02 November 2008

Berlin + München

Letzte Woche weilte ich mal wieder in Berlin (dienstlich). Allerdings sah ich außer unseren Sitzungsräumen so gut wie gar nichts von unserer Hauptstadt, da unser Tagungsprogramm dicht gefüllt war. Für das mögliche Abendprogramm (Theateraufführung "Pulverfass") war ich nicht zu begeistern; später stellte sich anhand der Erzählungen meiner Kolleginnen und Kollegen über das Stück für mich heraus: zum Glück!

Gestern hingegegen hatte ich sehr wohl etwas von meiner Unternehmung, denn es traf sich die Island-/Schottland-Clique zum München-Besuch mit Führung durch unseren Werner. Ein schmackhaftes Mittagessen im Restaurant "Zum Straubinger" und schließlich die Bilderschau unserer Reiseaufnahmen ließen alle wieder in Erinnerungen, lustigen und schönen Erlebnissen schwelgen, lachen und neue Reiseideen entwickeln. Mal sehen, was daraus wird. Die inzwischen schon obligatorisch-traditionelle Wanderung der Gruppe ist schon vereinbart. So ging ein herrlicher Tag mit lieben Leuten zu Ende und auch die Zugfahrt verlief dank unserer eingespielten Hochgeschwindigkeits-Sitzplatzbesetzungsbegabung ohne nennenswerte Vorkommnisse.

26 Oktober 2008

Schöne Lesung bei der "Erfurter Herbstlese"

Heute war ich mal ein bißchen mit dem Zug unterwegs (insgesamt 9 Stunden), da ich als Gast bei der Erfurter Herbstlese eingeladen war. Dort las ich nach einer kleinen Animation des Publikums mein Bilderbuch Lachen ist die beste Medizin vor. Dem Auditorium hat es offensichtlich Spaß gemacht, denn Viele ließen sich Ihr gekauftes Buch von mir signieren.

Eine schöne und empfehlenswerte Veranstaltung, die natürlich noch eine Vielzahl ausgezeichneter Lesungen anderer Autorinnen und Autoren bietet.

Hier sind einige - urheberrechtlich geschützte - Aufnahmen von Doreen Zander. Bitte nur ansehen und nicht herunterladen (zur eigenen Verwendung - also nur für sich selbst zum Ansehen - kann man das schon).

Hier ein von Frau John (Ehefrau des Organisators Michael John) aufgenommenes Bild (wer mag, kann's groß klicken):

19 Oktober 2008

Von Tibet nach Fürth

Gerade eben wieder mal aus Tibet zurückgekehrt führte Ute's Weg gleich zu uns nach Fürth. Die Zeit zusammen verging wie im Flug, denn neben den üblichen Reise- und Erlebniserzählungen der letzten Zeit genossen wir gestern auch einen herrlichen Abend in einem unserer Lieblingslokale ("Der kleine Grieche") und den Restabend vor dem Kaminfeuer in unserem gemütlichen Wohnzimmer. Heute wurde unsere Erzählbegeisterung von einem ausgiebigen Frühstück, einem wohltuenden Spaziergang durch den Fürther Stadtwald am Schwarzwildgehege vorbei und dem obligatorischen Sonntagnachmittagskaffeetrinken und - kuchenessen eingerahmt. Ein erfreuliches Wochenende fand so seine Abrundung.

17 Oktober 2008

Nur ein Tag auf der Buchmesse

Jedes Jahr im Herbst lockt mich die weltgrößte Buchmesse nach Frankfurt. Eineinhalb Tage lang verschaffte ich mir gestern und heute eine Übersicht über die Fach-, Sach- und Kinderbücher, welche für meinen Arbeitsbereich relevant sind oder sein könnten. Donnerstag Abend folgte ich der Einladung zum Jubiläumsfest des Ravensburger Buchverlags (125 Jahre).

Nicht nur das fantastische Entrée, die kleinen Snacks und Drinks gleich zu Beginn oder die Festrede der Unternehmensleitung sorgten für eine ansprechende Veranstaltung, sondern ganz besonders die herausragende Örtlichkeit: das Naturmuseum Senckenberg.

Eingerahmt von millionenjahrealten Dinosaurierskeletten genossen die zahlreichen Gäste das Rahmenprogramm (hervorragende Band, witzig-kabarettistische Einlage) und ließen sich vor allem das ausgezeichnete Büfett schmecken. Sabine schaffte es sogar, mich auf die Tanzfläche zu locken, wo ich meinen Körper taktvoll schüttelte.
Heute Morgen erspitzte ich auch noch kurz die Verleihung der "Goldenen Schallplatte" an Sissy Perlinger beim Coppenrath-Stand. Privat kann ich mich über ein Fundstück freuen, dessen Inhalt letztlich noch mehr Anlass zur Freude ist: der inzwischen weltweite Erfolg meiner Bilderbücher (in nun schon 10 Sprachen). Das Plakat kann man hier unten betrachten.

