08 Juli 2007

Rundum Mist - Schutzprogramm 360°

Also wirklich: schlimm genug, dass es Typen gibt, die sich einen Spaß daraus machen, weltweit irgendwelche Programme zu verteilen, die anderen Menschen Computer, Dateien, teilweise ganze Lebenswerke oder auch Firmen zerstören, ohne das selbst mitzubekommen ... ! Schlimm finde ich es aber auch, wenn ein teuer erstandenes Schutzprogramm vor solchen An- und Eingriffen offensichtlicher "MIST" ist. So wie die aktuelle Software "Norton 360°".

Da ich ein vorsichtiger Mensch bin, wollte ich meine verschiedenen Rechner im Haus sowie mein Notebook schützen, fand die Idee gut, ein Programm mit drei Lizenzen zu kaufen (das ist ja auch schon was - manche verwenden ja nur kostenlose Programme; da ich aber durchaus auch den Erhalt von bezahlten Arbeitsplätzen für richtig finde, kaufe ich auch Produkte!).

Nach der Installation ging der Ärger los:

1. Die Arbeitsgeschwindigkeit reduzierte sich um ein Vielfaches und geht bisweilen Richtung "Totale Lähmung". Mein PC (noch mehr der etwa drei Jahre alte PC - ist ja auch nicht wirklich alt) ist manchmal nun so langsam, dass ich mich an die Anfänge der Home-PC erinnere, wo ich oft nächtelang benötigte, um beispielsweise ein paar Schriften zu installieren. Fürchterlich.
2. Ständig rechnet die Maschine im Hintergrund irgendetwas. Man sieht allerdings nichts und ich weiß auch gar nicht, was der Rechner eigentlich so tut. Selbst im aufgerufenen Taskmanager wird lediglich angezeigt, dass etwas geschieht, es ist aber kein Programm angezeigt - nur eben die massive Speicherauslastung und andauernde Prozesse.
3. Solange diese geheimnisvollen Vorgänge vorgehen, kann ich oft keine Mails abrufen! Was soll denn das?
4. Die Support-Seite von Symanec bietet Hilfe an. Nachdem ich tatsächlich mein Problem anhand irgendwelcher Meldungen schließlich im Hilfe-Themen-Kanon entdeckte, handelte ich dementsprechend. Lud irgendwelche Dateien herunter, löschte und installierte irgendetwas. NUN IST ES NOCH SCHLIMMER.
5. Die erneute Suche auf der Hilfeseite erbrachte eine neue Handlungsvorgabe. Ausgeführt ist das Ergebnis - Ihr ahnt es schon - NOCH SCHMLIMMER!
6. Mein gleich zu Beginn der auftauchenden Probleme abgesandte Mail blieb bis heute (es sind nun zweieinhalb Wochen vergangen) unbeantwortet. Der kostenlose Support per Mail ist übrigens mitbezahlt und wird dem Kunden versprochen!
7. Auf einem meiner Rechner (dem alten) deinstallierte ich inzwischen das Programm und installierte nun doch kostenlose Software, die allerorts empfohlen wurde. Als technisch Ahnungsloser muss ich bezüglich Computer und Software halt immer glauben, was Andere sagen!
8. Meine derzeitige Empfehlung lautet: Kauft kein "Norton 360°" - es ist MIST! Schade, denn ich glaubte auch der "CHIP"-Empfehlung. Die halten das Programm - weshalb auch immer - für gut. Nichtnachvollziehbare Meinung.
9. Und am meisten ärgert mich natürlich, dass es überhaupt nötig ist, sich so zu schützen, nur weil irgendwelche Voll...... ihre Kompetenzen scheinbar nirgends seriös einbringen können.

10. Was meint Ihr: Ist es womöglich so, dass Schutzsoftware-Hersteller viel Mühe darauf verwenden und sogar Computer-Fachleute beauftragen, Störprogramme, Viren und dergleichen zu entwickeln, um danach scheinheilig und gewinnbringend Schutzprogramme verkaufen zu können?

11. Gibt es wirklich so viele "Verbrecher" unter den Computernutzern und weshalb? Was bringt es jemand, den PC einer wildfremden, unbekannten Person, Organisation oder Firma zu zerstören? Worin liegt die Genugtuung, wenn niemand erfährt, wer alles von der Zerstörung betroffen war und wer diese Tat vollbrachte? Versteht das jemand?

