnislos blieb. Nun gibt es eine Petition, die ich hiermit zu unterzeichnen bitte:
Junge Welle auf UKW.

21 November 2006

Gewalt gehört verboten ...

... wenn das so einfach wäre. Der letzte Amoklauf eines jungen Mannes beschäftigt mich. Ein paar Gedanken zu dem Vorfall habe ich bei Readers Edition veröffentlicht.

20 November 2006

Neues Design auf meiner Website

Meine Website wurde komplett überarbeitet und startete heute Morgen mit einem neuen Design in die nächste Zeit. Einige Inhalte fehlen noch und werden nach und nach hinzugefügt. Meine Hoffnung ist, dass die etwas übersichtlichere Gestaltung dazu beiträgt, dass Besucherinnen und Besucher leichter die gewünschten Informationen finden. Wie findet Ihr den "Relaunch"?

17 November 2006

Teil 1 von "Winterreifen montieren" ist geschafft

Bevor ich mich zu einem weiteren dienstlichen Wochenende aufmache, tauschte ich noch schnell (naja, so schnell es halt gerade zu möglich war) den ersten Satz Sommerreifen gegen die bald nötigen Winterreifen aus. Trotz Klimaveränderungen hoffe ich ja jedes Jahr wieder aufs Neue auf Schnee und - unserem traditionellen Wunsch nach - auf "Weiße Weihnachten". Mal seh'n, ob's dieses Jahr klappt.

Auf der Burg Hoheneck - meine Unterkunft dieses Wochenende - sah's verschneit (vor zwei Jahren im März allerdings) mal so aus:

15 November 2006

Der "THINK Cocktail" für mentale Fitness ist da!

Mein neuester Streich traf heute druckfrisch und foliert bei mir ein: mein neuestes Training für den Kopf: THINK Cocktail. So einfach die Regel für diese flotte Mixübung daher kommt, so schwierig und niveauvoll spielt es sich dann doch. Superkonzentrierte und Blitzgrabscher werden ihre helle Freude an den fix gemixten Cocktails haben. Wer dazu was trinken will - bitte: zwei leckere Rezepte sind auch dabei. Also schnell besorgen und ausprobieren. Das geht sogar allein, aber mehr Spaß macht's ganz klar zu mehreren. Ein Klick genügt und schon kommt das Training für den Kopf zu Euch: THINK Cocktail.

11 November 2006

Spielen auf dem Land

Heute war ich spielpädagogisch unterwegs und leitete eine Tagesschulung für die Evangelische Landjugend (ELJ) in Bayern in deren schönem Seminarhaus in Leutershausen. Die Reflexion ergab - glücklicherweise -, dass Alle zufrieden waren und die von mir eingegebenen Spiele dem entsprach, was erwartet wurde und für die Praxis nutzbar ist. Diese Anerkennung und positive Rückmeldung wurde mit einem leckeren "Belzemärtel"-Gabenkorb unterstrichen, was mich sehr freute und mir einigen Genuss verschaffte.

Eines der beliebtesten Spiele des Tages war übrigens das lustige Sprachspiel "Onkel Otto ist krank" (siehe "Das Ravensburger Spielebuch", Erweiterte Neuausgabe 2006, Seite 15), was das obenstehende Foto ausgezeichnet dokumentiert.

05 November 2006

Tashi Delek - oder wie der Bayer sagt: Servus

Der triste Samstag Nachmittag und der ebenso trübe Sonntag waren der ideale Rahmen für unser von langer Hand geplantes Tibet-Treffen. Ute aus München, Sepp aus Neumarkt und ich trafen uns bei Zwiebelkuchen, Federweißer, Weißwein, Bier, Saft, Wasser, Alkoholfreiem Bier, Tee und Kaffee um die zahlreichen Aufnahmen unserer expeditionsartigen Erlebnisse auf dem "Dach der Welt" anzusehen, uns über die Ereignisse und Erfahrungen auszutauschen und in Erinnerungen zu schwelgen.


Dass dabei gleich wieder die Reiselust geweckt wurde, ist ja wohl auch klar. Jetzt heißt es halt noch etwas warten und tun und arbeiten und sparen, bis wir endlich wieder los können. Vielleicht wird aber auch der Winter so schön, dass wir ebenso gerne noch etwas hier bleiben wollen ...

