09 Januar 2008

Bildlicher Bericht der letzten vier Wochen

Irgendwie muss ich ja aufholen -hier sind die Fotos von einigen Aktivitäten und Unternehmungen der vergangenen vier Wochen. Wer drauf klickt, sie die Bilder riesengroß:

Rathausturm Fürth - Alternativer Weihnachtsmarkt des Altstadtvereins im Altstadtviertel Fürth - Heiliger Abend bei uns daheim - Mein selbstgebaute Krippe - Erster Spaziergang 2008 (nicht an Neujahr, aber immerhin schon am 3. Januar) am Kanal entlang mit Vorbeifahrt der "Düsseldorf" - Traditioneller Epiphanias-Besuch von Alina und Stefan (leider ohne Christine) -Höchster Künstlicher Weihnachtsbaum der Welt (30 Meter) beim Paradiesbrunnen in Fürth.









































08 Januar 2008

Happy New Year

Damit ich es nicht ganz unterlasse, sei Allen hiermit noch ein Gesegnetes, Gesundes, Erfolgreiches und Glückliches Jahr 2008 gewünscht.

In den letzten Wochen war ich leider doch sehr mit andauernden Tätigkeiten beschäftigt, so dass ich für meinen BLOG keine Einträge vornehmen konnte. Diese angespannte Phase (Vorbereitungen, Feiern, Besuche ...) gerät hoffentlich bald wieder in "ruhigere Gewässer", damit ich die Welt wieder mit dem neuesten privaten Klatsch, netten Erlebnissen oder interessanten Erfahrungen versorgen kann.

Die dokumentarischen Fotos (Adventsmärkte, Familien-Weihnachten in Fürth, Spieleabende, größter künstlicher Weihnachtsbaum der Welt und dergleichen) stelle ich bei Gelegenheit noch ein.

Ein Gutes Jahr also und ruhig öfter mal hier vorbeisehen und vielleicht den einen oder anderen Kommentar hinterlassen. Das ist es doch, was einen freut, wenn man so ein Tagebuch veröffentlicht.

09 Dezember 2007

Mein Bilderbuch wurde als Bestes Bilderbuch zum Thema "Gesundheit" ausgezeichnet

Mein Bilderbuch "Lachen ist die beste Medizin" wurde als Bestes Bilderbuch
zum Thema "Gesundheit" von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt ausgezeichnet.

Hier die
Pressemitteilung der BKK
Bunte Bilder, lustige Reime, gesunde Themen - Die fünf besten Kinderbücher zum Thema Gesundheit

Kindergeschichten vermitteln spielerisch Werte, die ein Leben lang prägen. Fantasie und Einfühlungsvermögen sind dabei meist Erfolg versprechender als der pädagogische Zeigefinger. Deshalb initiierte der BKK Bundesverband in diesem Jahr schon zum zweiten Mal den Kinderbuchwettbewerb „Fit von klein auf“.

Fünf Bücher zum Gesundwerden und Gesundbleiben für Kinder von drei bis acht Jahren wurden ausgezeichnet. Was macht der Arzt mit dem Abhörgerät auf meinem Bauch? Warum hat die Ärztin im Krankenhaus einen grünen Kittel an? Und wie putze ich meine Zähne richtig? Auf diese und viele andere Fragen finden Kinder in den ausgezeichneten Büchern Antworten. „Diese Kinderbücher bereiten Gesundheitsförderung so auf, dass mit viel Spaß der Wissensdurst von Kindern gelöscht wird“, lobt die Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt die ausgezeichneten Bücher. „Die Geschichten geben auch Tipps, wie die Kinder selbst dafür sorgen können, dass sie gesund bleiben“.

Unter der Schirmherrschaft von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt wurden 59 Kinderbuchverlage dazu aufgefordert, Neuerscheinungen des letzten Jahres zum Thema Gesundheit einzureichen. Aus den 44 Einsendungen wählte eine Expertenjury die Titel aus, die das Thema am kindgerechtesten behandeln. Damit die Empfehlung guter Kinderliteratur möglichst viele Kinder, Eltern und Erzieher erreicht, gibt der BKK Bundesverband ein kostenloses Heft mit Leseproben heraus.

„In diesem Heft stellen wir die ausgezeichneten Kinderbücher vor. Wir möchten Eltern Anregungen geben, wie Gesundheitserziehung lebendig werden kann und das gemeinsame Lesen vielleicht zum abendlichen Gesundheitsritual wird“, beschreibt Margot Wehmhöner, Projektleiterin, die Zielsetzung der BKK-Initiative.