06 Juli 2007

Update statt Sonnenbad

So, gesonnt habe ich heute mal nicht, obwohl's möglich gewesen wäre, aber
ich hatte mir mal wieder ein "Update" in "Geschlechtsbewusster
Koedukation" gegeben und nahm an unserem (Amt für Jugendarbeit der
Evang.-Luth. Kirche in Bayern) zu diesem Thema stattgefundenen Studientag
teil. Mal seh'n, ob's morgen was mit "Rumfaulen" wird.

Toller Hörgenuss bei eisigem Sommerwind

Nach meinem Arbeitstag heute wollte ich noch die letzten Sonnenstrahlen - die gab es hier ganz deutlich - genießen. Das Thermometer zeigte 21° Grad und so saßen Rosi und ich noch etwas auf der Terasse, tranken Kaffee, aßen den letzten Rest ihres phantastischen Blaubeerkuchens.

Dann legte ich mich auf meine Liege und wollte meinen neu angeschafften MP3-Player genießen. Ja, ich weiß, ich hatte erst kürzlich über eine Anschaffung berichtet, doch der letzte Spieler lud den Akku nicht mehr auf und ich sandte ihn an den Verkäufer zurück, um ihn reparieren zu lassen. Danach werde ich ihn wohl veräußern, denn inzwischen habe ich nach langem Abwägen und Grübeln mir doch ein edles Stück (auch teurer) angeschafft.

Es ist ein SAMSUNG YPK3-JA mit 4GB Speicher und selbstredend wieder mit FM-Tuner (zum Bundesliga hören). Ein wirklich edles Teil und ich bin richtig glücklich damit. Übrigens: wenn das Gerät ausgeschaltet ist, ist die gesamte Oberfläche tiefschwarz, also ohne irgendwelche Anzeigepunkte.
Damit Ihr Euch vorstellen könnt, wie das Gerät aussieht (klickt auf das Bild, dann wird es richtig schön groß), bitteschön:




Cool, nicht wahr? Und die Bedienung ist ein blanker Genuss: Soft-Touch-Screen. Nur ein leichtes Tippen auf die Bedienflächen (Pfeile, Punkte) und schon wird das Gewünschte ausgeführt. Der Speicherplatz ist auch riesig und so freue ich mich schon, wenn ich im wirklichen Sommer auf der Gartenliege endlich mal mein Hörbuch "Assassini" anhören werde oder wieder Bundesliga oder andere interessante Sendungen im Radio.

Ach so: wegen Heute wollte ich ja noch erzählen, dass der Genuss eher von kurzer Dauer wahr, denn es blies ein derartig kräftiger Wind und eisig dazu, dass ich schon nach wenigen Minuten wieder ins Innere flüchten musste.

Aber eines Tages - irgendwann - ja, da wird es mal wieder richtig warm, so dass ich badehosig den "Lazy Bone" geben kann. Hofft mit mir!

03 Juli 2007

Fulda-Tour kurz vor dem Schlechtwetter

Rosi und ich waren mal wieder mit den Rädern auf Tour. Nachdem vergangenes Jahr die lange geplante Fulda-Radtour wegen Dauer-Schlechtwetter ausfallen musste, wagten wir es am letzten Freitag und ließen uns mal wieder auf das Abenteuer Bahnfahren mit Fahrradmitnahme ein.

Die üblichen - seit über dreißig Jahren bestehenden - Probleme mit der Fahrradverladung und der Stellmöglichkeit in den Zügen schon kennend, versuchten wir unseren Groll ob dieser unsäglichen und keineswegs Service- oder Kundenfreundlichen Dauermisssituation bezüglich Bahnreisen mit dem Fahrrad zu verdrängen.

Los ging's in Gersfeld (Rhön), wo wir gleich mal an der Wasserkuppe scheiterten. Es war einfach zu anstrengend, die angegebene Radroute über Schotter und teilweise sehr schlechte Wegstrecken hochzuradeln. Bis bis zur Kaskadenschlucht schafften wir es immerhin.
Abends waren wir dann schon in Fulda und waren beeindruckt (wieder einmal) von dem riesigen Dom, welchen wir allerdings erst am zweiten Tag von innen besichtigen konnten.


