01 Mai 2007

Besuch aus dem Ruhrpott

Endlich einmal konnte mein Kumpel Uli Kaminski wieder einmal Bayernluft atmen. Kohlenstaub ade, Blütenstaub juchhe ...

Der Freitag-Abend gehörte der Jubiläumsstadt Fürth, der denkmalreichsten Stadt Bayerns (2.000 Stück). Eine Komplettführung durch die schönsten Ecken dieser weit unterschätzten Stadt führte uns am Paradiesbrunnen auf der Kleinen Freiheit, die nach seinem Stifter in Dr.-Max-Grundig-Anlage umbenannt wurde, vorbei und die ehemalige Trasse der ersten Eisenbahnverbindung ("Adler") entlang über die Hornschuchpromenade durch den Stadtpark.

Wir passierten das Jüdische Museum, das alte Rathaus im Stil eines italienischen Renaissance-Palastes (das Vorbild des Turmes steht in Florenz), den Waagplatz, die berühmte und beliebte Gustavstraße, überquerten den kunstvoll neugestalteten Grünen Markt um schließlich durch die Fußgängerzone das Berolzheimerianum zu streifen und schließlich am historischen Bahnhof unser Gefährt zur Fahrt nach Hause zu besteigen. Uli K. war beeindruckt und begeistert zugleich.

Am nächsten Tag (wieder ein herrlicher Frühlingstag aus dem Bilderbuch) unternahmen wir eine kurze, aber dennoch aufgrund der heißen Witterung anstrengende Wanderung auf das "Walberla", den Heiligen Berg Frankens. Einen Tag vor der "Walpurgisnacht" konnten wir die weite Aussicht und die erholsame Natur genießen, wenngleich das Wandereraufkommen relativ hoch war.


















Nachmittags unternahmen wir dann eine Intensiv-Erorberung der Weltkulturerbestadt Bamberg. Leider war unser Privat-Stadtführer anderweitig beschäftigt (Radtour mit seinem Sohn), so dass wir leider nur sehr fragmentarische Kenntnisse zu den vielen Sehenswürdigkeiten und zur Bedeutung der Stadt verwerten konnten. Schön war es aber dennoch und Vieles lässt sich nachlesen. Wir liefen vom Holzmarkt aus an der Alten Hauptwache und der bedeutestensten Barockkirche Bambergs, St. Martin, vorbei durch die Fußgängerzone.

Dann überquerten wir die Regnitz mit einem tollen Blick von der Brücke am Alten Rathaus an dessen aufwändig bemalter Fassade vorbei auf das im Hintergrund am Ufer der Regnitz liegende "Klein Venedig", liefen zum Domberg hoch, besichtigten denselben, genossen in der "Pfalz" ein Radler im Biergarten und liefen über die Maternstraße (Friedel's Heim) sowie den Domgrund wieder zurück in die Unterstadt.





Mit der Abholung von Ferdinand und der Rückfahrt nach Hause endete dieser tolle Ausflug. Daheimverbrachten wir einen üppigen Grillabend bei Terassenfeuer und relativ lauer Nacht.

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