Die Symbolik der Fahne
  • Der goldene Rand an den drei Seiten symbolisiert die Verbreitung der buddhistischen Ideale.
  • Die zwölf roten und blauen Strahlen symbolisieren die zwölf alten Stämme Tibets und die schützenden Gottheiten Panden Lhamo und Schamsi.
  • Der Berg weist auf die das von Schneebergen umsäumte Mutterland hin.
  • Die aufgehende Sonne bringt Glück und Freiheit.
  • Die beiden mythischen Schneelöwen sind Symbol der verbundenen geistlichen und weltlichen Herrschaft.
  • Die drei flammenden Juwelen (Triratna) in den Pranken der Löwen stehen für die “Drei Juwelen” Buddha, Dharma und Sangha.
  • Das runde Juwel ist eine Aufforderung, stets die Gesetze zu beachten.

02 November 2006

Konsequent sein ist schon irgendwie hart ...!!!

Wie gestern angekündigt, machte ich mich auch heute wieder auf, mit dem Fahrrad zur Arbeit ins entfernte Nürnberg zu radeln. Start: 7:30 Uhr, Wetter herrlich, 2° Grad plus.

Nach getaner Arbeit sah die Welt allerdings irgendwie anders aus. In Nürnberg schneite es, die Sonne und der blaue Himmel waren verschwunden und es war duster, wie bei Hempels unterm Sofa im hintersten Eck (bitte, bitte, liebe Familie Hempel - Sie (!!) meine ich freilich nicht mit dieser Anzüglichkeit und vorurteilsvollen Bemerkung!).

Jedenfalls musste ich ja wieder nach Hause - zumindest wollte ich das ganz fest - und so radelte ich auch los. Ankunft in Fürth war dann 17:30 Uhr, Wetter düster bewölkt, stark schnegnerisch und 1,9 ° Grad plus. Immerhin "plus" (!).

01 November 2006

Der Winter naht

Also der Wind (t)er naht - das ist heute schon deutlich zu spüren. Es ist schweinekalt und der ständige Wind sorgt für unangenehmes Arbeiten im Garten. Die Vogelhäuser mussten endlich gesäubert und abmontiert, die Futterhäuschen dafür aufgestellt werden. Schließlich wurde schon Schnee gemeldet. Naja, bei einer Schneefallgrenze von 800 Metern trifft es Fürth zwar noch nicht wirklich, aber demnächst werde ich die Winterreifen montieren müssen, Vogelfutter auf Vorrat kaufen und genug Holz kleinschlagen für unseren Kaminofen. Trotzdem fuhr ich gestern noch mit dem Rad zur Arbeit (5° Grad Celsius bei Abfahrt) und werde auch morgen wieder dem Fitness-Training frönen und die einstündige Tour (einfache Strecke) auf mich nehmen. Das stärkt die Abwehrkräfte, sorgt für gute Durchblutung, Muskelaufbau und allegemeine Wohlbefindlichkeit. Was will man mehr?

23 Oktober 2006

Spiel, Spaß, Spannung

So, die letzten Tage waren durchaus aufregend und spannend. Erst war ich in Essen bei den "Internationalen Tagen des Spiels - Spiel 2006". Diese weltgrößte Publikumsmesse für Spielerinnen und Spieler begeistert und fasziniert immer wieder mit der Riesenfülle an Brett-, Karten- und Gesellschaftsspielen. Ein wahrlich tolles Hobby, das ich da habe.

Zufällig konnte ich der kurzen Verleihung des Spanischen "Spiel des Jahres"-Preises an Reiner Knizia für sein Zwei-Personen-Spiel "Lost Cities" (Kosmos Verlag) beiwohnen.

Übernachtet habe ich wie immer bei meinem Kumpel Kaminski. Der organisierte dann auch noch eine Karte für "Tullux", eine bombenmäßig gute Kabaretttruppe aus dem so genannten "Bonni", einem Kinder-, Jugend- und Kulturzentrum in Gelsenkirchen.