Interessant fanden wir in der katholischen "Metropolstadt" übrigens nebenstehende Service-Gesellschaft. Wer das Schild nur überfliegt, liest nämlich "katholischer" ...!



Die Route war schön, das Wetter durchwachsen.
Sehr gut gefiel uns auch der Ort Schlitz mit seinem verwinkelten Fachwerkortskern.

Einzig am Sonntag schien für einige Stunden die Sonne, so dass es sogar richtig heiß wurde.

Da waren wir in Bad Hersfeld und konnten erfahren, dass es dort neben Europa's
größter Ruine einer Romanischen Kirche auch noch seit 57 Jahren die "Bad Hersfelder Festspiele" in besagter Ruine gibt, die ihresgleichen suchen und sehr beliebt sind. Ein wenig konnten wir von "Les Miserables" mithören ...!


Da am Sonntag allerdings die Wettervorhersage für Montag wieder Regenwetter und Kälteeinbruch ankündigte, entschieden wir uns am Sonntag dann doch schon wieder heimzufahren. Vorher aber staunten wir noch über das "Strandfest" in der schönen Stadt Rotenburg a. d. Fulda. Das Städtchen hatte sich mächtig herausgeputzt, obwohl es auch so schon schön ist.

















Da uns aber dort zu viel Trubel war, futterten wir lediglich eine Thüringische Bratwurst und zischten dann weiter Richtung Melsungen, wo wir ohne Aufenthalt - manchmal muss es eben fix gehen - in die "Cantus"-Bahn stiegen (Globalisierung auf deutschen Schienen) und schließlich nach lächerlichen sieben Stunden Zugfahrt wieder in Fürth eintrafen.

So war es eine kurze, aber nichtsdestowenigertrotz ereignisreiche Tour.

27 Juni 2007

Das geheimnisvolle Vorhaben

Gestern war Reiner zu Besuch. Wir arbeiteten intensiv an unserem neuen Film "... - ..." (Titel kann leider noch nicht bekannt gegeben werden. Es handelt sich um einen Film aus Anlass des 300. Geburtstages eines Pfarrhauses hier im "Gäu". Näheres kann leider noch nicht bekannt gegeben werden. Jedenfalls hatten wir viel Spaß und - wie wir fanden - auch tolle Ideen. Die ersten Ideen und Inhalte sind nun schon vorhanden und bald werden wir an die Erstellung eines Drehbuches gehen, welches schließlich im Laufe des Sommers und Frühherbstes umgesetzt werden wird. Ein tolles, lustiges und sehr kreatives Projekt. Seid gespannt, was kommt.

21 Juni 2007

Island - dieses Mal ohne Wasser

Von wegen, es gibt auf Island so viel Wasser - stimmt zwar, aber das Land kann auch anders.
Hier noch ein paar Eindrücke von meiner zweiten Island-Reise.

17 Juni 2007

Heiße Tage auf Iceland

Ein Kurzurlaub ist doch einfach das Schönste ...!















Auf Island verbrachte ich eine herrliche Woche mit insgesamt (!) einer halben Stunde Regen. Ungewöhnlich - unglaublich. Meine zweite Reise auf diese geradezu mystisch faszinierende und urwüchsige Insel im Nordatlantik verschaffte mir neben der Erholung eine gute Ergänzung meines Island-Portfolios, denn dieses Mal besuchte ich genau die Region, die das erste Mal aus verschiedensten Gründen von mir ausgelassen wurde.

04 Juni 2007

Jetzt kann man auch im Kleinen Lachen

Seit heute gibt es mein Bilderbuch "Lachen ist die beste Medizin" auch im Mini-Format (Hardvoer, 15.0 x 16.5 cm).

Toll.

Wer es noch nicht hat, kann jetzt kostengünstig an den Spaß gelangen. Ideal auch zum Verschenken für Kinder oder deren Eltern!

03 Juni 2007

Bayern-Rundfahrt in Fürth

Heute rauschte die deutsche Spitze des Radsports durch Fürth! Ja - durch Fürth. Die Bayern-Rundfahrt ging nämlich heute von Rothenburg o. d. T. nach Fürth. Und ich war - zumindest für einen sekundenlangen Blick - dabei.

