02 Mai 2007

Aufstand gegen Nazis

Tradtionsgemäß finden am 1. Mai Kundgebungen statt. So auch in Nürnberg. Dieses Mal unter dem Motto "Nürnberg ist bunt".

Das war es auch, allerdings war es die kürzeste Mai-Kundgebung, welche ich je besucht habe. Nachdem ich Rosi von der Arbeit (auf dem Weg dorthin traf ich sie schon) abgeholt hatte, kamen wir wenige Minuten später als der vorgesehene Kundgebungsbeginn am Lorenzer Platz an. Offensichtlich löste sich die Versammlung eben schon auf, denn uns kamen viele Menschen bunt gekleidet oder mit Motto-Schildern entgegen.

Wie zu erfahren war, gab es in der Tat gleich nach einer sehr kurzen Ansprache von Herrn Beckstein Ärger und Ausschreitungen. Die Diskussionen und Gespräche im Nachklang der Vorkommnisse waren denn auch das Wesentliche der Veranstaltung. So fuhren wir etwas verwundert, verärgert, enttäuscht nach Hause.

01 Mai 2007

Besuch aus dem Ruhrpott

Endlich einmal konnte mein Kumpel Uli Kaminski wieder einmal Bayernluft atmen. Kohlenstaub ade, Blütenstaub juchhe ...

Der Freitag-Abend gehörte der Jubiläumsstadt Fürth, der denkmalreichsten Stadt Bayerns (2.000 Stück). Eine Komplettführung durch die schönsten Ecken dieser weit unterschätzten Stadt führte uns am Paradiesbrunnen auf der Kleinen Freiheit, die nach seinem Stifter in Dr.-Max-Grundig-Anlage umbenannt wurde, vorbei und die ehemalige Trasse der ersten Eisenbahnverbindung ("Adler") entlang über die Hornschuchpromenade durch den Stadtpark.

Wir passierten das Jüdische Museum, das alte Rathaus im Stil eines italienischen Renaissance-Palastes (das Vorbild des Turmes steht in Florenz), den Waagplatz, die berühmte und beliebte Gustavstraße, überquerten den kunstvoll neugestalteten Grünen Markt um schließlich durch die Fußgängerzone das Berolzheimerianum zu streifen und schließlich am historischen Bahnhof unser Gefährt zur Fahrt nach Hause zu besteigen. Uli K. war beeindruckt und begeistert zugleich.

Am nächsten Tag (wieder ein herrlicher Frühlingstag aus dem Bilderbuch) unternahmen wir eine kurze, aber dennoch aufgrund der heißen Witterung anstrengende Wanderung auf das "Walberla", den Heiligen Berg Frankens. Einen Tag vor der "Walpurgisnacht" konnten wir die weite Aussicht und die erholsame Natur genießen, wenngleich das Wandereraufkommen relativ hoch war.


















Nachmittags unternahmen wir dann eine Intensiv-Erorberung der Weltkulturerbestadt Bamberg. Leider war unser Privat-Stadtführer anderweitig beschäftigt (Radtour mit seinem Sohn), so dass wir leider nur sehr fragmentarische Kenntnisse zu den vielen Sehenswürdigkeiten und zur Bedeutung der Stadt verwerten konnten. Schön war es aber dennoch und Vieles lässt sich nachlesen. Wir liefen vom Holzmarkt aus an der Alten Hauptwache und der bedeutestensten Barockkirche Bambergs, St. Martin, vorbei durch die Fußgängerzone.

Dann überquerten wir die Regnitz mit einem tollen Blick von der Brücke am Alten Rathaus an dessen aufwändig bemalter Fassade vorbei auf das im Hintergrund am Ufer der Regnitz liegende "Klein Venedig", liefen zum Domberg hoch, besichtigten denselben, genossen in der "Pfalz" ein Radler im Biergarten und liefen über die Maternstraße (Friedel's Heim) sowie den Domgrund wieder zurück in die Unterstadt.





Mit der Abholung von Ferdinand und der Rückfahrt nach Hause endete dieser tolle Ausflug. Daheimverbrachten wir einen üppigen Grillabend bei Terassenfeuer und relativ lauer Nacht.