Wie üblich lassen sich die Fotos großklicken und so eine bessere Ansicht der Eindrücke erzeugen

10 Oktober 2008

Freundin wurde 50

Gestern haben wir schön gefeiert und einen fröhlichen Abend verbracht, denn eine Freundin feierte ihren 50sten Geburtstag. Und ein alter Schulfreund aus den 70er Jahren meldete sich heute per Mail bei mir. Das wird bestimmt spannend, wenn ich mich mit ihm mal austausche, wie die letzten 34 Jährchen so verliefen ...! Ansonsten hab' ich gut zu tun: heute wird eine Kollegin in ihr Amt eingeführt, dann folgt ein dreitägiges Spieleseminar für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren in Pappenheim und schon geht's ab nach Frankfurt zur Buchmesse. Nur damit jede und jeder, welche/r sich hier her verirrt, Bescheid weiß. Schöne Tage also.

04 Oktober 2008

Holz vor der Hütt'n

Heute stand ich trotz eines endlich Freien Tages schon früh auf, da ich mir einiges zu tun vorgenommen hatte. Zunächst rahmte ich einen ganzen Schwung vergrößerter Urlaubsfotos für mein Büro und auch Zuhause. Dann nagelte ich ein paar Stifte zur Rahmenbefestigung neu in die Wohnzimmerwand. Ein knappes Frühstück sorgte für Energie und mit Lärmschutzkopfhörern, Arbeitshandschuhen und -anzug ausgestattet machte ich mich daran, die angesammelten Holzpaletten klein zu sägen und ein paar Stämmchen zu kürzen. Sogar ein paar Stümpfe hackte ich kurz und klein, damit Rosi und ich in den kommenden Monaten unseren Kaminofen bestücken kann und wir es schön gemütlich warm machen können.
Die Grafik links habe ich im Internet gefunden.

27 September 2008

Herbsttour de Franken

Das Wetter war griabig und gebündelte Energie ließ unsere Körper ins Freie drängen - wir mussten einfach losradeln. Eine schöne viereinhalbstündige Tour führte uns immerhin 50,28 Kilometer durch die herrliche Herbstlandschaft des Zenngrundes nach Wilhermsdorf und über Cadolzburg wieder nach Hause. Angenehm erschöpft und doch aufgtankt und erfüllt fühlen wir uns nun richtig gut.

26 September 2008

Jugendliebe; Herbstarbeit und Elefantenschnitzel

Kaum drei Tage ist es her, da traf ich mich bei herrlichem Herbstwetter endlich mal wieder mit meiner Jugendliebe. Wir spazierten durch den Hofgarten und den Englischen Garten in München und seit Jahren sah ich auch - neben meiner Jugendliebe eben - den Chinesischen Turm mit dem ihn umgebenden Riesenbiergarten mit 7.000 Plätzen und den Liebestempel Monopterus, welcher durch König Ludwig I. veranlasst im Stil des in Versailles stehenden Petit Trianon auf einem künstlich mit Bauschutt aufgeschütteten Hügel errichtet wurde.

Es folgte ein Besuch bei meinem Bruder und am Mittwoch ging es der Hecke, den Sträuchern und einigen wild gewachsenen Bäumen im Garten meiner Mutter ans Blattwerk, die Rinde und den Stamm. Einen ganzen Tag lang schnitt und zwickte ich Äste und Zweige, um den Gehweg um das Anwesen wieder etwas begehbarer zu machen. Eine ganz schöne Schufterei, die mich ziemlich ermüden ließ.

Gut, dass es abends Zuhause dann ein ordentliches gebratenes Elefantenschnitzel für mich gab!

20 September 2008

Wer etwas pflanzt, braucht sich nicht über Wachstum wundern ...

Heute verbrachte ich meinen Freien Samstag den ganzen Tag im Freien in Pappenheim an der Altmühl. Ein "Weidenkirchenpflegewochenende" war angesagt. Zur Erinnerung: 2007 pflanzten etwa 100 Jugendliche aus ganz Bayern während der Bayrischen Osterferien eine Kirche aus Weidenruten. Inzwischen wächst und gedeiht diese Kirche - so soll es ja auch sein - und muss aber auch gepflegt werden. Totholz galt es herauszuschneiden und zu entfernen, Weidentriebe mussten in Form gebunden und am Ende Alles wieder einladend sauber hinterlassen werden.