Gewonnen hat zwar nicht der Favorit und Dopingbeichter Erik Zabel (4. von Links im Bild), sondern Sebastian Siedler, aber interessant ist schon, wenn so ein doch wichtiges Rennen einem quasi vor der Nase herumfährt. Hat man nicht alle Tage - nur, wenn Fürth 1000 Jahre alt wird ...!

01 Juni 2007

Kinder, Kinder ...

Über Pfingsten hatten wir lieben Besuch. Aus Ulm angereist waren Christine mit Tochter Alina (7) und unser Neffe Leonid (8) traf aus Göggelsbuch ein, um bei uns ein paar schöne Tage zu verbringen. Leider regnete es nahezu unaufhörlich, so dass sich Vieles im Haus abspielen musste. Trotzdem gab es ein paar Versuche, ein "Außenprogramm" durchzuführen. Der Ausflug ins "Sealife" endete jedoch enttäuschend für die Beteiligten, da Pfingstmontag auch alle anderen Familien mit Kindern auf die Idee kamen, bei Regenwetter dorthin zu pilgern. Es war zu voll und unerträglich eng. Für das Wenige zu sehen musste auch noch ein völlig überteuerter Eintrittspreis bezahlt werden. Schade.

Eine weitere Unternehmung war die Fahrt mit dem ÖPNV nach Nürnberg zum "Erfahrungsfeld der Sinne" und dort zum so genannten "Dunkelcafé". Leider stellte sich nach der langen Anreise heraus, dass Beides bei so schlechtem Wetter geschlossen hat. Also machte sich die regenerprobte Gruppe wieder auf den Heimweg. Zwei Busstationen zu früh ausgestiegen wanderten die Drei dann auch noch in die falsche Richtung und mussten schließlich nach einem Telefonanruf per PKW "gerettet" werden.

Trotzdem waren es wieder einige lustige und ereignisreiche Tage für die Kinder sowohl, als auch für die Erwachsenen.

28 Mai 2007

Vorgestern spielte sich mal wieder was ab

Wir hatten mal wieder unseren beliebten und spaßigen Spieleabend. Insbesondere beim "Tabu XXL" mit dem fröhlichen "Knoten-Knut" gab's viel zu lachen. Aber am meisten freilich beim Zeichnen. Als Rosi ein "Kreuz" malte, riet Christiane prompt "Eisenbahn", denn "ich kann ja auch nicht malen ... !" Somit war klar, diejenigen, die nicht malen können, können ihre für Andere nicht zu entschlüsselnde Zeichnungen vermutlich deutlich besser deuten. Sie wissen einfach, was nicht gemalt wird aber eigentlich gemalt hätte werden sollen ...?!


Und noch was war an diesem Abend: der 1. FC Nürnberg wurde Deutscher Pokalsieger in einem spannenden Match gegen den VFB Stuttgart. Wir freuten uns mit dieser sympathischen Mannschaft, wenngleich die Spielrunde eher aus Greuther Fürth- oder FC Bayern-Fans besteht ...! Aber "Fair geht vor"! Also Herzlichen Grlückwunsch an die Frankenmetropole.

23 Mai 2007

Tierischer Überzieher

Heute entdeckte ich im weltweiten Netz des Überflüssigen etwas, was nicht zwingend nötig, aber doch superpraktisch ist: Tierische Überzieher ... und die gibt's nur am Bodensee ... (auf der Seite unter "Produktübersicht")!!!... Na gut, bei AMAZON auch, aber sonst nirgends.

So kann man den wertvollen Fahrrad-Ledersattel vor Witterungsunbill schützen und es sieht auch noch sehr witzig und nett aus. Allerdings bezweifle ich, dass so ein Überzug lange auf einem Sattel bleibt. Vielleicht möchte das nämlich schon bald jemand als flotte Sonnenschutzmütze, als Regenkäppi oder für das eigene Rad haben. Also behalte ich meinen neutralen Sitzschutz und überlasse den fröhlichen Schutzbezug Anderen Sattelschonerinnen und -schonern.