Erholsame Amtsklausur in Sulzbürg

Dienstlich konnten wir uns ein Update zum Dauerthema "Spiritualität" holen, denn mit dem gesamten Kolleginnen- und Kollegenteam weilten wir (leider nur) zwei Tage in der schönen Familienbildungsstätte Sulzbürg. Auch wenn es inhaltlich nicht der Ergiebigkeit so mancher anderer (auch kürzerer) Veranstaltungen entsprach, so war doch der Stimmungs- und Erholungswert durchaus angenehm und hoffentlich nachhaltig.

Fotos: Siehe Beiträge vorher (Schuldiger: U. M.)

Isarspitzen

Der Sonntag nach Günters schöner Feier konnte uns die kurze Urlaubswoche noch mit einem fröhlichen Aufenthalt bei unseren Unterhachinger Freunden abschließen. Nächtens stillschweigend ins Haus geschlichen, stärkten wir uns frühstückend für den darauffolgenden Isarspaziergang mit genussvollem Menterschwaige-Biergarten-Aufenthalt.

Fotos: siehe vorheriger Eintrag (Schuldiger wie gehabt: U. M.)

Günter gehört jetzt auch dazu ...

Es ist zwar schon wieder über eine Woche her, doch vorher kam ich leider nicht dazu, diese Meldung einzustellen: Günter ist jetzt auch 50. Ein toller Abend "beim Italiener" in Obermenzing bescherte allen Beteiligten nicht nur ein ausgezeichnetes Essen (keine Pizza!), anregende Getränke und eine Menge Erinnerungen sondern auch jede Menge Spaß. Nicht zuletzt Sepp's Einstieg (Sekthose!) und Friedel's poetischer Rückblick begeisterte die Anwesenden, allen voran freilich das sogenannte "Kleeblatt" - also das sagenumwobene Freundestrium_Vier_rat! Klasse kam auch das Geschenk für den Jubilar an: ein Dinner für Zwei im Unterwasserrestaurant! Mal sehen, wann die Beiden (Günter und Michi) abtauchen ...?!

Ach ja: Fotos gibts keines, da durch einen unglücklichen Umstand mein Kollege U. M. (ich will ihn hier ja nicht gleich bloßstellen) versehentlich die entscheidenden Aufnahmen bei einer dienstlichen Transferierungsaktion allesamt in den Orkus der elektronischen Unendlichkeit entsandte. Schade, denn Sepp sah wirklich witzig aus, Friedel bei seinem Vortrag auch und Günter strahlte über alle vier Backen, als er den Gutschein verstand.

19 April 2007

Frühling am Bodensee

Kurzer, aber intensiver und erholsamer Aktivurlaub

Das (pervers) schöne Wetter der letzten Tage veranlasste Rosi und mich, ein paar Tage Urlaub „einzuschieben“. Da das von uns auserkorene „Gästehaus Zürn“ (www.gaestehaus-zuern.de) auch noch ein Zimmer frei hatte – übrigens, für alle, die meine mystische Vergangenheit kennen: es war das mit der Nummer 5 (!!!) – stand einem entspannten Erholen nichts mehr im Wege.

Hatten wir schon vorab vermutet, dass es wohl eine wahrlich schöne Unterkunft in ebenso phantastischer Umgebung sein wird, wurden unsere ohnehin schon positiven Erwartungen um 100% übertroffen. Es war und ist das erste Haus am Platz (für uns auf jeden Fall und es besteht keinerlei Anlass, diese Position durch Kontrollverweilungen in anderen Pensionen, Gästehäusern oder Hotels zu überprüfen)!

Üppige Frühstücke, ausgesprochen angenehme und superfreundliche Gastgeberinnen und Gastgeber, tolle Radtouren-, Restaurant- und sonstige Tipps durch den Hausherrn, hervorragende Brände und Schnäpse – ich weiß: normalerweise trinken wir „so was“ gar nicht, aber eine Schnapsprobe mit Erläuterung überzeugte zumindest mich, einfach mal so mir nichts, Dir nichts vier dieser alkoholischen Köstlichkeiten in meine Blutbahn zu kippen – und eine ausgewiesen geschmackvolle Einrichtung und auch sonstige Umgebung (Garten) sorgten für wahre Erholung und trotz der kurzen Dauer (3 Nächte) für eine unvergessliche Zeit am Bodensee.