Zum Spaß aller Beteiligten wurden auch noch Filmaufnahmen für das im nächsten Jahr bevorstehende Jubiläum meiner Dienststelle gemacht, was sich in einer Festtafel mit einer ordentlichen Portion Torte auswirkte. Alles in Allem war es trotz Arbeit ein fröhlicher und aktiver Tag. Wer mal nach Pappenheim kommt und dort den Altmühltalrad- und wanderweg entlang kommt, wird staunen, welche imposantes Gewächs unsere Weidenkirche inzwischen geworden ist.

14 September 2008

Nicht gerastet, nur gerast

Heute zeigte es sich für mich, dass mein Training doch ein wenig genützt hat. Beim Hobbyrennen "Rund um die Nürnberger Altstadt" (auf "Jedermann 25 km Männer" klicken) konnte ich einen für mich in meinem Zustand (!) beachtlichen 55. (!!!) Platz erringen und in meiner Altersklasse erreichte ich den Rang 5! Wenn das kein Zeichen ist: gleich zwei Mal meine Lieblingszahl ... Das ist doch was, oder?

Aufgestanden um 6:15 Uhr und um 8:15 Uhr etwa gestartet strampelte ich dann bei herrlichem Sonnenwetter, aber extremer Kälte zwei Mal die Riesenschleife um die Altstadt der Fränkischen Metropole - ständig auf der Flucht vor den Verfolgern. Der Siegerbeutel schließlich war ein angenehmer und gerechter Lohn. Mir hat's Spaß gemacht, auch wenn ich ohne jegliche Anfeuerung durch die Familie, Freundinnen, Freunde, Arbeitskolleginnen oder -kollegen auskommen musste.

Mit Unterstützung wäre ich sicher im oberen Bereich gelandet. Vielleicht das nächste Mal?!?

05 September 2008

Gerast und doch gerastet

Heute trainierte ich mal wieder mit dem Rennrad (wie schon am Samstag vergangener Woche auch schon - ungebloggt), damit ich mich beim Rennevent demnächst nicht vollkommen blamiere ...
Normalerweise rase ich dann so meine Strecke und lasse mich durch Nichts und Niemand aufhalten. Heute aber bremste ich doch kurz ab, drehte um und lichtete diese junge Holzmutter mit ihrem Kind auf der Streuobstwiese am Ortsrand von Ammerndorf ab. Künstler/in unbekannt, aber aussagekräftig schön! Da sieht man eben, dass meine Rennstrecke durch Kulturland führt ...

Den ungewöhnlich milden Sommerabend genossen wir dann wie es sich gehört bei schmackigen belegten Broten, kühlem Weißwein und einem atmosphärisch-warmen Terassenfeuer.

03 September 2008

Kindheitserinnerung beim Himbeeren pflücken

Liebe BLOG-Gegnossinnen und -Genossen,

gleich nachdem wir zum Wertstoffhof einen Schwung alte PC, etwas Altöl, ein bißchen Farbreste und gebrauchtes Petroleum entsorgt hatten, entdeckten wir ganz bei uns in der Nähe eine Himbeer-Plantage. Kurzentschlossen hielten wir an, pflückten eine Schale und schon beim Naschen der ersten Beere hatte ich ein "Flashback", denn das Beerenpflücken erinnerte mich an unbeschwerte Tage im Hofgarten in Schleißheim.
Dort war ich so manchen Tag im Sommer mit einem Körbchen unterwegs und pflückte Himbeeren entweder für mich oder uns als Familie, eher jedoch für die Verkaufsstelle dort, welche mir ein paar Pfennige bezahlte (ich glaube so um die 20 pro Körbchen, etwa 500 g); erstverdientes Geld quasi. (das Foto stammt ausnahmsweise nicht von mir, sondern ist dem WWW entnommen).
So wird es später ein schönes Eis mit Himbeeren geben (unerhitzt, denn frische Himbeeren schmecken eben nur frisch wirlich gut) und dann will Rosi noch einen Himbeerkuchen bereiten. Auch gut.

Dann haben wir noch ein paar Herbstpflanzen besorgt (winterhart) und beim "Dauchenbeck", dem Gartenhandel unseres Vertrauens, entdeckte ich diese beiden Frösche. Mir gefielen sie und vielleicht einer bestimmten, regelmäßigen Besucherin meines BLOGS auch ...?!?

Leider sind sie die Quak-Typen aus Kunststoff, aber sie sehen dennoch sehr ansprechend aus, oder?

23 August 2008

Immer im Training

Ja, heute trainierte ich wieder weiter, dieses Mal mit dem Mountainbike. Schließlich gibt es demnächst ein Straßenrennen für mich zu bestehen. Geschwitzt hab' ich jedenfalls ordentlich und Spaß gemacht hat's auch wieder, auch wenn es alleine natürlich nicht ganz so toll ist. Aber wegen eines Vergleichs ist es vielleicht auch besser so ...?!