Einzelexemplare des Schnupperheftes können unter
praevention@bkk-bv.de kostenlos angefordert werden.

Folgende Bücher wurden ausgezeichnet:

Sonja Floto-Stammen, Charlotte Wagner: Von Kakaokühen und Rülpsbakterien. Das große Lebensmittel Sach- und Machbuch für Kinder, Moses 2007, 144 Seiten, 12,95 Euro, ab 8 J., ISBN 978-3-89777-326-4

Nathalie Tordjman, Jörg Mühle: Alle deine Zähne. Carl Hanser Verlag 2007, 48 Seiten, 12,90 Euro, ab 7 J., ISBN 978-3-446-20891-9

Astrid Hille, Dina Schäfer, Melanie Garanin: Was hört der Arzt in meinem Bauch? In der Praxis und im Krankenhaus. Velber 2007. 48 Seiten. 9,95 Euro. Ab 5 J. ISBN 978-3-86613-537-6

Lydia Zeller, Marion Goedelt: Keine Lust. Auf nichts! Bajazzo Verlag 2006, 32 Seiten, 13,90 Euro, ab 5 J., ISBN 978-3-90758 877 2

Uli Geißler, Günther Jakobs: Lachen ist die beste Medizin. Loewe 2007, 32 Seiten, 5,00 Euro, ab 3 J., ISBN 978-3-7855-5661-0

Hinweis:
Das Buch gibt's
in groß (9,90 Euro) und in klein (5,00 Euro). Da wird sich doch jemand finden lassen, der oder dem man das ausgezeichnete Buch schenken kann, oder? Und wenn's für sich selbst ist.

01 Dezember 2007

Der Computer ist der Knecht des modernen Menschen

Vorgestern traf meine neue "Höllenmaschine" (PC) bei mir ein. Mit Unterstützung von Reiner zusammengestellt steht nun das Riesenteil mit enormer Leistung unter meinem Tisch. Gestern machte ich mich daran, das Teil dienstfertig für mich zu machen. Daten sichern, kopieren, übertragen, löschen, Geräte konfigurieren, Software installieren, aktivieren, aktualisieren und was eben sonst noch so alles wieder zu tun ist, damit ich auch mit dem neuen Apparat wieder ganz normal arbeiten kann. Der Computer soll ja schließlich mir dienen.

Allerdings hatte ich schon den Eindruck, dass genau das Letzte eher umgekehrt funktioniert, denn geschlagene 12 Stunden war ich ausschließlich und mit geringsten Pausen (drei á 10 Minuten etwas) war ich mit dem Umbau und der Neueinrichtung meines alten PC für die Rosi sowie des neuen PC für mich beschäftigt. Und noch ist nicht alles fertig, zumal das nagelneue "Vista" ziemlich eigensinnig erscheint und eine Menge Dinge tut, die es nicht tun soll oder auch Ansprüche stellt, welchen ich nicht gerecht werden kann (oder will).

Ärgerlich bei aller Faszination ist allerdings, dass mein Fax-Drucker-Kombigerät nun nicht mehr geht. Das ist eine Unverschämtheit, dass man mit dem Kauf der neuen Software gleich auch einen "Rattenschwanz" an Hardware-Einkäufen zu finanzieren hat. Hier wird eindeutig der Kunde vernachlässigt, denn damit rechnet man ja wirklich überhaupt nicht. Jedenfalls kann ich im Augenblick noch nicht sagen, ob ich mich über "Vista" so freuen kann, wie über das neue "Office 2007", von welchem ich sehr begeistert bin.

Jetzt gehe ich aber erstmal mit Rosi und unserem Besuch Susanne auf den Adventsmarkt nach Poppenreuth und dann auf den berühmten und wirklich schönen "Christkindlesmarkt".

27 November 2007

Bayerns großes Spielspektakel KOMM, SPIEL MIT wieder mal erfolgreich

So langsam nähert sich das Jahresende. Das merke ich meistens daran, dass das Arbeitsaufkommen hoch und der Freizeitanteil gering ist. KOMM, SPIEL MIT - Bayerns großes Spielspektakel, die von mir vor vielen Jahren entwickelte und immer noch begleitete große Brett- und Gesellschaftsspielveranstaltung der Evangelischen Jugend des Bayrisch-Schwäbischen Dekanatsbezirkes Neu-Ulm, lockte trotz zahlloser gewichtiger weiterer Veranstaltungen in der Stadt an diesem Wochenende (Einweihung des neuen Bahnhofs, einer neuen Brücke sowie der Weishaupt-Kunsthalle im benachbarten Ulm 1.500 Besucherinnen und Besucher in das Edwin-Scharff-Haus der Donaustadt.