Am ersten Tag durften Rosi und ich nach einer kurzen Schiffsüberfahrt mit einem Minikutter schon mal die absolute Blütenpracht, die herrlichen Schmetterlinge im gleichnamigen Haus, die Orchideenausstellung, die Mammut-Zedern und die unvergleichliche Schönheit der berühmten Insel Mainau aufsaugen.



Abends genossen wir ein köstliches Mahl am Seeufer mit Sonnenuntergang beim „Portner“, einer der besagten Empfehlungen des Hausherrn.

Am zweiten Tag konnten wir in kaum erträglicher Weise die unendliche und großartige Schönheit schlichter Obstbau- und Agrarkulturlandschaft des Bodenseekreises bei einer unglaublich begeisternden Radtour erleben.

Ein Spaziergang durch die apfel- und birnenblühenden Flächen und die zartgrüne und löwenzahngelbe Hügellandschaft führte uns zu unserem Abendessen (Viel!).

Der dritte Tag führte uns zunächst nach Unteruhldingen zu den Pfahlbauten. Dort konnten wir etwas über die Lebensweise und Probleme unserer Urahnen erfahren (Steinzeit, Broncezeit).



Sehr interessant. Eine Felchen-Semmel besänftigte Rosi's Magen und ein Weißbier meinen.

Nachmittags saßen wir noch mal auf und radelten am Ufer des Bodensees entlang durch den Linderhofpark auf die Insel Lindau. Ein ergiebiger Stadtbummel bereicherte unseren Erlebnishunger ausreichend. Der Abend verlief unspektakulär.

Der vierte und leider, leider letzte Tag schließlich brachte uns erneut in Bewegung, denn wir wanderten einen Teil des Käsewanderweges im Österreichischen Vorarlberg von Eichenberg-Dorf über Lutzenreute und Letze wieder nach Eichenberg-Dorf zurück. Die Heimfahrt verlief komplikationsfrei.

Daheim angekommen zeigte sich, wie weit der Jahrhundertfrühling schon gediehen ist:

unser Flieder - im Bild rechts links ... - blühte (am 19. April!!!). Das ist insofern bedauerlich, als er somit – wie sonst üblich und erfreulich – im Mai an meinem Geburtstag (29.) keine Blüte mehr zeigen wird.

So freuen und schnuppern wir eben jetzt schon intensiv an den Blütendolden.

Insgesamt war es trotz der Kürze ein wirklich intensiver, aktiver, erlebnisreicher und doch erholsamer Urlaub. Das herrliche Wetter, die phantastische Landschaft und die oben erwähnten Gastleute trugen in einem guten Zusammenspiel dazu bei.

06 April 2007

Eine Woche Pappenheim: Weidenkirche!

Letzte Woche (bis gestern Abend) weilte ich im herrlichen Pappenheim. Dort errichtet und pflanzt die Evangelische Jugend in Bayern die erste Weidenkirche Bayerns. Das ist eine imposante Aktion.
Wer mehr darüber wissen möchte, kann hier mal nachsehen, was dort geschieht:
www.weidenkirche.ejb.de.

Allen, die hier ankommen wünsche ich eine gesegnete Osterzeit.

30 März 2007

Nix Neues

Tja, die Tage ist einfach nichts los. Außer, dass es überall blüht und sonnig wird, geschieht einfach nichts!

So lag ich heute nach der Arbeit auch nur ein Stündchen auf der Liege, genoss die schon leicht wärmende Sonne und beendete "Der Grenzgänger", ein Krimi von einem neuen finnischen Autor: Matti Rönkä. Rosi werkelte währenddessen im Garten (... Nein. Sie wollte das von selbst und es ist auch nicht schlimm oder chauvinistisch!) und die Vögel badeten ergiebig in unseren beiden Vogelbädern.

Sonst war wirklich nichts.