14 August 2008

Short Bread - Short Weather ... Back from the Highlands

Mein Urlaub dauert zwar noch etwas an, aber die Reise nach Schottland ging am Montag zu Ende. Es war eine wahrlich schöne Zeit und hier ist in Auszügen mein Fotoalbum. Nach dem Öffnen der Seite gibt es links eine Menüauswahl. Einfach auf "Schottland 2008" klicken und nicht erschrecken, wenn die Dudelsackmusik ertönt (leider immer wieder die gleiche, da ich noch nicht so firm darin bin, mehrere Musikstücke den Bildern zuzuordnen).

Mit einem Klick auf das Diagonalpfeil-Symbol auf der rechten oberen Seitenecke lässt sich die Bilderschau auch Bildschirm füllend ansehen.

02 August 2008

Sendepause

Die nächsten vierzehn Tage tut sich hier nichts - schließlich brauche ich ja auch mal Urlaub. Bis später also und eine Gute Zeit wünscht Uli Geißler.

30 Juli 2008

Krasse Klasse - Großartiger Erfolg mit unangenehmen Thema

Gestern war ich wieder einmal dienstlich kulturell unterwegs, da das von mir als Projektleitung in Bayern begleitete Projekt "Coole Monkeys Bayern - Musical gegen Mobbing im Schulalltag" seinen vorläufigen Höhepunkt hatte. Allerdings war es eine Veranstaltung, welche ich mit einem deutlichen privaten Interesse besuchte.

Die Evang. Jugend Bad Windsheim und die Staatliche Wirtschaftsschule Bad Windsheim lud herzlich ein zu einem jugendkulturellen Event der besonderen Art:

In Kooperation mit dem Film- und Theaterprojekt „Coole Monkeys (Westfalen)“, dem Amt für Jugendarbeit in Nürnberg und gefördert durch die Initiative „Die Gesellschafter“ der Aktion Mensch entstand in einer über einjährigen Arbeit ein Jugendmusical zum Thema „Mobbing im Schulalltag“.

Leider gehört Mobbing als subtile Form von Gewalt zur alltäglichen Lebenswirklichkeit von Kindern und Jugendlichen heute. Das Projekt hat sich besonders mit der „Stillen Gewalt“ an der Schule befasst. Heraus kam nach einjähriger intensiver Befassung, Ideen-, Text- und Szenenentwicklung sowie Kompositionsarbeit ein 75minütiges Musical von beachtlicher Qualität und eindrücklichem Tiefgang: "Krasse Klasse".

Die volle Halle und der langanhaltende Applaus für das ernste und anregende Stück war ausreichend Lohn für den engagierten, freiwilligen und vorwiegend auch in der Freizeit erfolgten Einsatz aller Beteiligten. Die obligatorischen Premiere-Rosen ließen die Gesichter der Jugendlichen und Verantwortlichen nach Abfall der Anspannung dankbar aufleuchten.

13 Juli 2008

Hola - Fürth kam uns ganz Spanisch vor ...

Der Besuch des jährlich stattfindenden Fürth-Festival gehört inzwischen zu unseren wiederkehrenden Unternehmungen. Auch gestern waren wir bei sommerlich angenehm kühlen (naja, es regnete nicht, war aber auch nicht heiß) Temperaturen im Rathaushof zum Sonderthema "Spanien". Ein Zusammenhang mit dem Europameister-Titel der Fußballer bestand jedoch - glücklicherweise - nicht. Auch wenn die Musik entschieden zu laut (fast schon schmerzhaft) war, konnten wir bei guter Stimmung doch den Abend mit unseren Freunden aus Poppenreuth (Peter und Paul) genießen.

03 Juli 2008

Böörbbss ... Wir futtern für die Forschung!

Da unser jüngerer Sohn derzeit bei einem großen Konsumforschungsunternehmen als Praktikant für seine Zukunft lernt, geraten wir in den Genuss (oder die Lage ...), diverse Lebensmittel vor der unsäglichen Entsorgung im Hausmüll besagten Unternehmens zu retten, sprich: sinnvoller zu verwerten. Da Ferdinand eine Unmenge Lebensmittel für verschiedene Zwecke "testeinkauft" und diese Produkte dann unter den an die verschiedene Studien vorbereitende Personen verteilt werden, füllt sich auch bei uns der Kühlschrank und freilich auch der Magen mit mehr oder weniger wohlschmeckenden Fertignahrungsprodukten. Ob wir das überstehen?!