Die Stimmung und auch die Leistung der 50 Mitarbeitenden waren wie in jedem Jahr wieder großartig. Dieses generationsübergreifende und alle Altersstufen ansprechende sehr kommunikative Angebot gehört einfach zu den kulturellen Highlights der Region.

20 November 2007

Zarte Saiten, schöne Klänge - Fraunhofer Saitenmusik

Eine persönliche Einladung verschaffte Rosi und mir gestern Abend einen herrlichen musikalischen Abend im Dehnberger Hoftheater zu Lauf.

Dort spielte die "Fraunhofer Saitenmusik" - eine meiner Lieblingsensembles für die "staade Zeit". Gitarre, Hackbrett, Zupfbass, Harfe und Flöte in virtuoser Weise gespielt bietet einen beschwingten, entspannenden, oftmals aber auch geradezu meditativen Hörgenuss.

Die aktuelle CD heißt "Dreissig" und ist eine Jubiläums-CD, deren Anschaffung sich ohne Wenn und Aber lohnt. Freilich muss man das nichtelektronische Spiel der Tonschwingungen mögen.

Meine Einschätzung zur CD habe ich auch bei BUECHER (u. a.) eingestellt. Da kann man nachlesen, was ich schon vor dem Konzert von der Musik hielt.

12 November 2007

Der Kaktus blüht bei jedem Wetter

Heute besuchte ich seit langer Zeit mal endlich wieder Barbara und Ritschie. Es ist schon etwas traurig, dass erst ein Blühender Kaktus nötig war, dass wir uns wieder einmal sahen. Die Beiden waren jedenfalls so erfreut über die Pracht ihrer Pflanze, dass ich zum Fotografieren vorbei kommen sollte, was ich selbstredend gerne tat.

Ein wirklich beachtliches Stück (aufs Foto klicken, dann kommt er wirklich riesig) präsentierte sich da auf der Fensterbank. Vor dem Schrank kam der grüne Superblüher dann gut zur Geltung.

Noch was Anderes: Wer mich als "Wetterstar" sehen will, ab heute bis zum Freitag ist das im ERSTEN (ARD) möglich: jeweils gegen 19:45 Uhr wird der Spot gesendet. Voten kann man für mich auch. Dazu braucht es einen Anmeldung und danach - nach der Eingabe des per Mail eingehenden Zugangscodes - kann man für mich, "Wetterstar 141", abstimmen. Es würde mich freuen, wenn das möglichst Viele von Euch machen würden.

05 November 2007

Hurra, hurra, ich bin ein Wetterstar

In der letzten Zeit war doch eine Menge los, auch wenn ich das hier gar nicht dokumentieren konnte. Es war einfach zu viel los. Neben zahlreichen dienstlichen Verpflichtungen und Aktivitäten schob ich sogar noch eine private mit ein. Wer mich kennt, weiß, dass ich gerne mal auch etwas Verrücktes oder Ungewöhnliches mache und meinen Spaß daran habe. Kürzlich bewarb ich mich für ein Casting (nicht so eines, wie so eines, über welches ich kürzlich in einer Talkrunde zu reden hatte ... (siehe letzter Eintrag), sondern für eine Werbeansage: Wetterstar für Karstadt-Quelle-Versicherungen.

Dabei ging es mir weniger darum, die betreffene Versicherung gut zu heißen, sondern die Idee der Werbeagentur, ganz "normale" Menschen einzusetzen, gefiel mir. Da ich tatsächlich ausgewählt wurde und dann sogar auch noch "eine Runde" weiter kam, stand ich daher vergangene Woche plötzlich vor einer Profikamera und sagte mehrmals brav meinen Spruch. Wenngleich der Text nicht gerade vor Tiefsinn troff und auch die tatsächliche Ausstrahlungsdauer des Spots eher im Bereich des kaum Wahrnehmbaren liegt, machte es mir einigen Spaß.