Was die da auf die Bühne brachten, gehört wirklich zum Feinsten. Eine ehrlich professionelle Gruppe mit außergewöhnlichen und alltagsnahen Gags und Späßen, manchmal auch sehr hintersinnig.

17 Oktober 2006

Spassss!

Sprach der Elektriker: Ihr da Ohm, macht doch Watt ihr Volt!

Der endlich gefasste Witzbold wurde zu drei Jahren Lachhaft verurteilt.

Altmodische Chirurgen gebrauchen bei Operationen den Scherenschnitt.

13 Oktober 2006

Fragen deren Antwort wenig bewirken ...!

Liebe Welt,

als ich heute
ein wenig in meinen Dateien stöberte - nein, eigentlich, weil ich einen ganz bestimmten Text suchte - also letztlich schlicht zufällig - fand ich einige Fragen, die ich mir ganz im Stil des berühmten Künstlerpaares Fischli/Weiss selbst einmal stellte und mich bis heute frage, ob ich eine Antwort möchte?!

Woran merke ich, dass mich jemand sucht?

Fliehe ich vor dem Guten?

Warum schlafe ich immer nachts?

Wozu braucht man Ohrenschmalz?

Weshalb produziert mein Körper keine Wohlgerüche?

Wieso schmeckt mir manches nicht?

Wer hat warmes Essen erfunden?

Wozu ist eine Krawatte gut?

Gibt es eine Grenze für "kurz"?

09 Oktober 2006

Gewonnen!

... allerdings leider lediglich die Erkenntnis, dass das Glück sich nicht erzwingen lässt und man trotz gesellschaftlicher Euphorie nur eine einzige richtige Zahl beim LOTTO tippen kann, obwohl man doch eigentlich mehr wollte ...

Zum Glück hab' ich nicht gewonnen, denn man hört ja häufig, dass Geld allein sowieso nicht glücklich macht. Also - wie die Engländerin zu sagen pflegt: what shall's?

Naja - insgeheim gedacht - irgendwann probiere ich es trotzdem wieder. Muss erst mal verdauen, dass mein 4,50 Euro-Einsatz futsch ist.

08 Oktober 2006

Herrlicher Kärwa-Tag mit Freunden und einem Rätsel zum Schluss

So - jetzt waren wir noch ein weiteres Mal auf der berühmten Fürther Kärwa. Sogar die Reste des außergewöhnlichen und einmaligen Erntedankumzuges bekamen wir noch etwas mit.

Dann trafen wir Richie und Barbara. Wir genossen gemeinsam die interessanten Referate neuzeitlicher Haushaltshilfsmittel vom nanotechnologischen Fensterschutzputzmittel bis zum Doppelrichtungsgemüseschäler.

Ansonsten war der Nachmittag ... voll!

Trotzdem ein angenehmer Tag, der mit einem von Richie aufgegebenen Rätsel: "Gibt es ein Evangelisches und ein Katholisches Erntedankfest - womöglich sogar an unterschiedlichen Tagen"? ... und dem üblichen Kaffeetrinken auf der Terasse (das allerdings wieder nur interfamiliär) endete.

06 Oktober 2006

Bücherwahnsinn in Frankfurt

Wieder einmal besuchte ich das Mekka der Bücher in Frankfurt, um mir einen Überblick für meine Arbeit und mein Arbeitsfeld zu verschaffen. Dabei blieb freilich nicht aus, dass ich auch an dem Verlagsstand "vorbeischlich", der mein Bilderbuch "Lachen ist die beste Medizin" veröffentlichte - und - wie ich erfreut feststellen durfte - sich auch für die Verbreitung des Gesundlachbuches für kleine und große Kranke richtig gut einsetzt. Ein kompletter Schaukasten war gefüllt mit meinem Werk.

Ansonsten war die Atmosphäre wieder ausgesprochen anregend und zwischendurch konnte man auch optisch die in den Messehallen versammelte geballte Kreativität wahrnehmen. Der Bücherbaum ist vermutlich das meistfotografierteste Objekt der Messe gewesen. Ist ja auch schön - und praktisch, wie der kleine Hund auch findet ...