Manches schmeckt ja erträglich oder ist sogar gesund (aktivierende Joghurt-Kulturen beinhaltende Minifläschchen). Insgesamt zeigt sich jedoch, dass es doch besser ist, frisch einzukaufen, frisch zu kochen und um frisch zu bleiben.

Gesunde Ernährung ist eben gesund und "Convenience Food" in aller Regel genau das Gegenteil. Eine Erkenntnis, die sich nun auf unsere eigene Forschung und Erfahrung stützt.

Die Bilder erspare ich den geneigten Besucherinnen und Besuchern meines BLOG - aus Gründen des Guten Geschmacks ...!

21 Juni 2008

Το γέλιο είναι η καλύτερη ιατρική

Jetzt lachen auch die Griechinnen und die Griechen: mein Bilderbuch "Lachen ist die beste Medizin" ist nun auch dort erhältlich.

12 Juni 2008

Klein, aber ohooo

Jetzt gibt's was zu Staunen - nämlich über das, was wirklich Kleine und Große, welche sich aber oftmals klein fühlen so alles bewegen und leisten können. Mein neuestes Bilderbuch ist ab heute im Buchhandel erhältlich: Klein, aber ohooo!

Fröhliche Reimgeschichten erzählen von den manchmal niederdrückenden Gefühlen derjenigen, welche sich klein fühlen, ganz besonders aber auch von der Freude über die Anerkennung ihrer oft verwunderlichen, großen und beachtlichen Leistungen und Qualitäten. Ein "Muss" für Dr. Kugelrund und seine Freunde-Fans ... ;o)

02 Juni 2008

Sechs auf Rädern wieder mal zusammen

Am Wochenende traf endlich mal wieder die fröhliche Gruppe "Sechs auf Rädern" zusammen - allerdings völlig ohne Rad und mit auch nur sehr wenig Tat.













Immerhin machten wir uns jedoch nach Neu-Ulm und Ulm per Deutsche Bahn (es ging alles gut ...!!!) auf, um den Kunstschaffenden-Markt in Neu-Ulm, unsere frühere Wohnung (von außen) sowie den berühmten "Saumarkt" in Ulm zu besuchen. Ein gemütliches Kaffeetrinken im Fischerviertel und ein sehr wohlschmeckendes Abendessen in Oberfahlheim im "Gasthaus zur Krone" rundete den Samstag ab.

Am Sonntag besuchten nach einem ausführlichen Brunch Rosi und ich die Landesgartenschau in Neu-Ulm.

30 Mai 2008

39°

Soeben wollte ich noch schnell ein paar Päckchen versenden, weil ich bis Mittwoch Abend wieder unterwegs bin und somit keine Gelegenheit finde, das morgen oder eben Anfang nächster Woche zu tun. Das wäre allerdings keinen Eintrag in meinem BLOG wert, wäre da nicht die Erfahrung gewesen, dass in unserem kleinen Autole 39° angezeigt wurde! Kein Wunder, dass ich heute beim Heimradeln von der Arbeit so sehr geschwitzt hatte.

So kam ich zusätzlich ins Schwitzen, denn die Zeit war knapp. Tatsächlich schaffte ich es nicht, da in unserem Serviceland mit den tollen Ladenschlusszeiten sowieso inzwischen jeder macht, was er will und man sich auf keine einzige Öffnungszeit mehr einstellen kann: 20 Uhr, 21 Uhr, 24 Stunden, von 8-20 Uhr, 6:00-22:00 Uhr usw. Eine Vergleichbarkeit ist dahin.

So stand ich enttäuscht (und ein klitzekleines bißchen auch verärgert) bei der Post (übrigens noch bei einer echten Filiale!) vor verschlossener Tür (17:30 Uhr)!

23 Mai 2008

Reisebilder aus der Bretagne

Heute habe ich mal eine Auswahl von Bildern unserer Bretagne-Tour als Album zusammengestellt. Wen's interessiert kann sich eine kleine Dia-Schau hier ansehen! Man kann die Schau auch im Großformat betrachten; hierzu muss man auf das Diagonal-Pfeil-Symbol rechts oben klicken.

Vorsicht, nicht erschrecken, die Fotos sind mit Original bretonischer Musik untermalt, also bitte Lautsprecher ein(oder aus)schalten!

20 Mai 2008

Die Bretagne liegt hinter uns

Inzwischen sind wir von unserem Urlaub in der Bretagne und der Rückholung unseres Sohnes aus Rennes wieder wohlbehalten und ganz gut erholt zurück. Ein paar Tage schon lassen wir den Lieben Gott einen Guten Mann sein, faulenzen in den Tag und erledigen gemächlich Dies und Das. Nach und nach werde ich auch die vielen Bilder bearbeiten und einige davon dann als Album zur Begutachtung zur Verfügung stellen. Sobald ich das fertig habe, gebe ich es selbstredend hier in meinem BLOG bekannt. Ist ja der Sinn von so einer Mitteilungsmöglichkeit ... Also habt bitte noch etwas Geduld.