26 März 2007

Unaufhaltsam frühlingt's

Also gut, von den Temperaturen her dauert es noch etwas, zumindest morgens. Aber heute kann man nicht meckern: der Frühling naht. Das zeigt sich an dem zarten Blühen der ersten Büsche, Bäume und Blumen, zum Beispiel auf meinem Radelweg bei der Siebentorbrücke (Eisenbahnbrücke mit parallel verlaufendem Rad- und Fußweg).

Trotz etwas unruhiger Nacht - Benedikt, Ferdinand und Christian R. spielten bis halb Vier "Wii" ... - fühle ich mich wenig frühlingsmüde. Das geht ja auch gar nicht, weil ja noch gar kein Frühling war. Dabei haben wir schon Sommerzeit! Mein Lesevorhaben am Sonntag auf der Terasse ("Rumo" von Walter Moers) musste ich allerdings aufgrund ständig vorbeiziehender Wolken und der daraufhin schlagartigen Abkühlung ins Haus verlegen. Nun sind's noch 90 Seiten, dann ist der Schmöker durch.

15 März 2007

Frühe Fahrt fröstelt frisch

Es ist ja bekannt, dass ich immer wieder meinen Inneren Schweinhund überwinde und mit dem Rad zur Arbeit fahre. Trotzdem kostet es mich zur Zeit schon immer noch einige Überwindung, denn heute bei Abfahrt um 6:50 Uhr war es frühlingsfrische 0° Grad "warm".

Unterwegs machte ich die ersten Fotos mit meiner neuen "CASIO CARD EXILIM 770", einer kleinen, schnuckeligen Minikamera für die Hosentasche. Die optische Qualität ist zwar nicht im Bereich der Spitzenklasse anzusiedeln, aber aus praktischen Erwägungen heraus habe ich mir diese "Überall-dabei"-Kamera angeschafft. Mal sehen, wie ich damit zurecht komme.

Ach und noch was: Bei Barbara G. scheint Weihnachten (oder der Winter, wenn man kulant ist) noch lange nicht vorbei zu sein: die Schmuck-Schneeflocken hängen kurz vor Ostern immer noch am Fenster ... °/=;o)

10 März 2007

Zwitscher, tirilier - der Frühling naht

Es ist wieder mal Vögelzeit! Heute hab' ich die Futterhäuschen im Garten gegen die Nisthilfen ausgetauscht und es ist wirklich verrückt: kaum hatte ich das erste Häuschen aufgestellt und mich an die Aufstellung des Zweiten gemacht, umflatterte die erste Meise schon die Fachwerk-Villa. Als hätte sie schon darauf gewartet. Später besuchten die Piepmätze auch das zweite Haus. Mal sehen, wer letztlich einzieht.

24 Februar 2007

Baum (ge)fääälllltttt!

Heute war ich mal wieder richtig handgreiflich arbeiten: im Garten meiner Mutter. Bäume und Sträucher mussten massiv ausgelichtet, geschnitten und auch gefällt werden. Zu Viert (mein Bruder Wolfi, mein Neffe Tobias, mein Sohn Benedikt und ich) sägten, schnitten, zerkleinerten und bewegten wird soviel Gewächs, dass am Ende ein kompletter großer Bulldog-Anhänger gepresst voll wurde und eine zweite Fuhre mit den Stämmen extra abtransportiert werden musste. Jetzt kann das Haus wieder "atmen" - bis demnächst im Herbst, wenn alles wieder nachgewachsen ist. So ist der Lauf der Natur. Aber heute werde ich sicher gut und fest schlafen, denn etwas müde bin ich schon; schließlich erledigte ich so ganz nebenbei auch einen Teil von Benedikts Umzug und fuhr brav, wie man das als Gut-sein-wollender Vater so tut um 5:30 Uhr in Fürth los nach München, belud mit Benedikt das Auto. Es ging dann weiter in besagten Garten und schließlich wieder zurück nach Fürth. Jetzt ruh' ich mich aus und morgen wird gefeiert.