Wer das Ergebnis gerne zur besten Sendezeit (kurz vor der Tagesschau im Ersten, etwa jeweils zwischen 19:47 und 19:50 Uhr) sehen will, sollte in der 46. Kalenderwoche (12.-16. November 2007) das Fernsehgerät und DAS ERSTE einschalten. Dort gibt's dann die Überraschung. Achtung: mein Auftritt dauert aber jeweils nur 7 Sekunden! Wem's gefällt, der kann auch noch (nach Anmeldung auf der Seite) für mich - Wetterstar 141 - abstimmen, was mich sehr freuen würde! ACHTUNG: Falls es noch nicht geändert wurde, muss man das @-Zeichen erst irgendwo kopieren und dann "von Hand" in die Formularzeile bei der E-Mail einfügen, da das mit der üblichen Tastenkombination AltGR+Q(@) aus unerfindlichen Gründen nicht funktioniert. Am Besten also die komplette Mail-Anschrift vorher kopieren und als Ganzes in die Formularzeile "E-Mail" einfügen.

22 Oktober 2007

Daniel Küblböck und ich: 2 Zeitungsartikel vom 19. und 24. Oktober 2007

Zum Lesen der beiden Artikel einfach auf das jeweilige Bild klicken!






















20 Oktober 2007

Spiele-Flut jetzt auch im Herbst

Als wären die etwa 300 Neuerscheinungen in Nürnberg zur Internationalen Spielwarenmesse nicht schon genug, nun erscheinen auch im Herbst 450 (!) neue Spiele im Rahmen der "Internationalen Tage des Spiels - SPIEL 2007" in Essen.

Gestern Nacht kam ich nach einer aufgrund ständiger Staus, einigen Verzögerungen wegen Unfällen oder Baustellen sowie der ungezählten und ununterbrochen dahin bretternden Lastwagen (aus Tschechien, Polen, Russland und natürlich auch Deutschland) fürchterlich anstrengenden Autofahrt voller Informationen für meinen Arbeitsbereich, voller Eindrücke und auch mit einigen neuen Ideen zurück.

Es ist schon faszinierend, wie immer wieder neue Spielwelten entstehen, neue Spielweisen einen in Bann ziehen und man so zu fröhlichen Spielrunden gelockt wird. Es ist schon ein wirklich fantastisches, ansprechendes, spaßiges und lustvolles Hobby, welchem ich da fröne.

18 Oktober 2007

Mit Daniel Küblböck bei "Talk im Turm"

Vorab ein Hinweis zum Eintrag von gestern: Die Fotos sind hochgeladen!

Zum 17. Oktober 2007:
In der Evangelischen Kirchengemeinde St. Johannis in Nürnberg gibt es seit fünf Jahren eine beachtenswerte Veranstaltungsreihe namens "Talk im Turm". Im großen Turmzimmer werden illustre Gäste und Fachleute zu verschiedensten Themen um Stellungnahmen und Disput geladen.

Gestern ging es um "Casting-Shows - der Wunsch nach mehr". Die Moderation des Abends gestaltete Pfr. Dr. Ekkehard Wohlleben. Eingeladen waren Frau Dr. Sabine Schiffer (Institut für Medienverantwortung, Erlangen), meine Wenigkeit als Fachreferent für Kinder- und Jugendkulturarbeit (Amt für Jugendarbeit der Evang.-Luth. Kirche in Bayern) sowie der Drittplatzierte der ersten Staffel von "Deutschland sucht den Superstar", einem Gesangswettbewerb bei RTL: Daniel Küblböck.

Viele Fans waren von Nah und Fern angereist (auch aus Berlin oder Leipzig), aber auch eine Reihe von thematisch Interessierter fand den Weg in das Turmzimmer der 1928 eingeweihten Kirche.

Das Podiumsgespräch verlief in ruhiger und fairer Weise. Einige Hintergründe zum Leben und Wesen der Shows kamen ebenso zur Sprache, wie auch die kritischen Aspekte des oft verantwortungslosen Geschehens auf der Fernsehbühne. Es war ein interessanter, teilweise auch lehrreicher Abend für mich, alle Beteiligten und das Publikum.

17 Oktober 2007

Silberhochzeit - 25 Jahre Vertrauen, Zuneigung, Liebe

Niemand hätte es damals für möglich gehalten, aber es ist wahr: Rosi und ich sind nun schon 25 Jahre verheiratet! Wir sind glücklich und freuen uns auf die Zeit bis zur Goldenen Hochzeit. Gestern haben wir diese Tatsache auch für uns gebührend begangen und eine u. a. eine schöne Herbstwanderung im Fränkischen Alfaltertal unternommen. Das Foto unten rechts lässt sich anklicken und vergrößern!

