24 Oktober 2009

Berlin, Gelsenkirchen und Essen waren eine Reise wert

Dienstlich war ich mal wieder zwei Tage in Berlin. Nach getaner Arbeit erlaubte ich mir einen kurzen Museumsbesuch und sah mir die neu eingerichtete Dauerausstellung "Dali" an.

Noch ein paar Fotos geschossen und schon befand ich mich auf der Autobahn Richtung Westen nach Gelsenkirchen. Dort aufgrund von Staus zwei Stunden später als geplant eingetroffen, ersparte ich meinem Arbeitgeber die Übernachtungskosten, da ich wie all die Jahre zuvor auch schon bei meinem Kumpel und Freund Uli K. unterkam.

Zwei Tage trieb ich dann im Pulk Spielbegeisterter durch die Messehallen der Gruga in der "Kulturhauptstadt Europas 2010" Essen. Es waren wieder die "Internationalen Spieltage - SPIEL 2009" angesagt.

Am Freitag ging es schließlich nach vielen Gesprächen, einer Vielzahl von Eindrücken und einigen Vereinbarungen für die Jubiläumsveranstaltung "25. KOMM, SPIEL MIT" in Neu-Ulm mit eineinhalb Stunden Stauaufenthalt ("Stopp-and-Go" - Grauenhaft) nach Hause.

17 Oktober 2009

Bücherkonjunktur

... und wenn es ein Buch über die Krise ist - gelesen wird offensichtlich immer und das ist auch gut so! Die Buchmesse in Frankfurt/M. war wieder ein ganz besonderes Erlebnis. Ein paar Berühmtheiten konnte ich aus einiger Entfernung ausmachen (zum Beispiel den etwas "Dandy"haften Frank Schätzting), ein paar nette Gespräch bereicherten meinen Besuch (zum Beispiel auch, dass ich ARVI kennenlernte und er freunlicherweise ein Buch für Rosi sehr individuell signierte) und jede Menge interessanter Entdeckungen kann ich sicher nutzen.



12 Oktober 2009

Wandergruppe Island/Schottland/Fürth/Erlangen auf Spurensuche

Gestern trafen sich die Unermüdlichen der losen "Wandergruppe Island/Schottland/Fürth/Erlangen" zu ihrer Herbstwanderung. Angeführt und vorbereitet von Walter Sitte entdeckten wir einen Teil der Geschichte Fürths, welcher wohl weniger bekannt sein dürfte und uns jedenfalls war: Die Entwicklung und Bedeutung des Flughafen Fürth. Auf verwinkelten Wegen, hinter alten und für ganz neue Zwecke sanierten Flugzeug- und Maschinenhallen und über Flugfelder hinweg pilgerten regenfrei über geschichtsträchtigen Boden, um nach geschichtlichen Grundlegungen und neuen Erkenntnissen schließlich einer unserer weiteren Interessen Raum zu geben: der Einkehr. Diese fand im Bürgerhaus Atzenhof statt, wo wir uns bei selbstgemachten Kuchen und Kaffee der dortigen Engagierten labten, die nächste Wanderung avisierten und uns zudem schon mal in Vorfreude auf die im nächsten Jahr erfolgende Reise nach Norwegen zu reden. Wie jedes mal war es wieder eine erquicklich-fröhliche Unternehmung.

10 Oktober 2009

Die Königin der Kirchweihen - wir sahen die Feuershow

Nach einer fröhlich-lustigen Geburtstagsfeier bei Christiane am Freitag Nachmittag und Abend mit schackhaften Kuchen und edlen Kanapees radelten ein paar Unerschütterliche Unternehmungslustige der Runde nach Fürth zur "Königin der Kirchweihen", um sich in einem geradezu undurchdringlichen Menschenaufkommen zum Stadttheater durchzuschlängeln.

Dort gab es dann eine halbstündige Feuerschau. Die war ansehnlich, wenngleich die angekündigte "Lasershow" unerkannt und nicht merklich offenbar an uns und letztlich allen Zusehenden transparent in der Atmosphäre verstrahlte - schlicht: es gab keine Lasershow, sondern lediglich ein paar Feuer-Poi-Schleuderungen und Flammenexplosionen zu passender Musik.