21 Mai 2007

Bratheiß

Heute radelte ich seit langem wieder mal zur Arbeit. Die Heimfahrt war dann schon grenzwertig, denn es hatte 32° Grad. Da kam selbst ich (... °/=;o) ins Schwitzen ...!
Nach einer Stärkung zog ich los, um für meinen neuen MP3-Player
- hier rechts im Bild aber noch mit den alten Ohrhörern. Den alten Spieler hatte ich kaputt gereinigt, sprich' durch übereifriges Putzen zerstört - dabei wollte ich nur das Display polieren und dabei zerbrach das filgirane Plagiat ... grrr ... -
einen besseren Ohrhörer zu besorgen, da der Originalhörer knackt und kracht und rauscht. Also, was da zu kaufen gibt, ist ja auch nicht mehr normal. Ich entschied mich für diesen hier:
ultimate ears UE-10 PRO custom made ... kostete nur lächerliche 1098,90 Euro. Geht doch, oder?! ...

... War natürlich nur ein kleiner Scherz. Ich bin doch nicht wahnsinnig und irrenhausreif!
Wer so etwas kauft ...?!!???

Für mich und meine Zwecke tut es einer für knapp 20 Euro (das find' ich für einen Ohrhörer immer noch viel ...!) mit - das war mir wichtig - einem kleinen Lautstärkeregler am Kabel. Da muss ich nicht immer am Gerät mühsam herumfummeln, wenn Rosi oder jemand (zum Beispiel der Schaffner im Zug) etwas zu mir sagt. So kann ich fix die Lautstärke runter regeln und besser verstehen.

18 Mai 2007

Nicht privat, aber fantastisch

Wer mein privates Wochenbuch (Tagebuch wäre nun doch etwas zu anmaßend) verfolgt, weiß, dass die Weidenkirche der Evangelischen Jugend in Bayern auch mit mir etwas zu tun hat. Immerhin habe ich ein Woche bei der Errichtung mitgewirkt (gepflanzt habe ich zwar weniger, dafür aber umso mehr informiert und akquiriert) und gehöre der Gruppe "Öffentlichkeitsarbeit Weidenkirche" an.

Nun war gestern (17. Mai 2007) die feierliche Weihe der Kirche durch den Landesbischof der Evang.-Luth. Kirche in Bayern. Hier können die Fotos meines Kollegen Wolfgang Noack betrachtet werden: Die Weihe der Kirche.

15 Mai 2007

Zwei Sachen ...

Erstens ist es mir gelungen,
privat den neuen "Speedport W700V" so anzuschließen, dass alle Rechner (bis auf das uralte Win98-Reserve-Notebook) wieder ins Internet kommen (sowohl kabelgebunden, als auch mein Notebook und der Pocket-PC über WLAN) - also: das hab' wirklich ich selbst alleine geschafft - und
zweitens war ich gestern zu einer Besprechung in Pappenheim (das ist zwar dienstlich, aber auch interessant) und habe das gestern in der Weidenkirche aufgestellte Kreuz sowie den Altar angesehen. Schaut's mal hin, sieht richtig gut aus. Die Altarplatte wird irgendwie noch behandelt oder was, damit sie nicht rostet. Am Donnerstag, 17. Mai 2007 um 11 Uhr kommt dann der Landesbischof Friedrich und segnet die Kirche in einem ersten dort stattfindenden Gottesdienst.

12 Mai 2007

Als Preis gab's einen Silberfisch

Gestern war ich in Hannover. Dort in der Zentrale der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) fand eine kleine Feier statt, die Verleihung des so genannten "Webfish".

Die einmalige und offensichtlich auch sehr gute Kinderseite zum Kennenlernen kirchlicher (evangelischer) Symbolik und Tradition wurde mit dem zweiten Preis ausgezeichnet, eben dem "Webfish in Silber". Überreicht wurde der Preis von der Hannoveranischen Landesbischöfin Käßmann, die als Mutter von vier Kindern just an diesem Tag wegen ihrer Scheidung in den Schlagzeilen stand. "Kannst nix machen ..."!

Da ich Mitglied des Projektteams bin, freue ich mich über den Preis sehr und hoffe auch weiterhin mit guten Ideen die Seite mit den Anderen der Gruppe weiter zu entwickeln. Wer mal nachsehen möchte, was das für eine Seite ist und wer daran beteiligt ist: www.kirche-entdecken.de.