14 Oktober 2007

Inspiration und Regeneration

Ich besuchte die 59. Internationalen Buchmesse in Frankfurt/Main. Im Rahmen des wieder sehr fröhlichen und anregenden Festabends des Verlages meiner großen Spiele-Standardwerke konnte ich zunächst eine jahrelange Bringschuld einlösen und ein "Think Paternoster" an zwei italienische, zu meinem großen Vorteil Englisch verstehende und sprechende - Damen überreichen. Allein das führte schon zur Erheiterung ...! Schon wenige Minuten später konnten ich mit meiner "Produktmanagerin" und "Ressortleiterin" (hoffentlich stimmen diese Bezeichnungen?!) zum persönlichen "Du" wechseln.

Übernachtet habe ich bei Susanne und Donalt.
Der nächste Tag gehörte ganz meinem beruflichen Interesse. So nahm ich an einem Fachvortrag der "Stiftung Ravensburger" zum Thema "Early Adopters - Medienkindheit heute" teil, in dessen Rahmen die Ergebnisse der aktuellen Ravensburger Medienstudie dazu von Professorin Dr. Gudrun Marci-Boehncke und Prof. Dr. Matthias Rath (Ludwigsburg) vorgestellt wurden.

Daneben galt es, mir eine Übersicht der Fach- und Sachveröffentlichungen für meinen Arbeitsbereich zu verschaffen.

Darüberhinaus hatte ich auch wieder eine Anzahl interessanter und erfreulicher Gespräche und Begegnungen. So entdeckte ich auch eine Reihe von "VIP", beispielsweise Gesine Schwan, Joachim "Blacky" Fuchsberger, Walter Sittler, Elke Heidenreich, Dieter Mohr oder Farin Urlaub ("Die Ärzte").

Schließlich gab es für mich - nun aber wieder privat - einen weiteren schönen Verlagsabend beim Verlag meines Bilderbuches "Lachen ist die beste Medizin". Die kleinen Häppchen und das "Fingerfood" (gut bayerisch auch "Pratzenfutter" genannt) waren ein Augen- und vor allem Gaumengenuss erster Güte. Lob an die Catering-Firma.

Eine tolle Projekt-Idee für mein Arbeitsfeld "Arbeit mit Kindern / Kinder - und Jugendkulturarbeit" finde ich die Aktion "Buchkinder", über welche ich mich ausführlich bei zwei Aktivisten, Wieland und Alexander, informierte.

Über die Zugfahrt nach Hause am Tag des Bahnstreiks will ich gar nichts weiter erzählen - sonst müsste ich mich bloß fürchterlich aufregen ...! Nur so viel: mein Zug wurde zunächst mit 50 Minuten Verspätung angekündigt. Nach nur wenigen Minuten wurde diese Verspätung auf 100 Minuten nach oben korrigiert. Begründet wurde die Verzögerung mit "Polizeilichen Ermittlungen". Das führte dazu, dass wildeste Spekulationen auf dem Bahnsteig entstanden, was und weswegen denn ermittelt würde. Später erfuhr ich dann in einem "Ersatzzug", der mit 10 Minuten Verzögerung geradezu fahrplanmäßig eine Stunde später fuhr, als der von mir gebuchte ICE, dass es einen Gefahrgut-Unfall auf der Autobahn gab und wegen Explosionsgefahr die neben der Autobahn verlaufende Bahnstrecke bis zur Bergung des Lastzuges eben auch gesperrt war. Diese Information hätte sicher den Aufruhr der Fahrgäste am Frankfurter Bahnhof schneller beruhigt, als die vage Vermutungen auslösende Information der Bahn. Weshalb da niemand die "Wahrheit" in Klarheit sagt, blieb vielen Fahrgästen und mir auch ein Rätsel. Jedenfalls konnte ich wieder einmal für sündteures Geld (das mein Arbeitgeber für die Fahrt bezahlte) vor der Toilette auf dem Gang von zahllosen weiteren Fahrgästen, Rucksäcken, Reisetaschen und Kinderwagen eingeengt stehend und in unserem Prestige-Fortbewegungsmittel ICE nach Hause fahren. Toll!

Ansonsten hat sich die Messe in Frankfurt jedoch wieder gelohnt wie eh und je, denn die Informations- und Themenfülle, die Atmosphäre und die Kontakte, Erlebnisse und Begnungen waren wieder bereichernd für mich und meine Arbeit. Das sollte so sein. Die Fotos nahm ich mit meiner kleinen Casio Exilim auf, so dass leider Abstriche bei der Schärfe in Kauf zu nehmen sind.