Einigermaßen schön war's dennoch. Danach kurvten wir wieder heim. Am Samstag wollen wir es erneut wagen und einen Gang durch die Budengassen an den Verkaufsständen entlang mit Freunden (Barbara und Richie) unternehmen.

Hier ein paar Eindrücke von dem Feuer-Spektakel

04 Oktober 2009

Ein Abend lang Musik

Gestern fand der Abschluss des Bandaward "respect09" statt, welcher aus Anlass des Kirchenjubiläums "200(0) Jahre Evang.-Lutherische Kirche in Bayern" als Kooperationsveranstaltung des Popularmusikverbandes mit dem Amt für Jugendarbeit der Evang.-Luth. Kirche in Bayern für diesselbe ausgerufen war.

Aus verschiedenen Regionen (Kirchenkreisen) waren die jeweils dort sieghaft hervorgegangenen Bands eingeladen, sich einer profunden Jury und dem nicht minder kundigen Publikum in der Stadthalle Fürth zu stellen. Nach einigen Stunden "guter Mucke" standen die Sieger (eindeutig sowohl von Jury als auch vom Publikum gewählt) fest: Der Jungbrunn.

Großartig, was die Jugendlichen boten (nicht nur die Gewinner). Hier zeigte sich ein Teil der Jugendkultur Evangelischer Jugendarbeit in bester Laune und Qualität. Der Bandaward sowohl, als auch der ebenfalls im Kontext der Jubiläumsfeierlichkeiten durchgeführte Songcontest, die Besetzung der Jury Anna-Katharina Kränzlein, Conny Reusch, dem schon sechsmal für den Deutschen Musikpreis "ECHO" als Produzent nominierten Dieter Falk, Tobias Fritsche von der Jugendkirche "LUX" in Nürnberg sowie Michael Ende)und die Tatsache, dass der Endausscheid der Jugendveranstaltung auch die Geburtstagsfeierlichkeiten der gesamten Evang.-Luth. Kirche in Bayern unter Beisein der Münchner Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler darstellte, kann durchaus als Würdigung zeitgemäßer Jugendkulturarbeit gewertet werden.

02 Oktober 2009

Super-Torte und die besten Galettes

Kürzlich fand unser dienstliches Sommer-/Herbstfest statt. Zunächst gabe es einen geführten, sehr interessanten Spaziergang durch die Nürnberger Südstadt unter Leitung eines profunden Geschichtskenners des Vereins "Geschichte für Alle e.V." und danach ein herrliches Büfett bei uns im Haus. Dort wiederum war das Highlight die "Amts- und Jugendtorte" einer Kollegin vom Reinigungsteam, welche aus Anlass des Jubiläums (75 Jahre Amt für Jugendarbeit) uns mit diesem Meisterinnenstück überraschte.

Heute gab es auch etwas Feines bei uns zu Hause: In Erinnerung an die Bretagne-Zeit Ferdinands und an unseren dort verbrachten Urlaub gab es einen Galettes- und Cidré-Abend. "Mein Meisterstück" war diese sehr gelungene "Galettes Complete", welche ich mir selbstredend ausgesprochen munden ließ. Ein Genuss. Mehr als zwei konnte ich aber nicht davon essen, so gehaltvoll waren die hauchdünnen Backwerke (freilich nur wegen des üppigen Belags).

26 September 2009

Heimische Fahrradwerkstatt

Nach einigen anstrengenden beruflichen Tagen und Fahrten (u. a. mit verspäteten Regional- und ICE-Zügen, verpassten Anschlusszügen, Wartezeiten und entprechend nervigen Ärger - mal sehen, wie das neue Erstattungssystem der Deutschen Bahn AG funktioniert) und mehreren Fahrradfahrten zur Arbeit und zurück konnte ich heute nun endlich mal meine private Fahrradwerkstatt auf der Terasse aufbauen. Mein Hinterrad brauchte einen neuen Mantel und mein Zweitrad ein neues Schutzblech. Gemütlich schraubte und arbeitete ich also an diesem herrlichen Sonnenherbsttag vor mich hin, genoss dann das Kaffeetrinken mit Rosi und Ferdinand auf der Terrasse und werde mich nun ein wenig meinen Projekten widmen. Allerdings: heute Abend wird natürlich der Allgäuer Krimi mit Kommissar Kluftinger angesehen.