05 Mai 2007

Hans Sachs Ehekarussell

Professor Jürgen Weber gestaltete diesen phantastischen Broncebrunnen am Weißen Turm in Nürnberg (U-Bahn-Station und Beginn/Ende der Fußgängerzone) nach einem Gedicht von Hans Sachs mit dem Titel "Das bittersüße eh'lich' Leben".
Teilweise sind die Darstellung sehr krass und geradezu drastisch (Tod). Das führt immer wieder zu Diskussionen über das Kunstwerk, was ich allerdings prinzipiell für gut heiße. So setzen sich immer wieder Menschen mit Kunst auseinander.

Auf jeden Fall ist dieser Brunnen in einem deutlich höherem Maß kunstvoll, als seinerseits der - Achtung: Persönliche Meinung ! - unsäglich aussage- und sinnlose Stuhlstapel eines absolut unbedeutenden Münchner Wichtigtuers aus Anlass der Fußball-WM in Deutschland letzten Sommer.

02 Mai 2007

Aufstand gegen Nazis

Tradtionsgemäß finden am 1. Mai Kundgebungen statt. So auch in Nürnberg. Dieses Mal unter dem Motto "Nürnberg ist bunt".

Das war es auch, allerdings war es die kürzeste Mai-Kundgebung, welche ich je besucht habe. Nachdem ich Rosi von der Arbeit (auf dem Weg dorthin traf ich sie schon) abgeholt hatte, kamen wir wenige Minuten später als der vorgesehene Kundgebungsbeginn am Lorenzer Platz an. Offensichtlich löste sich die Versammlung eben schon auf, denn uns kamen viele Menschen bunt gekleidet oder mit Motto-Schildern entgegen.

Wie zu erfahren war, gab es in der Tat gleich nach einer sehr kurzen Ansprache von Herrn Beckstein Ärger und Ausschreitungen. Die Diskussionen und Gespräche im Nachklang der Vorkommnisse waren denn auch das Wesentliche der Veranstaltung. So fuhren wir etwas verwundert, verärgert, enttäuscht nach Hause.

01 Mai 2007

Besuch aus dem Ruhrpott

Endlich einmal konnte mein Kumpel Uli Kaminski wieder einmal Bayernluft atmen. Kohlenstaub ade, Blütenstaub juchhe ...

Der Freitag-Abend gehörte der Jubiläumsstadt Fürth, der denkmalreichsten Stadt Bayerns (2.000 Stück). Eine Komplettführung durch die schönsten Ecken dieser weit unterschätzten Stadt führte uns am Paradiesbrunnen auf der Kleinen Freiheit, die nach seinem Stifter in Dr.-Max-Grundig-Anlage umbenannt wurde, vorbei und die ehemalige Trasse der ersten Eisenbahnverbindung ("Adler") entlang über die Hornschuchpromenade durch den Stadtpark.

Wir passierten das Jüdische Museum, das alte Rathaus im Stil eines italienischen Renaissance-Palastes (das Vorbild des Turmes steht in Florenz), den Waagplatz, die berühmte und beliebte Gustavstraße, überquerten den kunstvoll neugestalteten Grünen Markt um schließlich durch die Fußgängerzone das Berolzheimerianum zu streifen und schließlich am historischen Bahnhof unser Gefährt zur Fahrt nach Hause zu besteigen. Uli K. war beeindruckt und begeistert zugleich.

Am nächsten Tag (wieder ein herrlicher Frühlingstag aus dem Bilderbuch) unternahmen wir eine kurze, aber dennoch aufgrund der heißen Witterung anstrengende Wanderung auf das "Walberla", den Heiligen Berg Frankens. Einen Tag vor der "Walpurgisnacht" konnten wir die weite Aussicht und die erholsame Natur genießen, wenngleich das Wandereraufkommen relativ hoch war.


















Nachmittags unternahmen wir dann eine Intensiv-Erorberung der Weltkulturerbestadt Bamberg. Leider war unser Privat-Stadtführer anderweitig beschäftigt (Radtour mit seinem Sohn), so dass wir leider nur sehr fragmentarische Kenntnisse zu den vielen Sehenswürdigkeiten und zur Bedeutung der Stadt verwerten konnten. Schön war es aber dennoch und Vieles lässt sich nachlesen. Wir liefen vom Holzmarkt aus an der Alten Hauptwache und der bedeutestensten Barockkirche Bambergs, St. Martin, vorbei durch die Fußgängerzone.