09 Oktober 2007

W-LAN-fähige Kleidung


Wer's nicht glaubt, wird vielleicht dennoch selig, aber es gibt ein T-Shirt mit W-LAN-Anzeige. Wer es trägt und wer drauf schaut, sieht stets, ob in der Nähe W-LAN-Netze zur Verfügung stehen. Wer's braucht, kauft's hier für 30,-- Dollar plus Versand (nicht billig, aber "coooool": W-LAN-Shirt.

04 Oktober 2007

Heute ist ein wichtiger Tag Internationaler Solidarität - zumindest im WORLDWIDE WEB. Es geht um Birma, das unterdrückte Land im Westen Thailands. Wer die Nachrichten verfolgte, weiß, wie brutal und rücksichtslos die Militärs (aller Übel Ursache) gegen friedlich demonstrierende Menschen vorgehen. Das Mindeste, was man tun kann, ist, die Kampagne "Free Burma" zu unterstützen.

Free Burma!

03 Oktober 2007

Einheitswanderung

Der Feiertag kam wie gelegen. Der "1. Island-Franken-Bayern Wanderclub n. e. V." traf sich heute fast vollzählig (1 Absage in letzter Minute aufgrund eines Bereitschaftsdienstes) sogar mit "Zuwachs" von vier Lebensabschnittspartnerinnen bzw. -partnern sowie drei Tieren (es waren Hunde), um von Fürth durch den Fürther Stadtwald und ein wenig durch die Rangau nach Cadolzburg zu wandern.

Wald-, Wiesen- und Feldwege entlang ging es über Weiherhof, Wachendorf und Pleikershof (der früheren Heimstatt des berüchtigten und von den Amerikanern im Verlauf der "Nürnberger Prozesse" verurteilten NSDAP-Frankenführers und Herausgeber des antisemitischen Hetzblattes "Stürmer" - Julius Streicher - und später von Dezember 1945 bis zur Jahreswende 1948/49 als Kibbuz und DP(displaced Persons)-Lager genutzt) in den schönen Markt Cadolzburg.


Ein ausgezeichnetes Mittagessen im "Loisl's" stärkte die Gruppe vor der tollen Führung durch die - leider noch leere - Burg. Erst seit kurzer Zeit wird sie renoviert, rekonstruiert und wieder nutz- und begehbar gemacht. Besonders eindrucksvoll waren für alle Beteiligten die neue Kapelle mit dem aufklappbaren Altar, welcher dem Original (welches in einem Berliner Jagdschlösschen steht) detailgetreu nachempfunden wurde, sowie der Krypta mit deren ausdrucksstarken Kreuzscheibe.



Leider wurde das Vorhaben "Deutsches Burgenmuseum" an einem anderen Ort (typische Nachwende-Ost-Bevorzugung) verwirklicht. Naja, Schade, denn die Burg und der Marktflecken Cadolzburg hätten es verdient.

Eine gemütliche und sonnenbeschienene Kaffeerunde erneut im "Loisl's", aber dieses Mal im gleichnamigen Eiscafé, beendet den schönen Ausflug der Reisegruppe. Ein paar Planungen für die Zukunft wurden vage vorbesprochen und vielleicht liest man hier im nächsten Jahr von einer weiteren Unternehmung dieser witzigen Gemeinschaft.

30 September 2007

Besuch zur "Fürther Kärwa"

Nach einer turbulenten, arbeitsreichen Woche kam netter Besuch aus München: Ute von der Tibet-Tour war hier. Glücklicherweise war das Wetter bombig und außerdem begann hier die "Fürther Kärwa", auf welcher so manche Hexe unterwegs war und uns auch sonst einen interessanten und vor allem schönen Abend bescherte.

Daneben gab's viele Erinnerungen und auch Neuigkeiten im Austausch.

Heute saßen wir den ganzen Vormittag nach einem ausgiebigen Frühstück auf der Terrasse und genossen den herrlichen Herbsttag. Außerdem zeigte uns Ute die Fotos von ihrer neuesten Tibet-Touren (immerhin zwei im letzten halben Jahr!).

Ein schmackhaftes Mittagessen ließ unser Treffen ausklingen - ein wenig allerdings auch unter dem Druck meiner bevorstehenden noch zu bewältigenden Mountain-Bike-Tour zur Erkundung der Wanderstrecke für den 3. Oktober 2007. Dazu aber zu gegebener Zeit mehr. Ein Schönes Wochenende neigt sich nun dem Ende entgegen.