13 September 2009

Erledigt!

Das "Radrennen um die Nürnberger Altstadt" 2009 ist gelaufen - und zwar ganz gut für mich. Gegenüber dem Vorjahr habe ich mich bei 104 Teilnehmenden in der Kategorie "Hobbyrennen" (13km) um 6 Plätze nach vorne verbessert und einen glorreichen 49. Platz belegt, 6 Minuten und 11 Sekunden hinter dem Erstplatzierten (16 Jahre jünger als ich ... ;o).
Das bedeutet den 2. Platz in meiner Altersklasse. Meine Durchschnittsgeschwindigkeit lag bei 26,45 Stundenkilometern, die Höchstgeschwindigkeit betrug 51.5 km/h.
Jetzt bin ich aber erstmal k.o. und ruhe mich aus.

12 September 2009

Training für das große Rennen

Heute war ein richtiger Fahrrad-Tag. Zuerst reparierte und bastelte ich an meinen Fahrrädern herum und dann radelte ich nach Nürnberg und zurück, um mir meine Startnummer für das "Rennen um die Nürnberger Altstadt" morgen abzuholen. Es wurde schon mächtig vorbereitet, der Sound-Check im Start- und Zielbereich vorgenommen und die Straßenabsperrgitter bereit gestellt. Nun dann trainierte ich noch eine weitere Stunde und bin nun zwar etwas erschöpft aber guter Dinge, dass es morgen ein schönes Rennen wird. Mal seh'n ...

29 August 2009

Erholsam fleißig

Nun, wer sich wundert, weshalb die letzten Tage keine neuen Ereignisse mitgeteilt wurden, hat es wahrscheinlich schon längst vermutet: ich habe Urlaub. Die Ruhrtal-Radtour ist schon eine Weile her, danach war einfach Erholung angesagt. Dazu gehört bei mir auch stets Schreiben und Erfinden. Genau das habe ich auch getan. Ob was draus wird, ist wie immer offen. Aber es bereitet mir eben Freude und enstpannt bei aller Anstrengung, die das Nachdenken, Formulieren und Ausprobieren auch macht. Zwischenzeitlich gab es natürlich auch noch ein paar fröhliche Grillabende in unterschiedlichen Besetzungen und unsere neuen Gartenmöbel ersetzen bei dem herrlichen Sommerwetter gut einen ganzen Urlaub (teuer genug waren sie ja ...!).
Wenn sich wieder was Mitteilenswertes tut, wird's hier nachzulesen sein.
Schönen Sommer weiterhin!

17 August 2009

Neue Sprachübersetzungen

Eigentlich arbeite ich schon längst an ganz anderen Büchern und Geschichten, aber dennoch freut es mich schon, wenn ich so ganz unvermittelt weitere Sprachausgaben meiner Erfolgsbilderbücher "Lachen ist die beste Medizin", "Trau dich: Spring über deinen Schatten" und "Klein, aber ohooo" erhalte.

Nun gibt es also "Lachen ist die beste Medizin" auch in Slowenien und in Lettland, "Klein, aber ohooo" in Slowenien. Gut so - da können dort die Kinder auch über die Hoffnungs- und Ermutigungsreime lachen!
Ein Klick auf die Ländernamen führt zu den jeweiligen Buchseiten der Verlage.

10 August 2009

Ruhr-Radtour

Nun ist sie leider schon wieder vorbei, unsere diesjährige Fluss-Tour an der Ruhr. Gemeinsam mit Christiane und Christian radelten wir eine Woche lang an der schönen Ruhr entlang und wunderten uns täglich, wie schön, aber auch wie teilweise ganz schön hügelig die Strecke ist.