Das erste Bild vom "Fort Latte" (in der Nähe des "Cap Frehel", dem nördlichsten Punkt der Bretagne) gibt es schon mal vorab.

02 Mai 2008

Wird die Pegnitz nun zur Badewanne?

In Nürnberg gibt es neben "Flocke" auch eine ganz andere, tierische Attraktion zu begutachten. Es handelt sich um eine riesige gelbe Quietschente. Leider war ich noch nicht selbst vor Ort (schließlich muss ich meine Bretagne-Reise vorbereiten ...), aber wer dennoch sehen will, wie die etwa 10 Meter hohe Ente aussieht, für die oder den habe ich ein Bild im Internet entdeckt:
Riesenquietschente in Nürnberg.

28 April 2008

Kulinarisches Experiment gelungen - Fantastisch!

Gestern Abend unternahmen Rosi und ich ein kulinarisches Experiment: Pizza backen mit dem Grill. Das Ergebnis überzeugte uns vollends (Bild groß klicken).

War die Pizza von Rosi auch bislang hervorragend und schmackhaft, so konnten wir gestern eine weitere Steigerung feststellen. Auf dem Pizzastein wurde die Pizza im Grill noch knuspriger und schmackhafter und es besteht nun kein Anlass mehr, eine Pizzeria aufzusuchen (außer vielleicht, um die Mühe der Vorbereitung - Pizzateig und Grill - zu umgehen). Wir sind jedenfalls absolut begeistert und freuen uns schon auf die nächste Pizza vom Grill.

27 April 2008

Frühlingsgenuss - endlich

Gestern ist endlich eine sehr anstrengende und lang anhaltende, sehr arbeitsintensive Phase zu Ende gegangen. "Jungschararbeit in der Postmoderne" lautete das Thema eines Seminartages für mich als Referent, bevor ich nun heute endlich den Frühling genießen konnte. Allerdings nur sehr passiv, um nicht zu ganz schlicht zu sagen faul (!). Außer auf der Terasse herumzuliegen und zu lesen, habe ich nichts unternommen. Einfach nur Ruhen lautete die Devise. War aber auch gut.

Ach so: ich erfreue mich sehr an meiner neuen Kamera, auch wenn ich lediglich ein wenig im Garten herumknipste. Aber das sind ja auch schöne Erinnerungen und über die blühende Wiese oder unsere schönen Tulpen kann ich mich wie ein Kind jedes Jahr aufs Neue freuen. Kleiner Genuss, aber eben ein Genuss.

Jetzt wartet noch ein kleines kulinarisches Experiment auf mich und morgen habe ich ebenfalls frei. Das ist eine tolle Perspektive, oder?

23 April 2008

Eine Reihe kreativer Tage und der Welttag des Buches ...

… liegen hinter mir.

Vergangenes Wochenende war ich neben meiner normalen Aufgabe, bei der Kirchenkreiskonferenz des Kirchenkreises Ansbach/Würzburg-Süd dabei zu sein auch noch als Referent zum Thema „Rumblepad und Tunnelblick – Virtelle Spielwelten für Jugendliche“ in Veitsweiler zugegen.
Am Tollsten – neben all den Diskussionen, Fragestellungen und Praxis-Spielzeiten – fand ich, wie gut meine Idee eines „Videospiel-Gottesdienstes“ am Samstag Abend von den Jugendlichen aufgegriffen, geplant, gestaltet, durchgeführt und angenommen wurde. Als Thema hatte ich zu Beginn des „Pessach“-Festes der Juden, welche eine ganze Woche lang damit an den Auszug des Volkes Israel aus der Versklavung in Ägypten gedenken, gewählt.

Mittels „Popcast“-Studio und der Mithilfe meiner Kollegen nahmen wir themengerechte Tonsequenzen auf, welche in Machart und Ausdruck an die Einspielungen in Videospielen erinnerten, wie zum Beispiel gleich der Start „Trinity (!) Corporation presents: Exodus 5/14“. Kenner/innen haben gleich gemerkt, dass das eine Anspiel auf die Trinität Gottes sowie die Kapitelangaben des 2. Buch Mose (eben „Exodus“) sind.

Im Verlauf des Gottesdienstes wurde dann die Geschichte auch textlich im Videospiel-Stil erzählt und Jugendliche spielten einige Sequenzen. Der „Sonderbonus“ war dann das gemeinsam gefeierte Abendmahl.