16 September 2007

360°-Erstattung

Fast hätte ich es nicht mehr geglaubt, aber inzwischen ist tatsächlich die Erstattung für die Sicherheitssoftware "360°" eingegangen. Es hat zwar etwas gedauert - und da hab' ich auch noch den Eingang des Geldes übersehen - aber die Rückgabe der Software hat funktioniert. Fair.

15 September 2007

Was immer eine Reise wert ist …

… genau: BERLIN. Da ich vorletzten Freitag einen Vortrag „Globales und Ökumenisches Lernen“ zu halten hatte, – der eigentlich schon im vergangenen Jahr zu halten gewesen war, die Veranstaltung dann jedoch abgesagt wurde und Rosi und ich dann ein paar Tage „einfach so“ in Berlin verbrachten – wollten Rosi und ich die Gelegenheit wieder für eine Mini-Städte-Tour nutzen.

Alles klappte wunderbar (Flug 1,-- Euro ! mit Gebühren dann aber doch 102,-- Euro - so viel zu den Sparangeboten - ist ja wohl auch klar, dass es für 1,-- Euro niemals einen Flug geben kann - siehe mein Vortragsthema "Globales Lernen" ...!)

Wohnen konnten wir bei einer Kollegin im schönen Stadtteil Prenzlauer Berg in deren riesiger Altbauwohnung. Am ersten Abend noch gingen wir mit ihr in ein Mexikanisches Restaurant (ich glaube „Curandero“ in der Schönhauser Allee ?? – keine Website), wo wir unsere Tequila-Erfahrungen (Sals, Zitrone aber dann auch Zimt, Orange) auffrischten.
Am nächsten Tag reiste die Gastgeberin dann zu einer Kurswoche nach Oberbayern auf die Insel Frauenchiemsee ab und wir beide blieben zusammen mit den beiden Katzen Mia und Titus für die restlichen Tage unseres Aufenthaltes zurück.

Nach meinem erfolgreichen Vortrag konnten wir dann die beachtliche Ausstellung „Die besten Franzosen kommen aus New York“ per vorab online bestellter VIP-Card inklusive Audio-Guide (unbedingt empfehlenswert) ohne Wartezeit durch einen Sondereingang besuchen. Eine beeindruckende und vor allem wirklich sehenswerte Sammlung wichtiger, bekannter, aber auch sehr schöner unbekannterer Werke der französischen Impressionisten erfreute uns einige Stunden lang. Absolut sehenswert und eine wahre Augenfreude.


Anderntags fuhren wir dann nach einem eher kargen Frühstück ins „Blaue“ oder auch „Grüne“, jedenfalls raus aus der Stadt, Richtung Köpenick nach Wuhlheide. Dort angekommen ging es mit der so genannten „Parkeisenbahn“ (hinklicken - es lohnt sich), welche überwiegend von Kindern und Jugendlichen als Schaffner, Fahrdienstleiter, Weichensteller und Signalgeber betreut wird, weiter. Dabei handelt es sich um eine echte von Dampf- oder Diesellokomotiven gezogene Eisenbahn im Stil der Jahrhundertwende zum 20. Jahrhundert mit offenen Sitzwagen sowie einem edel herausgeputzten Salonwagen. Wir fuhren natürlich "Holzklasse" im Freien, was Rosi aufgrund der doch entstehenden Kühle nicht sooo sehr gefiel. Ich fand's klasse und freute mich über die zwanzigminütige, gemächliche Fahrt durch das Waldgelände in die Naherholungszone.


Wegen des kühlen Fahrtwindes und der längeren Fahrtzeit gefiel es Rosi nicht sooo sehr, während ich die beschaulich-gemächliche Fahrt durch die „Grüne Lunge“ Berlins genoss. Am Zielbahnhof „Eichgestell“ angekommen, besuchten wir das FEZ, Europas größtes Kinder- und Jugendzentrum. Aus Anlass des 100. Geburtstages von Astrid Lindgren war im Rahmen des Jahresthemas eine Ausstellung über das Leben und Wirken aufgebaut, die wunderbar unsere Kenntnisse und unser Wissen über die bekannte Kinderbuchautorin ergänzte, welche wir bisher gesammelt hatten (man schlage die "Brücke" zu unserem erst kürzlich beendeten Schweden-Urlaub).

Ein günstiger „Hot Dog“ nach schwedisch-dänischer Art, Apfelsaft und später noch Kaffee und Kuchen stärkte uns (ja wir ließen es uns wirklich gut gehen) und nach der Besichtigung des am Vortag des „Tag des Offenen Denkmals“ vor dem FEZ enthüllten und sozusagen eingeweihten „Mahnmals gegen Kindsmissbrauch“ zuckelten wir wieder in die tosende Stadt zurück.