Im Hochsauerland ("Wo bitte liegt denn Sauerland - gibt es das überhaupt?") begannen wir in dem berühmten Wintersportort "Winterberg", welcher sich aber auch inzwischen durch die Bike-Arena Sauerland einen Namen gemacht hat, unseren unerwarteter Weise doch durchaus anstrengenden Fahrradurlaub, welcher uns von der Ruhrquelle bis zur Ruhrmündung bei Duisburg in den Rhein führte. Dort steht auch die weit über die Grenzen des Ruhrgebietes hinaus bekannte Skulptur "Rheinorange" an der "Route Industriekultur".

Demnächst habe ich sicher auch die zahlreichen Fotos zeigefähig bearbeitet, so dass ich sie der geschätzten und interessierten Öffentlichkeit zeigen kann. Bitte also noch etwas Geduld.

Das oben gezeigte größer klickbare Bild ist unser Schluss-Foto, aufgenommen am Zusammenfluss der beiden genannten Flüsse.

26 Juli 2009

Schräges Schattentheater im Schatten der Burg

Am Samstag machte mir meine Arbeit mal wieder besonders viel Spaß, denn im Rahmen einer von unserer "Arbeitsgemeinschaft Spiel und Theater in der Evangelischen Jugend in Bayern (AGS)" angebotenen Tagesfortbildungsreihe ("Learning by Schnuppering") war zum Kurs "Raue Weiber, derbe Burschen - Schräges Straßentheater im Schatten der Burg" eine Gruppe Spielfreudiger zusammengekommen.

In rasant kurzer Zeit entwickelten die Teilnehmenden ausgehend von einigen grundlegenden Lerninhalten, Informationen und Ausdrucksübungen Rollen und daraus Spielszenen, welche durch die Verwandlung (Kleidung, Maske) und eine entsprechende Animation auf der Straße und einigen Plätzen ihre Umsetzung fanden.

Für alle Beteiligten war es ein kreativer, ereignisreicher und sehr witziger Sommertag.

09 Juli 2009

Inselleben im Bayrischen Meer

Die letzten beiden Tagen verbrachte ich am Bayrischen Meer - dem Chiemsee. Schon die Hinfahrt hatte einen gewissen Spannungscharakter, da sich der Busfahrer sklavisch an das Navigationssystem hielt und uns interessante Flurwege und Nebenstrecken kennenlernen ließ ... ;o)

Endlich kamen wir jedoch am richtigen Bootssteg an. Ursprünglich sollten die "Einkehrtage" unserer Dienst- und Arbeitsstelle komplett auf der Fraueninsel im dortigen - ältesten Nonnenkloster Deutschlands - Frauenkloster der Benediktinerinnen stattfinden, doch durch einen Überbuchungslapsus der Planungsschwester wurden wir schon vor Besteigen des Schiffes zur Fraueninsel abgefangen und doch auf dem Festland einquartiert.

Nun gut, das Wetter unterstrich am Dienstag dann diesen Schwachpunkt unserer Reise auch noch, denn es goß ziemlich und die Unternehmungen auf der kleinen, von lediglich 230 Einwohnenden besiedelten Insel hielten sich in Grenzen. Dennoch sahen und erlebten wir eine Menge, hatten auch für uns persönlich Zeit und Raum zur Besinnung und tagsdrauf entschädigte uns herrlich-sonniges, wenn auch sehr windiges Wetter für das entgangene Abendstille-Programm in der Inselbeschaulichkeit.

Wir besuchten die Herreninsel mit Schloss Herrenchiemsee, bevor wir nach gutem Mittagessen und einer abschließenden Runde der Andacht und des gemeinsamen Abschlusses wieder nach Hause fuhren.

Die Fotos zeigen in der Reihenfolge: Klostergarten, Frauen-Clematis (glaub' ich), Schloss Herrenchiemsee, Königliche Schlafstatt (Ludwig II.), Vogel vor dem Fama-Brunnen



05 Juli 2009

Endlich: "Der Rote Korsar" im Original

Erstmals konnte "Der Rote Korsar" im Original fotografiert werden. Ein seltener Anblick und ein außergewöhnliches Bild ...!

Wer mag, kann auf der Seite Loonapix
noch ganz andere Bilder gestalten!

03 Juli 2009

Dichter und mehr

... scheint zur Zeit die Arbeit bei mir zu werden. Dabei sollte doch dieses Jahr Alles ein wenig anders werden ...