Insgesamt war dieser Gottesdienst bei allem Vergnügen, welches die Vorbereitung und die kreative Entwicklung machte, eine sehr feierliche, seriöse und liturgisch einfwandfreie Feier – wirklich sehr gelungen und tiefgehend.

Am Dienstag gab ich als Spielpädagoge ein Kurz-Seminar bei einer Gruppe Pfarrerinnen und Pfarrern im schönen Altötting und dort nicht an den berühmten Wallfahrtsorten der Katholiken, sondern in der „Herrenmühle“. Es war ein sehr spielerischer und schöner, aufgrund der Elends-Fahrerei aber ein langer Arbeitstag – eigentlich zwei, da ich 16 Stunden unterwegs war!

Heute schließlich – am „Internationalen Tag des Buches“ oder auch „Welttag des Buches“ (!) – hielt ich zwei Mal eine Lesung meines aktuellen Bilderbuches „Trau dich: Spring über deinen Schatten“ in der Stadtbibliothek in Lichtenfels vor insgesamt etwa 90 Kindern (in zwei Gruppen). Das hat richtig Spaß gemacht, weil es eben den vielen Zuhörerinnen und Zuhörern gut gefiel. Auch meine Einstiegsaktion mit der geheimnisvollen „Trau dich“-Kiste kam gut an und so fuhr schließlich erfüllt und zufrieden wieder nach Hause.

15 April 2008

Morgenspaziergang zur Wilhelmshöhe

Heute haben drei meiner Vorstandskollegen des bka e.V. (Thomas, Eri - er fotografierte das nebenstehende Foto - und Erich) erstmals die Gelegenheit genutzt, eine Sitzungsveränderung aktiv zur Entspannung zu nutzen und pilgerten nach dem gescheiterten Versuch, zum Herkules-Denkmal auf der Wilhelmshöhe zu wandern, wenigstens zum Kasseler Schloss. Diese Entscheidung erwies sich schließlich als eine gute Alternative zur ursprünglichen Planung, denn der Park gefiel uns außerordentlich gut und bot einige versteckte und uns bislang unbekannte Überraschungen wie beispielsweise eine "künstliche" Ruine oder den Sokrates-"Tempel".

12 April 2008

Mein aktueller Stundenlohn: 280,-- Euro

So, damit Ihr merkt, dass ich kein Theoretiker bin: soeben habe ich in 15 Minuten die Abblendbirne meiner Limousine gewechselt! ...

... Wie "Na und?"???!!!

Das ist nicht so einfach wie im norddeutschen Flachland, dass da vier Mann (einer hält, drei drehen ihn) benötigt werden und somit sich die Arbeit etwas verteilt - Nein, ich musste es (na gut: ich wollte es aus Kostengründen) ganz alleine bewerkstelligen.

Beim Kauf der Birne bei einem dreibuchstabigen Autoteile-Anbieter fragte mich der Verkäufer auch gleich zwei Mal (trotz meines coolen Arbeitsanzuges, der mich doch in die Nähe eines eher aktiven Freizeitbastlers, denn als ahnungslosen "Sesselpupsers" rückte), ob ich das wirklich bei "diesem Fahrzeug" selbst vornehmen möchte, denn "es ist echt nicht einfach".

Mutig, wie ich nun mal bin, meinte ich jedoch, man muss auch mal "über seinen Schatten springen" und "im Anleitungs-Heftl" hat's so schwierig nicht ausgesehen. Auch weiß ich, dass es zwei Möglichkeiten gibt, die Abblendlichtbirne zu wechseln, nämlich die im Heft dargestellte Version sowie die Fachwerkstatt-Version über den Radkasten (!). Da mir das allerdings etwas zu ungewöhnlich erscheint, zumal man dann "blind" den Birnenaustausch vornehmen müsse, einigte ich mich mit mir auf die im Reparaturanleitungsheft angegebene Vorgehensweise.

Und siehe da: nach einer Elendsfummelei und etwas ungelenken Bewegungen und dem steten Erstaunen, wie extrem Autohersteller die simpelsten Vorgänge verkomplizieren, um dann den Kunden in den Fachwerkstätten das Geld aus der Tasche ziehen können (der Lampenwechsel hätte mich etwa 70,-- Euro ohne Material (!) gekostet), erreichte ich schon nach fünfzehn Minuten (!) verletzungsfrei und nur gering angeschmutzt mein erklärtes Ziel, diese Montagekosten einzusparen.

Möglicherweise halten mich nun Viele für einen Held. Nun, das bin ich auch ... also, ich mein' nein, nein, so weit geht's nun doch nicht, aber ein wenig gefreut hab' ich mich schon, dass mal so eine technische Tätigkeit nahezu auf Anhieb klappt.