Und dann war da noch Udo - ja der Lindenberg (düster, aber irgendwie passend fotografiert, besser ging's wegen des Auflaufes der Medien und der geringen Blitzleitzahl der Kamera nicht) - der eine Künstlerausgabe von Meyers Taschenlexikon gestaltete und dieses der wissbegierigen Öffentlichkeit vorstellte. Das stelle man sich mal vor ...!

01 Oktober 2006

Erntedank und Kirchweih – ein absoluter Aktivsonntag

Heute war es soweit. Rosi und ich wollten nicht nur unseren schon einmal unglücklich unterbrochenen (siehe Eintrag vom 20. August 2006) Brombachsee-Ausflug vollenden, sondern auch unser neues Aktivhobby intensiv ausüben: Nordic Walking!

Jawohl. Es ist eine sehr aktivierende Sportart, gesund, Kalorien verbrennend und durchaus günstig, weil überall von überall aus auszuüben.

Nachdem wir vergangene Woche dutzende einschlägiger Zeitschriften, Magazine, Bücher, Herstellerinformationen und sonstige Materialien durchforstet hatten, stand unser Entschluss zu dieser Leben verändernden Maßnahme fest: Wir wollen „Nordic Walker“ werden.

Nach der Anschaffung der Ausrüstung (Funktionsspezialextrem Unterwäsche, 94,00 Euro, Spezial-Supersoft-Hydroklimatisierte-Duftabsorbierende-High-Tech-Socken, 66,00 Euro, Nordic-Walking-Anzug. 74,00 Euro inklusive Kabelkanal für Mp3-Player als Extra-Zubehör, 99,00 Euro, Nordic-Walking-Laufschuhe mit integrierten Pedometer, Pulsuhr und Lawinensensor, 178,00 Euro, Nordic-Walking-Navigationssystem inklusive Kartenmaterial „Region Bayern und Österreich“, 478,00 Euro, Gore-Tex-Nordic-Walking-Schirmkäppi mit eingebauter DVB-T-Antenne und Klappmonitor, 266,00 Euro, Gore-Tex-Nordic-Walking-Komplett-Schlechtwetter-Anzug in vergünstigter Sonderausstattung von „London gefühlsecht“, extra gesponsert und daher besonders günstige 340,00 Euro, Extrem-Titan-Leichtlauf-Nordic-Walking-Stöcke mit Silikon-Handschlaufen und Continental-Spezial-Stopper sowie verstellbarer Stocklänge und eingebauter Trinkhülse für isotonische Powerdrinks ausgestattet, 162,00 Euro) meldeten wir uns zu dem gesponserten „Wöhrl-Barmer-Cortal_Consors-Nordic_Walking-Familientag“ an.

Früh um 7.00 Uhr aufgestanden fuhren wir mit dem ÖPNV nach Pleinfeld, weiter mit dem Trimaran über den Brombachsee und hatten dort entsprechende Anfänger-Übungseinheiten, um dann eine Tour mit den neu erworbenen Kenntnissen zu laufen.


Die neu gewonnene Erfahrung und Begeisterung hoffen wir nun unseren Freunden weiter geben zu können, damit wir schon bald gemeinsam und vor allem gut ausgestattet (Tipp: rechtzeitig entsprechende Ausrüstung schon mal anschaffen, um dann spontan eine gemeinsame Route laufen zu können).

Zur Finanzierung bietet sich der Verkauf von Fahrrädern an, auf die man künftig gut verzichten kann, hat eine und einen das NW-Fieber (wie Insider wie wir das inzwischen gerne nennen) gepackt hat. Liebe Freundinnen und Freunde: plant bitte schon mal alles um, Rosi und ich sind jetzt „anders“. Unser neues Motto lautet denn auch: „Stock für Stock – darauf haben wir jetzt Bock.“

Zu Guter Letzt: Das „Kärwa“-Startwochenende bescherte uns wirklich herrliches Wetter, so dass wir umgehend von Nordic-Walking auf „Kärwa“-Schlurfen umstiegen und uns direkt vom Brombachsee (Rückweg siehe Hinfahrt nur umgekehrt) in das bunte Treiben des Kirchweihspektakels warfen und es uns gut gehen ließen. Es war ein wirklich ereignisreiches und gelungenes Wochenende (insbesondere der heutige Sonntag).