Nach dem kürzlichen Aufenthalt in Bad Hersfeld war ich lediglich einen Tag in Nürnberg, um dann das Abschlusscolloquium von Modul C "Spielen und Gestalten" der "Modularen Kompaktausbildung Kulturelle Kompetenz und kreative Gestaltung" ebenfalls in der Bildungsstätte Bad Hersfeld als Modul-Verantwortlicher zu leiten. Es war ein eindrückliches, sehr voll gepacktes, kreatives, anregendes, spannendes und sehr qualifiziertes Wochenende. Alle Teilnehmenden hatten sich mächtig "ins Zeug" gelegt, um einen würdigen Abschluss mit einer praktischen Präsentation zu erhalten. Beachtlich und Großartig waren dann auch die Stichworte unserer Fachreferentin- und Fachreferenten-Runde.

Leider ist die Zukunft unseres zur Zeit als Modellprojekt geförderter Ausbildung ziemlich unsicher, da ein Zuschuss der "Stiftung Jugendmarke" in der nächsten "Runde" fehlt und durch neue Zuschussgeber oder Sponsoren ausgeglichen werden muss. Wer also zuviel Geld übrig hat, bitte melden ...!

Gestern dann hatten wir einen interessanten Studientag zum Thema "Rechtsextremismus".
Soviel zum Dienstlichen.

Privat ist wenig los, weil eben dienstlich viel los ist. Heute wird nach dem Gewitter gegrillt und morgen werden wir Ferdinands Geburtstag feiern und abends die Urlaubserinnerungen von Christiane und Christian kennenlernen. Am Sonntag erfolgt dann die Rückkehr Benedikts und Kathrins aus deren Griechenland-Insel-Hopping-Urlaub.

24 Juni 2009

Festspielort Bad Hersfeld und Tschernobyl

Die letzten Tage verbrachte ich mal wieder im berühmten Festspielort Bad Hersfeld zu verschiedenen dienstlichen Treffen.
Neben dem Glück mit dem Wetter (gestriges Draußensitzen bis 24:00 Uhr) und zweimaliger wunderschöner Morgensonne (siehe hier links den ersten Blick aus meinem Zimmerfenster) hatten wir auch noch den kulturellen Genuss einer kurzen Tanzvorführung von so genannten "Tschernobyl"-Kindern allerdings nicht aus der Ukraine, sondern aus Weißrussland (Belarus), welche auf Einladung eines örtlichen Hilfsvereins im gleichen Haus einen dreiwöchigen Erholungsaufenthalt in unverstrahlter Gegend erleben dürfen. Da sie im Rahmen dieser drei Wochen auch immer wieder ihren Dank mit ein paar traditionellen Tanzvorführungen zum Ausdruck bringen wollen, übten sie fleißig und nutzten uns als Erstpublikum, was eine wirklich nette und erfreuliche Unterbrechung unserer doch sehr dichten Arbeitsaufgaben darstellte.

20 Juni 2009

Guten Flug

Soeben brachte ich Benedikt und Kathrin zum Flughafen. Auf die Kykladen geht's und da wünschen wir den Beiden natürlich eine Gute und Erholsame Zeit.

14 Juni 2009

Angenehme Radrunde

Heute unternahmen Rosi und ich am letzten Urlaubstag eine kleine, gemütliche Radrunde in die nächste Umgebung. Zunächst gings durch die Siedlungen zum Neubaugebiet beim Alten Flughafen und neben dem Golfplatz. Weiter radelten wir dann nach Atzenhof zum Solarberg und am Main-Donau-Kanal entlang wieder zurück.

Wir waren überrascht, welche interessanten und auch schönen Wege es wirklich in nächster Nähe von unserem Zuhause gibt.

Damit die Tour größere Allgemeingültigkeit erhält, habe ich Sie ein wenig "aufbereitet" und auch wieder der Internet-Gemeinde zur Verfügung gestellt. Wer mag, kann sich die bereinigte und die gegenüber unserer tatsächlich abgeradelten Strecke leicht geänderte Route wieder bei GPSsies ansehen und von dort aus sogar auch wieder in "Google Earth" betrachten. Fotos gibts dieses Mal keines.

