EIN GESEGNETES, ERFOLGREICHES, GLÜCKLICHES,
GESUNDES UND GOTT BEGLEITETES 2010.
(Das Foto stammt von © Tom Kleiner, eingestellt bei pixelio.de)
Aktuelles über den Spiele- und Buchautor, Spiel- und Kulturpädagogen Uli Geißler: viel Privates und etwas Werbung für die eigenen Produkte, meistens aber einfach nur ein paar Takte Alltag. +++ Mehr über mich als Autor: www.geissleruli.de. +++ Für Kommentare zu den Beiträgen einfach unter dem jeweiligen Beitrag auf "Kommentare" klicken. +++




Ü
berall fanden schon die letzten Tage die Vorbereitungen für die bevorstehende Advents- und Weihnachtszeit statt - teilweise öffneten die entsprechenden Märkte auch schon gleich nach dem Ewigkeitssonntag (auch Totensonntag). Bei einem Kurzaufenthalt in München konnte ich bei strahlendem November-Wetter - das eher zum Oktober gepasst hätte und bisweilen skurrile Wahrnehmungen ermöglichte, wie den lediglich mit einem Achselhemd bekleideten Bauarbeiter vor einem Kerzenbewehrten Christbaum - die fast schon adventliche Atmosphäre der Bayrischen Metropole erleben. Beleuchtete Fassaden, schön geschmückte Straßenzüge und - besonders beeindruckend - die im bunt-wechselnden Disko-Licht bestrahlte und mit Popmusik beschallte Eislaufanlage am Stachus. Eine tolle Idee (hoffentlich möglichst umweltfreundlich - da frage ich mal lieber nicht genauer nach ...)!
... und wenn es ein Buch über die Krise ist - gelesen wird offensichtlich immer und das ist auch gut so! Die Buchmesse in Frankfurt/M. war wieder ein ganz besonderes Erlebnis. Ein paar Berühmtheiten konnte ich aus einiger Entfernung ausmachen (zum Beispiel den etwas "Dandy"haften Frank Schätzting), ein paar nette Gespräch bereicherten meinen Besuch (zum Beispiel auch, dass ich ARVI kennenlernte und er freunlicherweise ein Buch für Rosi sehr individuell signierte) und jede Menge interessanter Entdeckungen kann ich sicher nutzen.


Gestern trafen sich die Unermüdlichen der losen "Wandergruppe Island/Schottland/Fürth/Erlangen" zu ihrer Herbstwanderung. Angeführt und vorbereitet von Walter Sitte entdeckten wir einen Teil der Geschichte Fürths, welcher wohl weniger bekannt sein dürfte und uns jedenfalls war: Die Entwicklung und Bedeutung des Flughafen Fürth.
Auf verwinkelten Wegen, hinter alten und für ganz neue Zwecke sanierten Flugzeug- und Maschinenhallen und über Flugfelder hinweg pilgerten regenfrei über geschichtsträchtigen Boden, um nach geschichtlichen Grundlegungen und neuen Erkenntnissen schließlich einer unserer weiteren Interessen Raum zu geben: der Einkehr. Diese fand im Bürgerhaus Atzenhof statt, wo wir uns bei selbstgemachten Kuchen und Kaffee der dortigen Engagierten labten, die nächste Wanderung avisierten und uns zudem schon mal in Vorfreude auf die im nächsten Jahr erfolgende Reise nach Norwegen zu reden. Wie jedes mal war es wieder eine erquicklich-fröhliche Unternehmung.