Und überhaupt: gestern hab' ich ebenfalls in einem Akt von Aktivitätsrausch die Reifen gewechselt, also die Winterreifen runter, vom Garagendach über die Leiter mühevoll die Sommerpneus nach unten geschleppt und gegen die Winterreifen getauscht. Schließlich verstaute ich die abmontierten Räder wieder auf dem Lagergestell und zu guter Letzt bereitete ich sogar noch den Tausch der Reifen bei Rosi's Auto vor, indem ich deren Sommerreifen ebenfalls schon nach unten schaffte. Aufgrund sinntflutartiger Regenfälle kurz nachdem ich guter Dinge das sommerlich bestückte Auto in die Garage gefahren hatte, konnte ich allerdings den Wechsel nicht mehr vornehmen. So steht mir diese Arbeit also weiterhin noch bevor.

Nachtrag: Nachdem ich mit Rosi (nach ihrer Arbeit) noch gemütlich Kaffee getrunken habe, sind die Reifen auf ihrem Auto auch gewechselt, die Druckluft entsprechend nachgefüllt und alles wieder gut verstaut. Der Sommer kann also kommen!

10 April 2008

Klausur (Dienstliche Einkehr)

Die letzten Tage befand ich mich mit meinen zahlreichen Kolleginnen und Kollegen auf Klausur im herrlichen Sulzbürg (intern sprechen wir ja manchmal spaßeshalber von der "Sülzburg" ...). Dort findet am 18. Mai 2008 der 4. Sulzbürger Gartengipfel mit regionalen Ausstellern statt. Falls jemand von Euch in der Gegend ist, kann sie oder er ja mal dort vorbeischauen.

Am Dienstag Abend waren wir wie jedes Jahr wieder hervorragend Essen in der "Stampfermühle", ein kulinarisches Hocherlebnis.

Ansonsten gibt's nichts Relevantes über die Klausur zu berichten. Es war interessant und auch schön und auch lustig und vor allem anregend und arbeitsschaffend für die Zukunft.

03 April 2008

Neue Kleine - Leckere Teile

Hoffentlich findet die Überschrift niemand anzüglich (wäre ja auch möglich). Es geht also nicht um einen Urlaubsflirt mit einer ansehnlichen weiblichen Person, sondern schlicht um meine neue "kleine" Kamera: OLYMPUS SP 570 UZ. Nach einigen Jahren der digitalen Entwicklung war es einfach mal wieder an der Zeit, "nachzulegen".

Zu einer "großen" kann ich mich halt immer noch nicht durchringen, was einerseits daran liegt, dass ich eben gerne immer noch Dias mit meinen beiden OM-Kameras (OM2N und OM4) aufnehme, welche eben eine entschieden bessere Darstellungs- und Auflösequalität haben und andererseits auch an den immensen Kosten, die da auf einen - also in dem Fall mich! - zukämen. So erfreue ich mich eben an meiner neuen "Kleinen".

Ach so: "Leckere Teile" - nun, das ist ebenfalls leicht aufzuklären. Bei dem wahrhaft miesen Wetter entschloss ich mich nach dem Besuch der Bibliothek ein Rezept auszuprobieren, welches schon lange auf meinem "Muss-man/ich-mal-unbedingt-ausprobieren"-Stapel liegt: Guildo Horn Mamas Nussecken! Nicht, dass jemand meint, ich wäre Fan von Guildo Horn (obwohl es aufgrund dessen sozialen Engagement und seinen oft aufrüttelnden, spaßigen Ideen und seinem unermüdlichen Einsatz für Menschen mit Behinderung durchaus nicht so abwegig wäre), aber als Fan von Nussecken war es naheliegend, dass ich das mir zugängliche Rezept einmal selbst in die Tat umsetzte.

Übrigens habe ich keinen Saustall in der Küche hinterlassen, sondern tatsächlich alles wieder sauber gemacht, abgespült und aufgeräumt, wie es sich für einen Mann eben gehört.

Violá, das Ergebnis lässt sich schmecken, wenngleich das Rezept reformbedürftig ist. Demnächst werde ich auf jeden Fall einen zweiten Versuch unternehmen, allerdings mit individuellen Änderungen und Zutatenmengen (weniger Butter zum Beispiel), welche sich aufgrund meiner heute gemachten Erfahrung für mich ergaben. Nach einem ziemlichen Wirbel und Aufwand in der Küche und der Erkenntnis, dass der neue Induktionsherd sich im Backrohr letztlich genauso verhält, wie der vorherige Herd, hier die Ergebnisbilder (anklickbar und dadurch zu vergrößern. Das linke davon ist gleich mal unscharf, das rechte auch noch nicht optimal aufgenommen. Geschah in Eile, wird nächstes Mal besser).