Das nächste Highlight war dann der Besuch des Martin-Gropius-Baus und der dort präsentierten Ausstellung Im Zeichen des Goldenen Greifen – Königsgräber der Skythen“. Auf völlig andere Weise beeindruckend befassten wir uns die letzen Nachmittags- und Abendstunden mit der faszinierenden Kultur der vermeintlichen barbarischen Volksgruppen Ostasiens. Auch hier half uns ein Audio-Guide, was bei derartig umfangreichen Ausstellungen für mich inzwischen ein unverzichtbares Mittel geworden ist.

Wer sich wundert, weshalb es keine Bilder von "den Franzosen" oder "den Skythen" gibt: man durfte leider keine Bilder machen.

Abends ließen wir uns wieder in dem für uns schon zum Stammlokal avancierten Restaurant Toscana italienische Spezialitäten und einen „Vino di Casa“ – eine Empfehlung des Eigentümers (meine Vermutung, aber wem das Lokal wirklich gehört, haben wir bislang noch nicht herausgefunden) munden.

Der letzte Morgen in Berlin führte uns nach der Gepäckaufgabe am Alexanderplatz zu den „Hackeschen Höfen“ mit ihren verwinkelten und romantischen Plätzen und Ecken über mehrere Häuserensembles hinweg.

Gemütlich bis betriebsam ist es dort und wer hier wohnt hat ein Paradies und vermutlich einen gewissen Fluch zugleich, da unglaublich viele Touristen ununterbrochen Tag für Tag die schmalen Durchgänge und gepflasterten Wege entlang pilgern.




In einem der letzten Hinterhöfe fanden wir einen witzigen Laden, in welchem es ausschließlich Produkte mit dem berühmten DDR-Ampelmännchen zu kaufen gibt, vom Aufkleber über die Espresso-Tasse, Nudeln, T-Shirt und Korkenzieher bis hin zu Tisch-Sets, Taschen und Wandleuchten.

Schnell hasteten wir weiter, denn wir hatten noch auf besonderen Wunsch Rosis die Karl-May-Ausstellung im Deutschen Historischen Museum auf dem Programm.

Erfreut stellten wir fest, dass sonntags
die Staatlichen Museen bei Freiem Eintritt zu besichtigen sind.




Eine beachtliche Sammlung von Exponaten, Büchern, Texten, Bildern, Plakaten, Filmen, Hörbeiträgen, Ausrüstungsutensilien und weiteren privaten Gegenständen über den und von dem fantasievollen, aber auch leicht kriminellen Webersohn, Erzähler, Journalisten und Schriftsteller erwartete uns in zwei Stockwerken des wunderbar renovierten und ansprechenden Gebäudes. Wie die Exhibition von der Presse eingeschätzt wird, kann man hier nachlesen: Medienecho.

Übrigens: In Radebeul steht das Karl-May-Museum der Karl-May-Stiftung.

Leider reichte uns die Zeit nicht für einen sehr ausführlichen Rundgang – Vieles hätte es noch zu lesen, zu betrachten, als Film- oder Audioangebot gegeben. Einen guten Überblick hatten wir dennoch erhalten. Mit dem Bus ging’s fix zum Alex, dann wieder mit Rollkoffer bewehrt zum Flughafen Tegel. Ein sehr kurzer Rückflug brachte uns sogar noch zur Kaffeezeit wohlbehalten und voller Eindrücke nach Hause.

12 September 2007

Frankreich macht müde ...

... das aber nur, weil heute Ferdinand für ein Jahr nach Rennes abgereist ist. Das bedeutete für uns um 4:30 Uhr aufstehen, zum Flughafen fahren und den Sohn verabschieden. Ein aufregendes Jahr steht ihm da nun bevor und ich kann nur sagen, dass es das auch für uns Eltern (und seinen Bruder vermutlich ebenso) ist, wenn er so lange weg ist. Wir wünschen ihm Alles Gute und viele schöne und gewinnbringende Erfahrungen. "Bon voyage" und "Bon temps" würde ich da mal als "alter Franzose" sagen, oder was meint Ihr?

09 September 2007

Meine Bücher als Sonderausgabe bei REWE

So liebe Leute, jetzt geht bitte gleich mal zu REWE und seht nach, ob meine beiden ganz aktuell als Sonderausgabe veröffentlichten Bücher "Fröhliche Naturspiele" und "Fröhliche Kinderspiele" dort zu haben sind.