13 Juni 2009

Vom Winde verweht - eine Tour, die sonst geht ...!

Gestern unternahmen Rosi und ich als weiteren Ausgleich für die entfallene Mosel-Tour eine Ganztagestour durchs herrliche Altmühltal. Da Rosi die Grafschaft Pappenheim und insbesondere die Weidenkirche der Evangelischen Jugend in Bayern noch nicht in Wirklichkeit gesehen und besucht hatte, wählten wir diesen wunderschönen Ort als Startpunkt unserer "Trainings"-Runde.

Die Route war dann auch klasse, allerdings machte uns schon der Wind und die dadurch trotz Sonnenschein kräftig am Energiehaushalt zehrende Kälte ganz schön zu schaffen.

Schon nach den ersten Kilometern passierten wir die berühmten "Zwölf Apostel-Felsen".
Eine gute Brotzeit an einem schönen Ort ist das Beste jeder Tour und so gab es am bekannten Burgstein-Felsen von Dollstein ein gutes verfrühtes Mittagessen, eingerahmt vom Gequacke der Frösche aus dem Feuchtbiotop am Fuße des markanten Steins.

Die sehenswerte sehr katholische Barockstadt Eichstätt war eines unserer weiteren Zwischenziele. Dort begeisterten uns nicht nur die städtebaulichen Schönheiten wie der Residenzplatz, einer der schönsten Plätze Deutschlands, sondern auch die berühmte Willibaldsburg mit ihrem Bastionsgarten und einer tollen Aussicht auf die Stadt, die umliegenden Juraberge und das Tal.

Aber auch ein paar mehr oder weniger "historische" Fahrzeuge auf dem Residenzplatz, erregten unsere Aufmerksamkeit. Insbeondere eines davon hatte es Rosi offensichtlich besonders angetan (vielleicht, weil es gar so putzig, so gelb und klein war ... ?!?).

Die geplante Route führte uns dann an den Abzweig nach Walting im so genannten "Frauenwinkel" und von dort dann einen kräftigen und ermüdenden Anstieg nach oben. Erstmals mussten wir unsere Jacken ausziehen und schwitzten ordentlich, um dann aber bald schon den Kälteschutz vermissend den Windschutz wieder benötigten.

Ziemlich am Ende (im geradezu wahrsten Sinn des Wortes) stärkten wir uns umringt von einer Österreichischen Rad-Club-Gruppe größerer Anzahl mit einer erfrischenden Apfelschorle und flugs strampelten wir weiter über kleinere Ortschaften, ein kurzes Stück an der B 13 entlang, um dann doch lieber die etwas umständlichere, aber eindeutig entspanntere Strecke über Wirtschaftswege durch den Wald zu spuren. Endlich konnte mein "GARMIN eTrex Vista HCx" zeigen, was die GPS-Signaler hergaben. Wirklich klasse so ein Gerät. Nie hätten wir uns sonst in dieses unbekannte Terrain gewagt.

Erschöpft, aber glücklich kamen wir schließlich wieder bei unserem Fahrzeug in der Stadt Pappenheim an, nicht zuletzt auch deshalb, weil es erstmals am Ende einer Radtour kilometerweit nach unten ging ...!

Das erste unten abgebildete Strecken-Foto stellt die Route an der Altmühl entlang dar, das zweite Bild zeigt die Route zurück und die gegenüber der ursprünglichen Planung (dunkelblau) tatsächliche gefahrene Strecke (gelb) an.

Wie üblich kann man durch Draufklicken die Fotos vergrößern und sich so die Routen genauer ansehen.

Wer mag, kann sich auch die .gpx-Daten über GPSies herunterladen. Dabei habe ich eine für andere Radlerinnen und Radler hilfreiche Veränderung der Strecke (Entschärfung durch geringere Fahrtstrecke an der Bundesstraße entlang) vorgenommen.
Erst einmal betrachten kann die Route hier, übrigens auch mit "Google-Earth". Dazu braucht man nur die Datei im "Google-Earth"-Format herunter laden und kann sich dann in dem Programm den "Track" ansehen.