03 Februar 2007

Spielespaß für Draußen - Mein neuester Streich

Liebe Spielfreundinnen und -freunde,

das Warten hat sich gelohnt und wer gar nicht gewartet hat, kann sich dennoch freuen:
Mein "grünes" Werk "Das große Ravensburger Natur-Spielebuch" ist soeben in einer erweiterten Neuausgabe erschienen und ab sofort im Buchhandel oder Internethandel erhältlich. Mit diesem Buch gibt es keine Ausreden mehr, es wäre so schwierig, draußen mit Anderen etwas zu spielen. Für jede Gelegenheit, für jedes Alter und für jede Witterung habe ich hier meine besten Spielideen zusammengefasst. Probiert es aus, es lohnt sich wirklich.

Euer Pater Noster (Uli)

26 Januar 2007

Tiergeräusche zum Nachahmen

Also: was es alles für Seiten gibt. Hier macht "zefrank" Tiergeräusche nach und das mit der passenden Mimik. Außerdem gibt es auf seiner beachtlichen Kunst- und Quatschseite eine Fülle von verrückten, interessanten, lustigen, spannenden und skurrilen Experimenten und Ideen zum Anschauen, Staunen aber besonders oft auch zum Mitmachen, dass man vermutlich Tage bräuchte, um alles wenigstens mal kurz angesehen und verstanden hat. Zur Unterhaltung und Anregung werde ich dort öfter mal vorbeisehen. Ihr vielleicht auch?

24 Januar 2007

Der Schnee liegt dick und weich ... ich räum' ihn gleich!

So. Jetzt schneit es also doch noch! Und ich dachte schon, damit wär's endgültig vorbei. Eigentlich wollte ich ja wieder Radeln, aber der Neuschnee ist einfach zu viel - da gäbe es mit dem Fahrrad kein Durchkommen. Die Aufnahme zeigt ein wenig verschwommen einen Blick aus dem Bushäuschen, denn ich nahm selbstredend die Öffentlichen Verkehrsmittel in Anspruch, um zur Arbeit zu gelangen.

Gestern gab es "Neues aus der Anstalt", eine wirklich gelungene Kabarett-Sendung hauptsächlich mit den genialen Polit-Satirikern Urban Priol (der irre Wirre) und Georg Schramm (der präzise und spitzfindige Gnadenlose) . Da bleibt einem das Lachen ob der überzogenen Wahrheiten doch oftmals im Halse stecken, wenn man merkt, dass das Meiste gar nicht überzogen ist ...!

Neues aus der "Weißblauen Spiel- und Spaßfabrik" von mir:
"100 supertolle Kinderspiele". Diese Lizenzausgabe meines früheren Titels "100 tolle Kinderspiele" kommt kundenfreundlich günstig daher (3,95 Euro statt bisher 7,95 Euro). Was sagt man dazu - da bekommt man ja nicht einmal einen Ball ...! Das ist auch das Besondere meiner Spiele: alle sind mit geringem Aufwand und kostengünstigen oder kostenlosen Material zu spielen und - machen dennoch viel Spaß!

Einfach ausprobieren!
Die Spielmaterialien sind oftmals schon im Haushalt vorhanden oder können leicht besorgt werden.

10 Januar 2007

Das Jahr fängt doch gut an ...

So, inzwischen hat sicher auch die und der Letzte die Nachwirkungen jeglicher Art von Sylvesternacht überwunden. Der Alltag ist eingekehrt! Besonder Vorhaben für 2007 habe ich eigentlich gar nicht, aber eines setze ich schon fleißig in die Tat um: Öfter Rad fahren. Schon zwei Mal in diesem Jahr fegte ich mit dem Mountainbike durch die Gegend und heute startete ich die erste individuelle Mobilitätsinitiative, was meint: mit dem Rad zur Arbeitsstelle (Fürth-Nürnberg) und zurück. 5° Grad Celsius und stockfinstere Nacht bei Abfahrt und - voraussichtlich - halbstarke Dämmerung bei Heimfahrt. Und das alles nur, weil wieder mal zweieinhalb Kilo Advents- und Weihnachtsleckereien dem unbewegten und in den vergangenen Wochen kaum trainierten Körper abgerungen werden müssen. So - genug Leidensangabe, schließlich macht's mir ja auch Spaß!