Dann überquerten wir die Regnitz mit einem tollen Blick von der Brücke am Alten Rathaus an dessen aufwändig bemalter Fassade vorbei auf das im Hintergrund am Ufer der Regnitz liegende "Klein Venedig", liefen zum Domberg hoch, besichtigten denselben, genossen in der "Pfalz" ein Radler im Biergarten und liefen über die Maternstraße (Friedel's Heim) sowie den Domgrund wieder zurück in die Unterstadt.





Mit der Abholung von Ferdinand und der Rückfahrt nach Hause endete dieser tolle Ausflug. Daheimverbrachten wir einen üppigen Grillabend bei Terassenfeuer und relativ lauer Nacht.

Erholsame Amtsklausur in Sulzbürg

Dienstlich konnten wir uns ein Update zum Dauerthema "Spiritualität" holen, denn mit dem gesamten Kolleginnen- und Kollegenteam weilten wir (leider nur) zwei Tage in der schönen Familienbildungsstätte Sulzbürg. Auch wenn es inhaltlich nicht der Ergiebigkeit so mancher anderer (auch kürzerer) Veranstaltungen entsprach, so war doch der Stimmungs- und Erholungswert durchaus angenehm und hoffentlich nachhaltig.

Fotos: Siehe Beiträge vorher (Schuldiger: U. M.)

Isarspitzen

Der Sonntag nach Günters schöner Feier konnte uns die kurze Urlaubswoche noch mit einem fröhlichen Aufenthalt bei unseren Unterhachinger Freunden abschließen. Nächtens stillschweigend ins Haus geschlichen, stärkten wir uns frühstückend für den darauffolgenden Isarspaziergang mit genussvollem Menterschwaige-Biergarten-Aufenthalt.

Fotos: siehe vorheriger Eintrag (Schuldiger wie gehabt: U. M.)

Günter gehört jetzt auch dazu ...

Es ist zwar schon wieder über eine Woche her, doch vorher kam ich leider nicht dazu, diese Meldung einzustellen: Günter ist jetzt auch 50. Ein toller Abend "beim Italiener" in Obermenzing bescherte allen Beteiligten nicht nur ein ausgezeichnetes Essen (keine Pizza!), anregende Getränke und eine Menge Erinnerungen sondern auch jede Menge Spaß. Nicht zuletzt Sepp's Einstieg (Sekthose!) und Friedel's poetischer Rückblick begeisterte die Anwesenden, allen voran freilich das sogenannte "Kleeblatt" - also das sagenumwobene Freundestrium_Vier_rat! Klasse kam auch das Geschenk für den Jubilar an: ein Dinner für Zwei im Unterwasserrestaurant! Mal sehen, wann die Beiden (Günter und Michi) abtauchen ...?!

Ach ja: Fotos gibts keines, da durch einen unglücklichen Umstand mein Kollege U. M. (ich will ihn hier ja nicht gleich bloßstellen) versehentlich die entscheidenden Aufnahmen bei einer dienstlichen Transferierungsaktion allesamt in den Orkus der elektronischen Unendlichkeit entsandte. Schade, denn Sepp sah wirklich witzig aus, Friedel bei seinem Vortrag auch und Günter strahlte über alle vier Backen, als er den Gutschein verstand.

19 April 2007

Frühling am Bodensee

Kurzer, aber intensiver und erholsamer Aktivurlaub

Das (pervers) schöne Wetter der letzten Tage veranlasste Rosi und mich, ein paar Tage Urlaub „einzuschieben“. Da das von uns auserkorene „Gästehaus Zürn“ (www.gaestehaus-zuern.de) auch noch ein Zimmer frei hatte – übrigens, für alle, die meine mystische Vergangenheit kennen: es war das mit der Nummer 5 (!!!) – stand einem entspannten Erholen nichts mehr im Wege.