31 Dezember 2006

Letzter Tagebucheintrag 2006

Allen, die hier landen - ob gewollt oder weil sie gezwungen wurden ...
... ein Gesegnetes, Gesundes, Erfolgreiches und Glückliches Jahr 2007 und immer so viel Gottes Gegenwart, wie sie gerade brauchen können!

Es wird schon ein Gutes Jahr werden, oder? Warum denn nicht?!

Servus, ich geh' jetzt mit Rosi zur Neujahrsfeier der Stadt Fürth. Schließlich wird die Stadt 1.000 Jahre alt!

23 Dezember 2006

Gesegnete Weihnacht

Allen Besucherinnen und Besuchern meines kleinen privaten Tagebuchs wünsche ich von Herzen eine friedvolle, gesegnete Weihnacht.

21 Dezember 2006

Nur noch drei Mal schlafen ...

Auch wenn seit meinem letzten Eintrag eine Menge Wasser die Pegnitz hinabfloss und viele Dinge zu berichten wären (teilweise auch mit Bildmaterial), so muss ich auch zeitlichen Gründen zunächst mal darauf verzichten und eventuell zu einem späteren Zeitpunkt ein paar Erinnerungen nachholen und einstellen.

Heute jedenfalls habe ich mein Jahresziel erreicht, alle dienstlichen Aufgaben, Telefonate und vor allem meinen Jahresbericht (!) fertigzustellen. So kann ich absolut unbelastet von dringenden Terminen oder ausstehenden Problemen morgen einen letzten entspannten Arbeitstag mit Lesen der zahllosen Schriftstücke und Texte aus meinem Fach zu Hause verbringen und mir eine Fahrt ins Büro sparen.

Danach beginnt dann hurzdipurzschnurzflugs die letzte Pre-Christmas-Time, die Zeit also, wo ich so merkwürdige Dinge tun werde, wie Alpenländische Stubenmusik anhören, Spazierengehen, eventuell sogar noch einmal Mountainbikefahren, Lesen und Sinnlos-Surfen.

03 Dezember 2006

1. Avent - zu früh zur Kirche gerennt ...

Gestern schulte ich noch einen Schwung Mitarbeitende (insgesamt waren's vielleicht zweiunddreißig Frauen und zwei Männer) in Dinkelsbühl und heute beging ich dann den 1. Advent alleine (Rosi musste arbeiten) in der Kirche - also fast, denn als ich hinkam im guten Glauben, es ginge - wie immer - um 9:30 Uhr los, musste ich feststellen, dass ich der Einzige mit dieser Vorstellung war.

Der Gottesdienst war gleichzeitig der Verabschiedungs- (für die alten) und Begrüßungsgottesdienst (für die neuen) Kirchenvorstehenden und der Start den neuen Kirchenjahres, der Aktion "Brot für die Welt" sowie der 1. Advent. Ein bißchen viel und daher auch ein bißchen lang ... Aber gut.

Die Zeit zwischen der vermeintlichen und der tatsächlichen Anfangszeit der Feierlichkeiten unternahm ich dann eben einen Adventsspaziergang durch unbekanntes Terrain in und um Fürth (Bibertal und Alt-Dambach) und konnte da so manches entdecken, wie zum Beispiel das Schlachtfeld aus dem Dreißigjährigen Krieg nahe der "Alten Veste", auf welchem das "Feinderl", wie ihn der Kaiser mal einstufte, Gustav-Adolf trotz Widerstand und Ablenkungseinsatz der "Bairischen Reiterei" im Kampf gegen die Mannen Wallensteins den Fugger gefangen nahm (der war dann tot) oder die alten Villen hinter hoch gewachsenen Baumeingrenzungen oder gar noch ältere Häuser, die vermutlich ohne große Bedeutung sind, da sie so aussehen, wie sie aussehen.

Nach dem Gottesdienst gab' einen Empfang mit kleinen Leckereien, die ich mir als Mittagessen gut bekommen ließ und beim traditionellen Adventsbazar des Kindergarten erwarb ich ein kleines Adventsgehänge für die Gartentür am Eingang.