Hatten wir schon vorab vermutet, dass es wohl eine wahrlich schöne Unterkunft in ebenso phantastischer Umgebung sein wird, wurden unsere ohnehin schon positiven Erwartungen um 100% übertroffen. Es war und ist das erste Haus am Platz (für uns auf jeden Fall und es besteht keinerlei Anlass, diese Position durch Kontrollverweilungen in anderen Pensionen, Gästehäusern oder Hotels zu überprüfen)!

Üppige Frühstücke, ausgesprochen angenehme und superfreundliche Gastgeberinnen und Gastgeber, tolle Radtouren-, Restaurant- und sonstige Tipps durch den Hausherrn, hervorragende Brände und Schnäpse – ich weiß: normalerweise trinken wir „so was“ gar nicht, aber eine Schnapsprobe mit Erläuterung überzeugte zumindest mich, einfach mal so mir nichts, Dir nichts vier dieser alkoholischen Köstlichkeiten in meine Blutbahn zu kippen – und eine ausgewiesen geschmackvolle Einrichtung und auch sonstige Umgebung (Garten) sorgten für wahre Erholung und trotz der kurzen Dauer (3 Nächte) für eine unvergessliche Zeit am Bodensee.

Am ersten Tag durften Rosi und ich nach einer kurzen Schiffsüberfahrt mit einem Minikutter schon mal die absolute Blütenpracht, die herrlichen Schmetterlinge im gleichnamigen Haus, die Orchideenausstellung, die Mammut-Zedern und die unvergleichliche Schönheit der berühmten Insel Mainau aufsaugen.



Abends genossen wir ein köstliches Mahl am Seeufer mit Sonnenuntergang beim „Portner“, einer der besagten Empfehlungen des Hausherrn.

Am zweiten Tag konnten wir in kaum erträglicher Weise die unendliche und großartige Schönheit schlichter Obstbau- und Agrarkulturlandschaft des Bodenseekreises bei einer unglaublich begeisternden Radtour erleben.

Ein Spaziergang durch die apfel- und birnenblühenden Flächen und die zartgrüne und löwenzahngelbe Hügellandschaft führte uns zu unserem Abendessen (Viel!).

Der dritte Tag führte uns zunächst nach Unteruhldingen zu den Pfahlbauten. Dort konnten wir etwas über die Lebensweise und Probleme unserer Urahnen erfahren (Steinzeit, Broncezeit).



Sehr interessant. Eine Felchen-Semmel besänftigte Rosi's Magen und ein Weißbier meinen.

Nachmittags saßen wir noch mal auf und radelten am Ufer des Bodensees entlang durch den Linderhofpark auf die Insel Lindau. Ein ergiebiger Stadtbummel bereicherte unseren Erlebnishunger ausreichend. Der Abend verlief unspektakulär.

Der vierte und leider, leider letzte Tag schließlich brachte uns erneut in Bewegung, denn wir wanderten einen Teil des Käsewanderweges im Österreichischen Vorarlberg von Eichenberg-Dorf über Lutzenreute und Letze wieder nach Eichenberg-Dorf zurück. Die Heimfahrt verlief komplikationsfrei.

Daheim angekommen zeigte sich, wie weit der Jahrhundertfrühling schon gediehen ist:

unser Flieder - im Bild rechts links ... - blühte (am 19. April!!!). Das ist insofern bedauerlich, als er somit – wie sonst üblich und erfreulich – im Mai an meinem Geburtstag (29.) keine Blüte mehr zeigen wird.

So freuen und schnuppern wir eben jetzt schon intensiv an den Blütendolden.

Insgesamt war es trotz der Kürze ein wirklich intensiver, aktiver, erlebnisreicher und doch erholsamer Urlaub. Das herrliche Wetter, die phantastische Landschaft und die oben erwähnten Gastleute trugen in einem guten Zusammenspiel dazu bei.

06 April 2007

Eine Woche Pappenheim: Weidenkirche!

Letzte Woche (bis gestern Abend) weilte ich im herrlichen Pappenheim. Dort errichtet und pflanzt die Evangelische Jugend in Bayern die erste Weidenkirche Bayerns. Das ist eine imposante Aktion.
Wer mehr darüber wissen möchte, kann hier mal nachsehen, was dort geschieht:
www.weidenkirche.ejb.de.

Allen, die hier ankommen wünsche ich eine gesegnete Osterzeit.